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Mit einer Drohne hoch in die Luft für das perfekte Foto

Mit einer Drohne kannst Du nicht nur ein Wettrennen in hohen Lüften veranstalten, Du kannst auch tolle Film- und Fotoaufnahmen machen. Mit üblicherweise vier Propellern kann die Drohne nämlich ganz einfach in der Luft stehen bleiben. Kaufst Du zum ersten Mal eine Drohne, solltest Du Dich von der unteren Preisklasse fernhalten. Preiswerte Drohnen haben neben einer schlechten Kamera auch weniger Ausstattung und sind deshalb schwieriger zu fliegen. Drohnen in der mittleren bis oberen Preisklasse sind dagegen mit mehr Sensoren und Sicherheitsfunktionen ausgestattet, was sie deutlich einfacher für Anfänger macht. Möchtest Du nur eine Drohne zum Fliegen und Spaß haben, lohnt sich eine Mini-Drohne. Welche Drohnen es gibt und was Deine Drohne alles können muss, erfährst Du im Folgenden.

Unterschiede bei Drohnen

Mini-Drohnen sind nicht zum Filmen oder Fotografieren da, sondern einfach um Spaß zu haben. Die oft nur handtellergroßen Quadrocopter sind so preiswert und leicht, dass sie bei einer Kollision nur geringen Schaden verursachen und sich daher auch hervorragend für Kinder und Anfänger anbieten. In der Regel schaffen die kleinen Drohnen um die 30 km/h und wiegen bis zu 300 g. Ihr geringes Gewicht macht sie sehr windempfindlich, weshalb sie sich fast ausschließlich für den Innenbereich eignen. Sie fallen zwar eher unter die Kategorie Spielzeug, aber manche gibt es auch mit einer kleinen Kamera.

Normale Hobby-Drohnen wiegen 300 g bis 5 kg und haben eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 60 - 70 km/h. Damit sind sie groß genug, dass sie sich auch bei Wind auf eine Position stabilisieren können. Du solltest sie ausschließlich draußen fliegen, denn sie sind so schwer und schnell, dass sie im Haus nur Schaden anrichten würden. In der Regel besitzen Hobby-Drohnen eine integrierte Kamera und können je nach Eigengewicht kleine Lasten bis zu 800 g tragen. Große Drohnen von DJI schaffen es sogar bis zu 1 kg zu heben. Das macht sie ideal zum Filmen und Fotografieren.

Eine GPS Drohne kann durch ihr GPS-Positionierungssystem ihre Position selbst bei Wind genau halten und muss daher nicht so viel korrigiert werden wie andere Drohnen. Sie kann festgelegte Routen eigenständig abfliegen, verfügt über eine Rückflugfunktion, sollte die Entfernung zu Dir zu groß werden und mit dem Feature Follow Me kann sie Dir in gleichmäßigem Abstand folgen. Das macht sie hervorragend für Filmaufnahmen und für Anfänger.

Verschiedene weitere Drohnen:

  • Profi-Drohnen: meist Hexa- oder Octocopter, die größere Gewichte tragen können

  • FPV-Drohnen: schnelle, kleine Drohnen; Pilot trägt eine First-Person-View Brille, die mit der Drohnenkamera verbunden ist

  • Renn-Drohnen: FPV-Drohnen, die bis zu 260 km/h schaffen

Alles für einen sicheren Flug

Du bist gesetzlich dazu verpflichtet eine Haftpflichtversicherung für Deine Drohne abzuschließen, denn schon ein kleiner Absturz kann große Schäden mit sich ziehen. Außerdem bist Du ab einem Gewicht von 250 g dazu verpflichtet, Deine Drohne mit einem Kennzeichen zu versehen auf dem Dein Name und Deine Anschrift stehen. Das spezielle Drohnenkennzeichen ist üblicherweise eine kleine Plakette, die feuerfest ist und außen an der Drohne befestigt werden kann. Genauso gefährlich wie die Drohne selbst sind ihre Propeller. Finger und Haare können in die Propeller hineingeraten, weshalb sich besonders bei Kindern ein Propellerschutz empfiehlt. Dieser umgibt die Propeller mit einem Käfig und schirmt sie so gut wie möglich ab. Dennoch solltest Du die Drohne immer mittig am Körper anfassen.

Das sollte die Kamera können

30 fps und Full HD sind ein guter Bildstandard für preiswerte Drohnen, während 60 fps und 4K oder Ultra HD für eine sehr gute Bildqualität sorgen, den Preis der Drohne aber auch deutlich erhöhen können. Alternativ kannst Du Dir aber auch eine Drohne ohne Kamera kaufen und einfach eine Action-Cam darauf befestigen. Das bietet sich an, wenn Du beim Fliegen ohnehin nicht immer Filmen oder Fotografieren möchtest. Denn gerade bei kleinen Drohnen wirkt sich das Kameragewicht auf die Geschwindigkeit aus.

Wie Du Deine Kamera auch in vollem Flug stabilisierst

Drohnen von DJI gelten als die Modelle mit der stabilsten Schwebetechnik. Für die optimale Bildstabilisierung solltest Du in eine Drohne mit integrierter Gimbal investieren. Sie ist der wichtigste Kamerazubehör für gute Aufnahmen, denn sie hält die Kamera stabil, auch wenn die Drohne sich in die Kurve legt.

Flugzeit und Reichweite

Die meisten Drohnen können bis zu 20 Minuten in der Luft bleiben und selbst die besten schaffen nicht viel mehr als 30 Minuten. Wenn Du länger fliegen möchtest, solltest Du also immer Ersatzakkus dabei haben. Was die Reichweite angeht, so können die meisten Profidrohnen zwar deutlich über 500 m weit fliegen, doch in Deutschland darfst Du nur innerhalb Deiner Sichtweite fliegen. Daher ist eine hohe Reichweite relativ uninteressant bei der Auswahl.