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Tipps zum Kauf von Babykleidung

Auf diese Faktoren kommt es an

Geht es um die eigenen Kinder, schauen wir ganz genau hin. Wir wollen natürlich nur das Beste für unseren Nachwuchs, oft genug wissen wir aber gar nicht unbedingt ganz genau, was das bedeutet. In vielen Fällen hilft es allerdings schon, die eine oder andere Information zu sammeln, um schon vor dem Einkauf Bescheid zu wissen.

Deshalb sind im Folgenden die wichtigsten Dinge zusammengetragen, die beim Kauf von Babykleidung zu bedenken sind.

  • Größe. Bei der richtigen Kleidergröße von Babykleidung handelt es sich um ein etwas leidiges Thema. Immerhin wachsen unsere Kleinsten sehr schnell wieder aus der neu gekauften Größe heraus. So tragen Babys bei der Geburt Kleidergröße 50, mit einem halben Jahr sind sie bereits bei Größe 68 angelangt und mit 24 Monaten haben sie die 92 erreicht. Damit gehört Kleidung für Kleinkinder und Babys ganz sicher nicht zum langlebigeren Teil der Ausstattung. Deshalb stellt sich schnell die Frage, ob alles neu gekauft werden muss.

  • Neu oder gebraucht? Eltern ist es natürlich unbenommen, Kinderkleidung neu zu kaufen. Für einige fühlt es sich auch einfach nicht gut an, bereits getragene Kleidung für das eigene Kind zu besorgen. In sehr vielen Fällen können Eltern hier aber bares Geld sparen und erhalten dafür trotzdem schicke und widerstandsfähige Kinderkleidung, während besonders günstige Neuware den Kauf oft mit schnellem Verschleiß belohnt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eventuell vorhandene Schadstoffe auf diese Weise durch häufiges Waschen bereits aus der Kleidung verschwunden sind, was natürlich vom Material abhängt.

  • Material. Was das Material betrifft, ist das allerwichtigste Kriterium, dass die Kleidung schadstofffrei ist. Denn Babykleidung ist noch um einiges sensibler als die Haut von uns Erwachsenen. So können Stoffe, die genutzt worden sind, um die Kleidung zu bleichen oder einzufärben, unterschiedliche Hautreaktionen und sogar Allergien hervorrufen. Viele davon verbleiben auch nach mehrmaligem Waschen noch in der Kleidung. Wie auch bei Erwachsenen empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Kleidung erst einmal zu waschen, bevor sie getragen wird. Um die Qualität der Kleidung zu überprüfen, lohnt sich im Übrigen ein Blick auf eventuell vorhandene Siegel wie beispielsweise das Prüfsiegel Öko-Tex Standard 100.

Eine Frage der Menge

Wenn Du hinsichtlich dieser Kriterien alles beachtet hast, kann der Einkauf beginnen. Doch wie viel braucht der kleine Mensch am Anfang, damit er sich wohlfühlt und die Eltern es so komfortabel wie möglich haben? Empfehlenswert ist es, bei Bodys und Stramplern fünf bis zehn Exemplare vorrätig zu haben. Dabei sind solche Modelle besonders angenehm für das Kind, die zum Ausziehen nicht über den Kopf gezogen werden müssen. Eine gleiche Anzahl an Hosen und Oberteilen rundet das Ganze ab. Ein paar Strumpfhosen oder unterschiedliche Hosen mit Füßchen sind eine gute Ergänzung und halten das Kleine auch bei niedrigeren Temperaturen warm. Dazu noch zwei, drei wärmende Kopfbedeckungen und dicke Babysöckchen. Lätzchen, Dreieckstücher und Ähnliches helfen gegebenenfalls, etwas aufzufangen, was beim Essen danebengeht. Diese Auflistung ist noch nicht vollständig, liefert allerdings einen guten Überblick für das, womit zu rechnen ist. Die große Menge bestimmter Kleidungsstücke erklärt sich auch daraus, dass die Kleidung bei Babys und Kleinkindern noch sehr schnell schmutzig wird und relativ zügig gewaschen werden muss. Gibt es dann keine Ersatzkleidung, kann das zu unangenehmen Situationen führen.

Babykleidung auf die Umstände abstimmen

Die richtige Bekleidung für Babys ist immer die, die den Umständen entspricht. Hierbei geht es darum, im Sommer entsprechend luftig und im Winter ausreichend warm gekleidet zu sein.

Sommer, Sonne, Hitzestau

Am wichtigsten ist es bei Babykleidung für den Sommer, dass diese ausreichend luftig ist. Zugleich gilt nicht unbedingt das einfachste Rezept: wenig Kleidung – angenehmer Sommer. Dabei sind kurze Hosen und kurzärmelige Bodys sowie Strampler allerdings durchaus eine gute Idee. Aber um die Kleinsten effektiv vor der Sonne zu schützen, sollten die Füße, der Nacken und insgesamt alle freiliegenden Stellen des Körpers vor der Sonne geschützt werden. Dies ermöglichen beispielsweise geschlossene Schuhe, wobei auch Söckchen eine gute Alternative darstellen. Ein entsprechender Sonnenhut hilft, dass es nicht zu einem Hitzschlag oder Sonnenbrand auf der Kopfhaut kommt. Ideal sind Hüte, die durch ein angenähtes Tuch auch den Nacken des Babys schützen. Im Übrigen sollte die Kleidung natürlich leicht, dünn und luftig sein. Die übrigen freien Partien des Körpers sollten angemessen eingecremt werden.

Zum Baden und Schwimmen empfiehlt es sich ebenfalls, auf ausreichend Stoff zu setzen, der dann leicht und dünn sein sollte. Speziell bei ganz kleinen Kindern ist außerdem eine Badewindel womöglich hilfreich, um auch beim Planschen auf der sicheren Seite zu sein. Zuletzt gilt selbstverständlich auf der Straße wie im Wasser, dass auch unsere Kleinsten nicht an Sonnencreme vorbeikommen, wenn sie vor der Sonne geschützt sein sollen. Ein Tipp: Ein feuchter Nacken deutet darauf hin, dass es dem Baby eventuell zu warm ist. Falls das der Fall ist, empfiehlt es sich, gegebenenfalls eine Lage Kleidung abzulegen, in den Schatten zu gehen oder das Kleine anderweitig zu kühlen.

Winterkälte und Weihnachtsfreude

Anders als im Sommer gilt im Winter natürlich durchaus, dass viel Kleidung hilft und es auch die eine oder andere Lage mehr sein darf. Zu dieser Zeit können wir langärmelige Bodys und langärmelige Strampler sehr empfehlen. Außerdem sind Söckchen gegen kalte Füße und eine warme Mütze für den Kopf ebenfalls hilfreich. Immerhin geht die meiste Wärme genau an dieser Stelle verloren. Ob einem Baby zu kalt ist, lässt sich übrigens recht einfach daran feststellen, ob die Füße kalt sind, das Kleine zittert oder gar blass geworden ist. In jedem dieser Fälle empfiehlt sich eventuell eine weitere Jacke. Falls gar nichts geht oder nicht genug Kleidung dabei ist, sollten Eltern und Kind sich am besten drinnen aufwärmen.