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Diese Tricks helfen Dir beim Schwangerwerden und Schwangersein

Die Schwangerschaft ist ein ganz besonderer Abschnitt im Leben einer Frau. Der Körper verändert sich und arbeitet nonstop auf Hochtouren daran, einen Menschen heranwachsen zu lassen. Die Psyche durchlebt einen Wandel und bereitet sich auf das Muttersein vor. Daher verlangt diese einmalige Zeit der Frau körperlich wie geistig einiges ab. Um den Alltag dabei ein wenig zu erleichtern, seien hier ein paar wissenswerte Tipps zusammengestellt.

Basalthermometer, Ovulations- und Schwangerschaftstest

Schwanger sein ist intensiv, schwanger werden vor allem eins: Eine Punktlandung! Denn unabhängig von allen Rahmenbedingungen ist eine Eizelle nach dem Eisprung nur 12—24 Stunden befruchtungsfähig. Da ist also Timing gefragt. Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, gibt es deshalb einige Hilfsmittel. So kann es nützlich sein, die Basaltemperatur zu messen. Hierbei handelt es sich um die Körperkerntemperatur. Über den Tag verteilt, schwankt die Körpertemperatur, während des nächtlichen Schlafs stellt sich dann wieder das Temperaturminimum, die Basaltemperatur, ein. Bei Frauen ändert sich dieser Messwert im Verlauf ihres Menstruationszyklus. Um den Eisprung herum sinkt die Basaltemperatur kurzzeitig ab, bevor sie danach um 0,2—0,5 Grad ansteigt. Mithilfe dieses Wissens kann die sogenannte Temperaturmethode der natürlichen Familienplanung mit einem Basalthermometer, einem handelsüblichen Fieberthermometer oder einem Temperaturlogger auf die Sprünge helfen. Allerdings bedarf es bei dieser Methode eines Vorlaufs von ca. drei gemessenen Zyklen, um aussagekräftige Rückschlüsse ziehen zu können. Wer so lang nicht warten möchte, hat alternativ die Möglichkeit zur Nutzung eines Ovulationstests. Diese freiverkäuflichen Testsysteme messen im Urin den Wert des luteinisierenden Hormons (LH-Wert), welcher 24—36 Stunden vor dem Eisprung deutlich ansteigt und so erst zu selbigem führt. Bleibt die folgende Monatsblutung nach dem Geschlechtsverkehr dann aus, ist es an der Zeit, einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Dieser weist das Vorhandensein des Hormons hCG, ebenfalls im Urin, nach. Es wird ab der Befruchtung der Eizelle gebildet, wobei sich die Konzentration im ersten Trimester enorm erhöht. Mit einer anfänglichen Verdopplung des Werts alle zwei Tage ist es so möglich, nach ca. 14 Tagen ein Testergebnis mit einer Zuverlässigkeit von 95% zu erhalten. Sowohl den Ovulationstest als auch den Schwangerschaftstest gibt es in analoger und digitaler Form, wobei sie sich in der Genauigkeit nicht unterscheiden. In jedem Fall sollte immer noch ein Arzt aufgesucht werden, um das Ergebnis zu bestätigen.

Nahrungsergänzungsmittel und Mundpflege

Gibt der Arzt die Bestätigung ist sie offiziell: die Schwangerschaft. Sie bedeutet ungeborenes Leben und das will behütet werden. Damit das Kleine wachsen und gedeihen kann, ist es für die werdende Mutter wichtig, auf ihren Lebensstil zu achten. Dazu gehört u. a. eine ausgewogene, vitamin- und mineralienreiche Ernährung, denn die wirkt sich auch auf die Gesundheit des Kindes aus. Es gibt jedoch Mineralien wie Jod und Folsäure, deren erhöhter Bedarf während der Schwangerschaft durch die Nahrungsaufnahme allein nicht gedeckt werden kann. Hier bieten sich spezielle Nahrungsergänzungsmittel an, die u. a. einem zu niedrigen Folatspiegel, der als Risikofaktor für Neuralrohrdefekte gilt, entgegenwirken. Im Verlauf einer Schwangerschaft nimmt zudem das Blutvolumen deutlich zu, was zur Folge hat, dass u. a. das Zahnfleisch stärker durchblutet wird und schneller anschwillt. Daher können sich Bakterien leichter ansiedeln, die wiederum zu Zahnfleischbluten und -entzündungen führen. Deshalb ist eine intensive Mundpflege vor allem nach den Mahlzeiten besonders wichtig. Mit einer möglichst weichen Zahnbürste sowie einer Zahnzwischenraumbürste oder Zahnseide kann hier schon viel vermieden werden. Viele Krankenkassen übernehmen während der Schwangerschaft zudem zumindest anteilig die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung.

