3D-Druck (2.880 Produkte | 2.880 Varianten | 2.893 Angebote)

Tipps zum Thema 3D-Drucker

Technik ist die Zukunft und eine der futuristischsten Technologien derzeit sind sicherlich die sich immer weiter ausbreitenden 3D-Druck-Verfahren. Dabei gibt es bereits seit den 1980er-Jahren einiges an Bewegung in diesem Bereich. Doch zum Thema für die Massen ist es erst in den vergangen Jahren geworden. Heute setzen nicht nur einige Industriezweige mehr und mehr auf dieses Verfahren, sondern auch Privatanwender können sich einen eigenen 3D-Drucker leisten.

Wie funktioniert der 3D-Druck?

Die Fertigung von Objekten erfolgte lange Zeit in der Weise, dass sie aus Materialien herausgeschnitten wurden. Im 3D-Druck werden die Objekte hingegen nach und nach schrittweise aufgebaut. Deshalb haben sich neben dieser Bezeichnung auch noch Begriffe wie additive Fertigung oder auch generative Fertigung etabliert.

 

Der Fertigungsprozess selbst setzt sich aus unterschiedlichen Phasen zusammen. Zunächst einmal braucht es ein digitales Modell des Objekts, das am Ende gedruckt werden soll. Dabei ist es völlig egal, ob es die Kopie eines bestehenden Objekts sein soll, oder, ob das Objekt nur als Modell auf dem Computer existiert. Im ersten Fall muss ein konkretes Objekt zunächst einmal erfasst werden, wofür es beispielsweise 3D-Scanner gibt. Diese erfassen dreidimensionale Objekte und übertragen sie auf den Computer. Dort können gegebenenfalls Anpassungen erfolgen oder die Datei kann direkt als Druckauftrag an den 3D-Drucker übergeben werden.

 

Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Modell auf dem Computer zu entwickeln und dieses anschließend drucken zu lassen. Hierzu braucht es entsprechende Programme sowie Personen, die über Fachkenntnisse der Gestaltung verfügen. Auch hier ist es wichtig, vor dem Druckprozess eventuelle Fehler in den Modellen zu beheben, sodass am Ende keine Überraschungen drohen.

 

Der Druck nimmt dann je nach Gerät und Technik sowie Qualität und Komplexität wenige Stunden bis Tage in Anspruch. Der 3D-Druck wird währenddessen schichtweise aufgebaut. Bis jetzt ist es bei fast allen Drucken nötig, eine Nachbearbeitung vorzunehmen, während der Ausdruck angepasst und beispielsweise zurechtgeschliffen wird.

3D-Druck nur für Profis?

Mittlerweile ist die Technik so weit, dass 3D-Druck-Verfahren sowohl im professionellen Bereich als auch im privaten beliebt sind. Für wenige hundert Euro können Privatpersonen bereits gute Geräte bekommen, die insbesondere dazu in der Lage sind, Dekorationsobjekte herzustellen.

 

Soll es allerdings darüber hinausgehen, so fallen besonders im industriellen Bereich deutlich höhere Kosten an. Hier sind sechsstellige Preise üblich, wobei die Möglichkeiten der entsprechenden Geräte auch bedeutend größer sind. Außerdem unterscheidet sich auch die Qualität des Ausdrucks, die im Bereich von Privatanwendern selbst bei guten Geräten zu wünschen übrig lassen kann. Im industriellen Bereich ist es sogar möglich, ganze Häuser bzw. ihre Bestandteile per 3D-Druck-Verfahren zu fertigen.

Woraus bestehen 3D-Objekte aus dem Drucker?

Die meisten 3D-Drucke im Privatbereich bestehen aus Kunststoffen. Diese sind günstig und können gut bearbeitet werden. Im industriellen Bereich mit ihren hochwertigeren Druckern finden allerdings auch Metalle Verwendung, um damit beispielsweise Bauteile für Industrieanlagen zu fertigen.

Worauf gilt es besonders zu achten?

Im Bereich 3D-Druck gilt es, insbesondere darauf zu achten, dass zusätzlich zum Drucker noch Kosten für das Material anfallen. Außerdem brauchst Du gegebenenfalls die richtige Software auf dem PC, um damit 3D-Modelle zu erstellen oder diese zu bearbeiten. Hier gibt es kostenpflichtige wie auch kostenfreie Varianten. Darüber hinaus solltest Du insbesondere im Privatanwenderbereich auf die Qualität der Geräte achten, da diese hier stark variieren kann. Ideal ist es, Kundenbewertungen in Deine Entscheidung miteinzubeziehen. Besonders in diesem verhältnismäßig hochpreisigen Segment können sie eine herausragende Aussagekraft besitzen.