Massage (46.070 Produkte | 45.841 Varianten)

Tipps zum Kauf von Massagebedarf

Entspannung kann heutzutage oft schwer zu bekommen sein und allzu viele Menschen fühlen sich permanent gestresst und angespannt. Auch rein physisch klagt eine große Zahl junger wie alter Leute über chronische Verspannungen, verhärtete Muskeln und schmerzende Gelenke. Für all das kann die Massage eine wunderbare Erleichterung darstellen. Massagen können auf sanfte Weise Tiefenentspannung herbeiführen, durch gekonnte Handgriffe Verspannungen und Knoten lösen oder den Körper entgiften und entschlacken. Die meisten gehen für eine Massage am liebsten zum Profi, aber auch zu Hause kann mit einem liebevollen Partner und dem richtigen Zubehör gegen Stress angegangen werden.

Massageöle

Eines der wichtigsten Utensilien für eine Massage ist das passende Öl. Zwar ist es auch möglich, Körperlotion für eine improvisierte Massage auf der Couch zu benutzen, aber ein richtiges Massageöl kann einen bedeutenden Unterschied machen und das Erlebnis aufwerten.

Die wichtigste Funktion des Öls ist, als Gleitmittel für die Handgriffe des Masseurs zu fungieren. Weiterhin dient es aber auch zur Körperpflege und hat, je nach Art und Duftrichtung, verschiedene Effekte auf Körper und Seele.

 

Im Allgemeinen unterschiedet man meist zwischen drei verschiedenen Typen von Öl. Das Aromaöl ist eine Mischung aus Basisöl und ätherischen Ölen und eignet sich für eine Vielzahl von Massagen. Abhängig vom Duft des ätherischen Öls kann es sowohl entspannend und beruhigend, als auch anregend oder erregend wirken. Aromaöl sollte nicht unverdünnt auf die Haut geben werden, denn es kann zu Rötungen und Ausschlag führen. Deshalb ist es für Allergiker in der Regel eher nicht geeignet.

Basisöl ist rein pflanzlich und dient als Grundlage zum Mischen von Aromaölen. Es kann unverdünnt auf die Haut gegeben werden und ist für Allergiker gut verträglich.

Ätherische Öle bestehen aus leicht verdampfenden Pflanzenextrakten und sind oft auch eine Mischung aus Basisöl und Aromaöl.

Sesam- und Mandelöle als perfekte Basis

Von den basischen Ölen sind Sesam- und Mandelöl sehr beliebt. Sesamöl werden ganz besonders hautpflegende Eigenschaften nachgesagt, denn es dringt tief in die Haut ein und entschlackt den Körper. Dabei wirkt es antibakteriell. Es hat eine wärmende Wirkung und strafft und glättet die Haut, außerdem entspannt es die Muskeln und fördert die Durchblutung.

Mandelöl ist sehr mild und eignet sich dadurch sogar schon für Babys. Es hat optimale Gleiteigenschaften und zieht sehr langsam in die Haut ein, wodurch es ein lange anhaltendes, angenehmes Hautgefühl gewährt. Es soll auch bei Neurodermitis und anderen Hautproblemen helfen.

Massagelotionen für den Hausgebrauch

Neben Ölen können aber auch Massagelotionen verwendet werden. Diese müssen nicht erhitzt werden und im Normalfall sind sie auch für jede Haut geeignet, weshalb sie für den Eigenbedarf häufig lieber genutzt werden als Öle.

Die richtige Lotion auszuwählen hängt vor allem davon ab, für welche Art von Massage die Lotion gebraucht wird. Für eine sinnliche Partnermassage sind oft Duftlotionen ausreichend, während Physiotherapeuten und Sportmediziner auf Faktoren wie Wärmewirkung oder hautfreundlicher pH-Wert achten. Es gibt auch spezielle Sport-Lotionen, die für beanspruchte und verkrampfte Muskeln oder Sportverletzungen geeignet sind. Außerdem ist es wichtig, auf hochwertige Inhaltsstoffe zu achten und am besten professionell getestete Produkte zu erwerben, um die Aufnahme von Schadstoffen über die Haut zu vermeiden. Weiterhin ist es auch sinnvoll, den eigenen Hauttypen zu berücksichtigen. Trockene Haut braucht eine feuchtigkeitsspendende Lotion, die auch in größeren Mengen aufgetragen werden kann, während fettige Haut nach weniger Produkt verlangt.

Massagecremes für die Behandlung von Narben

Massagecremes haben im Prinzip den gleichen Effekt wie Öle und Lotionen und werden meist eher im privaten Gebrauch angewendet. Dadurch, dass die Konsistenz fester ist, als die von Lotionen, gewährt sie bei richtiger Dosierung eine gute Griffigkeit und reduziert die Reibung. Cremes glätten und vitalisieren die Haut, weiterhin spenden sie Feuchtigkeit. Hauptsächlich werden sie für klassische oder Sportmassagen angewendet, für Entspannungsmassagen oder Hot-Stone-Massagen eignen sie sich dagegen eher nicht. Häufig werden Cremes benutzt, um Cellulite, Narben, Verletzungen oder Hautreizungen zu behandeln.

Massageutensilien für das erweiterte Massageerlebnis

Gerade für zu Hause kannst Du auch verschiedene Massageutensilien erwerben, die auch Laien erlauben, eine effektive Massage durchzuführen. Vor allem Massagebürsten oder -bälle können helfen, Verspannungen zu lösen und die Durchblutung der Haut zu fördern. Daher gibt es auch spezielle Cellulite-Bürsten, die neben einer entspannenden Wirkung auch gegen die ungeliebten Dellen helfen sollen.

 

Eine besondere Art von Massage ist die Hot-Stone-Massage. Hier werden, wie der Name schon sagt, heiße Steine auf den Körper gelegt, die zur Entspannung und der Behandlung von Verspannungen genutzt werden.

Für eine Hot-Stone-Massage eignet sich nicht jede Gesteinsart. Traditionell werden meistens Lava- und Vulkangesteine verwendet, aber eine günstigere Alternative ist auch Basaltgestein. Wichtig ist, dass die Steine nur in speziellen Wärmegeräten erhitzt werden sollten, da sich ansonsten das Herausnehmen als schwierig gestalten kann und die Temperatureinstellung meist nicht präzise genug ist.