Sportgeräte und andere kleine Hilfsmittel

Neben der Ernährung spielt die Fitness eine Rolle, denn ein Babybauch schließt körperliche Bewegung nicht aus. Solange die Belastungsintensität vor allem bei Untrainierten nicht zu hoch ist, profitieren Mutter und Kind von der Ertüchtigung. Von Kontaktsportarten sollte aus Sicherheitsgründen lieber abgesehen werden, schwimmen aber eignet sich beispielsweise hervorragend, da das Wasser während der Betätigung die Gelenke entlastet und den Bauch stützt. Auch Yoga ist ein passender Sport für Schwangere, das Dehnen und kontrollierte Atmen kann Anspannungen lösen und die Tiefenmuskulatur kräftigen. Eine Yogamatte bietet dafür einen bequemen Untergrund. Daneben kann ein Gymnastikball während der Schwangerschaft für Sportübungen dienen und ist nach der Entbindung eine passende Sitzgelegenheit auf der das Baby in den Schlaf gewiegt werden kann. Ein weiteres Equipment, das über die Schwangerschaft hinaus treue Dienste leistet, ist das Stillkissen. Es eignet sich wunderbar, um den wachsenden Bauch beim Schlafen auf der Seite zu stützen und hilft dir nach der Geburt Dein Baby während des Stillens in eine für Euch beide angenehme Position zu bringen. Zusätzliche Entlastung für den unteren Rücken und das Becken im Alltag bietet außerdem ein Stützgurt.

Kosmetik in der Schwangerschaft

Zum Thema Kosmetik in der Schwangerschaft lässt sich vor allem eins sagen: Der Hormonhaushalt ist starken Schwankungen ausgesetzt und jeder Körper reagiert unterschiedlich darauf. Von schöner Haut und glänzenden Haaren bis hin zu unreiner Haut und stumpfem oder fettigem Haar ist während der Schwangerschaft alles möglich. Mithilfe eines milden Shampoos samt einer milden Hautreinigung kann überschüssiger Talg, der vor allem durch den erhöhten Östrogenspiegel häufig entsteht, entfernt werden. Eine auf den Hauttyp abgestimmte Gesichtscreme rundet die Pflegeroutine ab. Wegen des veränderten Hormonhaushalts ist es zudem möglich, dass die Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert als üblich. Das ruft bei einigen Frauen Chloasma (auch Melasma) hervor, eine starke Einlagerung von Melanin in der Haut, die sich in dunklen Flecken äußert. Um dem entgegenzuwirken, solltest Du vor allem im Sommer stets eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und am besten einen Sonnenhut tragen.

Wer sich um Dehnungsstreifen sorgt, tut gut daran sich frühzeitig eine feuchtigkeitsspendende Creme oder entsprechende Öle zuzulegen und diese spätestens mit Beginn des zweiten Trimesters zweimal täglich – morgens und abends – auf Bauch, Beine, Po und Brüste aufzutragen. Zwar ist die Wirkung solcher Öle und Cremes nicht zweifelsfrei bewiesen, aber allein das konsequente Massieren der Hautpartien fördert die Durchblutung und dehnt das Gewebe, was es weniger schnell reißen lässt. Abgesehen davon hat aber auch hier die Ernährung starken Einfluss. Eine konstante Flüssigkeitszufuhr und die Einnahme von wichtigen Vitaminen wirken sich positiv auf die Haut aus, die so elastischer bleibt. Während oder zum Ende der Schwangerschaft sorgt ein veränderter Östrogenspiegel außerdem häufig für Wassereinlagerungen. Diese können sehr unangenehm sein, stellen sie doch weiteres Gewicht dar, das die Frau stemmen muss. Auch hier sind Massagen sehr hilfreich. Außerdem können Kompressionsstrümpfe sehr nützlich sein und auch das Kühlen und Hochlagern der Beine ist eine Möglichkeit, den Einlagerungen und Schwellungen vor allem in den Beinen vorzubeugen.