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Tipps zum Kauf vonDeodorant und Parfum

Deodorant, fast immer mit „Deo“ abgekürzt, ist ein fester Bestandteil im alltäglichen Hygieneartikelsortiment von nahezu allen Menschen. Vor allem im Sommer ist ein zuverlässiger Schutz vor unangenehmem Schweißgeruch unerlässlich, aber auch im Winter verzichtet kaum jemand darauf. Gerade beim Sport wird den Deodorants viel abverlangt, weshalb kaum ein Sportler verlässt Haus ohne es verlässt. Der Unterschied zwischen Deo und Antitranspirant mag nicht jedem geläufig sein, ist aber einer der entscheidenden Faktoren, die bei der Wahl des richtigen Deos berücksichtigt werden sollten.

Deo oder Antitranspirant?

Deo soll vor Schweißgeruch und nassen Achseln schützen. Derzeit ist Aluminium, das in sehr vielen Deos enthalten ist, deutlich in Verruf geraten, denn es soll krebserregend sein und dem Körper langfristig schaden. Deos, die Aluminium enthalten, sind Antitranspiranten. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Schweißporen verschließen und so das Schwitzen im Idealfall unterbinden. Allerdings gibt es bis jetzt noch keine Antitranspirante, die ohne Aluminium auskommen, weshalb viele eher zu Deos tendieren, die, anstatt die Ursache zu bekämpfen, die Symptome übertünchen. Das bedeutet, statt gegen das Schwitzen selbst vorzugehen, bekämpfen diese Deos lediglich den ungeliebten Schweißgeruch, indem sie ihn mit Duftstoffen überlagern.

Das richtige Deo für Dich

Darüber hinaus wird auch zwischen Roll- und Spray-Deos unterschieden. Wie der Name schon sagt, wird beim Roll-on-Deo Gel über eine Rolle aufgetragen, während man bei Spray-Deos das Produkt auf die Achselhöhlen sprüht. Im Prinzip erfüllen beide Arten den gleichen Zweck, wobei gerade für intensives Training Spray-Deos oft als wirkungsvoller erachtet werden. Das kommt allerdings vor allem auf die Marke und die Inhaltsstoffe des Deos an. Leider ist es immer noch so, dass Deos mit Aluminiumsalzen die Schweißproduktion am effektivsten reduzieren. Aluminium ist aber nicht notwendig, um einen langanhaltenden frischen Duft zu erhalten. Es gibt Deos mit sehr vielen verschiedenen Düften, von ganz dezent und frisch bis hin zu fruchtig-süß. Was hier bevorzugt wird, hängt rein von den persönlichen Vorlieben ab. Intensivere Düfte sind oft etwas besser geeignet, um den Schweißgeruch beim Sport effektiv zu überlagern, während auch neutralere Deos bei guter Qualität vor Schweißgeruch schützen. Für Allergiker sind Produkte ohne Parfüm meist besser geeignet; in der Regel verspricht Naturkosmetik die beste Hautverträglichkeit, auch frisch nach der Rasur. Auch auf Farbstoffe oder Parabene sollten gerade Allergiker verzichten.

Liebe geht durch die Nase

Anders als Deo ist Parfum nicht dazu ausgelegt, Schweiß zu bekämpfen, sondern vielmehr dazu, sein eigenes Markenzeichen zu entwickeln. Schon lange benutzt der Mensch Duftstoffe, um sich attraktiver für andere zu machen. Denn unsere Nase spielt eine erstaunlich große Rolle dabei, wen wir anziehend finden. Menschen fühlen sich zu Partnern hingezogen, die ein gegensätzliches genetisches Profil aufweisen, welches wir unterbewusst durch den Körpergeruch der anderen Person wahrnehmen. Das Gute ist, dass Parfums den Eigengeruch nicht verfälschen, da gewisse Geruchsrezeptoren darauf ausgelegt sind, speziell diesen zu erkennen. Man kann sich also getrost mit verschiedenen Düften austoben.

 

Der Geruch wird stark mit dem Charakter einer Person assoziiert. Deshalb solltest Du ein Parfum mit einer Duftnote wählen, die Deine Persönlichkeit unterstreicht. Sanfte und verspielte Charakter greifen oft zu blumigen Düften, während verführerische Parfüms oft eher etwas schwerer sind. Nicht jeder mag auffällige Parfums, deshalb sind auch sehr dezente und subtile Duftnoten bei vielen beliebt.

In Parfums lauern Gesundheitsrisiken

Wie auch bei Deos, stecken in Parfums ungesunde Inhaltsstoffe, die Allergien und Krankheiten auslösen können. Das krebserregende Aldehyd beispielsweise wurde in einem bekannten Parfum gefunden. Auch Moschus wird relativ häufig in Parfums verwendet – sowohl natürlicher als auch künstlicher – und beiden Formen werden gesundheitsschädigende Eigenschaften nachgesagt, zum Beispiel Brustkrebs auszulösen.

 

Tatsächlich enthält jedes Parfum ungesunde und potentiell schädliche Inhaltsstoffe. Seiner Gesundheit tut man mit der Nutzung also keinen Gefallen. Allerdings muss erwähnt werden, wie viele Menschen täglich Parfum nutzen und dass sie im Schnitt nicht öfter krank werden, als Menschen die kein Parfum nutzen. Dennoch bleiben die Schadstoffe ein Problem und wer sich dem nicht aussetzen möchte, kann auf ätherische Öle, natürliche Düfte oder Ähnliches umsteigen.