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Tipps zum Kauf der richtigen Kaffeemaschine

Kaffee gehört nach wie vor zu den beliebtesten Heißgetränken in Deutschland und auch weltweit. Und obwohl auch der Café-Besuch sich großer Beliebtheit erfreut, haben über 80 Prozent der Deutschen auch mindestens eine Kaffeemaschine zu Hause stehen. Doch Kaffeeautomat ist nicht gleich Kaffeeautomat und was gibt es beim Kauf eines solchen Gerätes überhaupt zu beachten? Wir haben uns das Ganze einmal genauer angeschaut.

 

Filterkaffeemaschinen

 

Besonders weit verbreitet sind nach wie vor die klassischen Filtermaschinen. Diese bestehen zumeist aus einem Wassertank, einer Halterung für den Filter inklusive Filtertüte und einem Stand samt Heizplatte, die den Kaffee auch dann warmhält, wenn das Wasser bereits durchgelaufen ist. An dieser Stelle sehen aktuelle Richtlinien es vor, dass die Maschine den Kaffee nicht länger als 40 Minuten warmhält. Dies hat insbesondere Umweltschutzgründe. In dieser Hinsicht schneiden Filtermaschinen ohnehin besser ab als Kapselmaschinen – und auch Padmaschinen sind weniger umweltfreundlich als der Klassiker. Das Ganze wird nur noch überboten durch die Wahl einer Espressokanne oder einer French Press, auch als Stempelkanne bekannt.

 

Padmaschinen

 

Obwohl die Padmaschinen aus Umweltschutzperspektive nicht die beste Wahl sind, eignen sie sich je nach Geschmack und Vorlieben doch besser für die Kaffeezubereitung als andere Maschinen. Insbesondere der einfache Aufbau und die unkomplizierte Bedienung sprechen für diese kleinen Kaffeewunder. Die entsprechenden Pads gibt es mittlerweile in unterschiedlichsten Varianten. Neben klassischem Arabica-Kaffee finden sich auch Pads für Cappuccino und Latte Macchiato sowie Kakao-Pads. Im Durchschnitt zahlt der Verbraucher dabei mehr als für die einzelne Tasse aus der Filtermaschine, während die Auswahl und der persönliche Geschmack eine Anschaffung trotzdem nahelegen können.

 

Kapselmaschinen

 

Wer auf eine umweltverträgliche Maschine setzen möchte, sollte nicht zu einer Kapselmaschine greifen. Der Vorteil dieser Maschinen ist, ähnlich wie die Padmaschinen, die unkomplizierte Bedienung. Außerdem überzeugen sie viele Kaffeeliebhaber mit hochwertigem Kaffee. Auch hier kostet eine Tasse im Durchschnitt deutlich mehr als eine Tasse Filterkaffee. Dafür punkten solche Modelle aber mit einer enormen Auswahl an Kapselvariationen.

 

Vollautomaten

 

Kaffeevollautomaten sind die Highlights unter den Kaffeemaschinen, allerdings gilt das auch für den Preis. Für durchschnittlich mehrere Hundert Euro erhält der Käufer hier aber auch einen wahren Alleskönner. Hier kommt kein Kaffeepulver in die Maschine, sondern das Befüllen erfolgt mit ganzen Bohnen, die speziell für den Brühvorgang erst gemahlen werden. Das hat natürlich Auswirkungen auf Geschmack und Aroma. Den Milchaufschäumer gibt es oft direkt dazu. Der Hauptgrund für ein solches Gerät liegt aber zum einen in der verhältnismäßig einfachen Bedienung sowie zum anderen in der großen Auswahl an Kaffeevarianten. Wer viel Kaffee konsumiert und die Auswahl schätzt, ist mit einem Vollautomaten also sehr gut bedient. Da der Preis pro Tasse ebenfalls verhältnismäßig gering ausfällt, kann sich der Kauf für Vieltrinker auch im Vergleich zu einer in der Anschaffung günstigeren Pad- oder Kapselmaschine lohnen.

 

French Press

 

Dann gibt es aber auch noch regelrechte Klassiker, die nicht auf Strom und modernes Equipment setzen, sondern den Fokus viel mehr auf Qualität, Geschmack und Stil richten. Hierzu zählt die French Press. Ihrer Funktion nach trägt sie im Deutschen auch den Namen Stempelkanne. Bei der French Press wird das Kaffeepulver direkt in einen Glasbehälter gegeben. Die nötige Anzahl der Löffel hängt dabei von den eigenen Wünschen hinsichtlich der Stärke und des Geschmacks ab. Darauf folgt die Zugabe von heißem Wasser. An dieser Stelle gibt es unterschiedliche Hinweise durch erfahrene Kaffeeliebhaber. Einige raten dazu, das Ganze noch einmal umzurühren, damit das Pulver sich im Wasser gleichmäßig verteilt, während andere das nicht für nötig halten. Hierbei soll das Umrühren idealerweise mit einem Holzlöffel oder ähnlichen Gegenständen geschehen, weil die Kanne aus Glas beim Umrühren mit einem metallischen Objekt angeblich springen kann. Am Ende wird dann der Deckel bzw. Stempel samt integriertem Filter auf den Boden der Kanne gedrückt. Dadurch ist der Kaffee gepresst, der Kaffeesatz allerdings von der restlichen Flüssigkeit getrennt. Damit ist es möglich, den Kaffee direkt aus der Kanne zu servieren. Bei diesem Gerät handelt es sich insgesamt um eine besonders umweltfreundliche Variante.

 

Espressokocher

 

Eine weitere Variante unter den Kaffeezubereitungsgeräten ist die Espressokanne. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen. Andere bekannte Bezeichnungen lauten Caffettiera oder auch Moka. Dabei ist die Bezeichnung Espressokanne ohnehin problematisch, denn die Kanne erzeugt nicht den für einen Espresso eigentlich notwendigen Brühdruck. Eine solche Kanne besteht üblicherweise aus drei Teilen. Das Unterteil nimmt das Wasser auf. Hierbei ist darauf zu achten, die richtige Menge an Flüssigkeit einzufüllen und das darüber liegende Teil nicht schwimmen zu lassen. Hierbei handelt es sich nämlich um den Trichtereinsatz. Dieser dient der Zugabe des Kaffeepulvers. Darüber wird dann das Oberteil geschraubt und das Gerät wird auf einen Herd gestellt, um es dort zu erhitzen. Nach ausreichender Erhitzung steigt das Wasser, wird durch das Pulver gepresst und läuft dann in das Kannenoberteil, das zugleich dazu dient, den fertigen Kaffee aufzufangen.