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Tipps zum Kauf von Heimtextilien

Das Zuhause braucht mal wieder frische Farben und nicht gleich einen ganzen Tapetenwechsel? Dann sind Heimtextilien in der Regel eine gute Option, um einerseits umzudekorieren und andererseits keinen unnötigen Nippes oder andere Staubfänger in der Wohnung aufzustellen. Zu den Heimtextilien zählen (Tages-)Decken, Bettwäsche, Tischdecken, Gardinen und Vorhänge sowie andere Fenster- und Wandbehänge, wovon nicht immer alles benötigt wird. Wir zeigen Dir, wie du in puncto Heimtextilien den richtigen Riecher dafür bekommst, was zu Dir und Deiner Einrichtung passt.

 

Alles rund ums Bett – was brauche ich und was nicht?

Klar, eine Grundausstattung an Bettwäsche darf nicht fehlen – mindestens zwei Garnituren müssen es schon sein, damit das Bett bezogen ist, während sich der Ersatz in der Wäsche befindet. Weil viele der Prints und anderen Dekore aber oft schnell aus der Mode kommen und nach einigen Waschgängen bei 60 °C und darüber nicht mehr ganz so ansehnlich sind, lohnt es sich, alle zwei bis drei Jahre neue zu kaufen und gegen die alte auszutauschen. Mehr als drei Garnituren sind im Regelfall überflüssig. Deshalb lohnt es sich, bei der Qualität einmal genau hinzusehen: Wirkt das Material beim Anfassen wertig? Sind die Nähte robust? Wie fest sitzen Knöpfe oder Reißverschluss? Nur hochwertige Bettwäsche hält einem Kochwaschgang stand.

 

Daneben ist die Materialfrage wichtig. Am beliebtesten ist wohl die altbewährte Baumwolle – woraus im Übrigen auch die für den Winter angedachte Biber-Bettwäsche besteht. Sie ist geruchsneutral, lässt sich heiß waschen und sie regt die Schweißproduktion, im Gegensatz zu Kunstfasern wie Polyester, nicht an. Gegenüber Satin hat sie den Vorteil, dass sie ein angenehmeres Gefühl auf der Haut hinterlässt. Einziges Manko: Nur Baumwolle allein ist nicht antiallergen; hierzu fehlt eine Beschichtung aus Polypropylen, Polyester oder Polyamid. Bei den Farben und Motiven der Bettwäsche bist Du in der Wahl natürlich völlig frei – das Dekor sollte sich vielleicht lediglich nicht mit den restlichen Farben des Raumes beißen. Falls Du noch Bettwäsche hast, die Dir nicht mehr ganz so gut gefällt, kannst Du natürlich auch eine Tagesdecke darüber legen oder sie mit Textilfarben einfärben.

 

Weg vom Fenster

Gleich viel mehr Charme verleihen halb blickdichte Gardinen jedem noch so spärlich eingerichteten Raum. Je nachdem, wie farbenfroh das Zimmer bisher eingerichtet ist, kann ein stilles Weiß oder Grau beruhigen, während kräftige Farben wie Rot, Grün oder Blau ausdrucksvolle Akzente setzen. Beim Material sollte in puncto Robustheit mit bedacht werden, ob die Vorhänge lediglich zu Dekorationszwecken dienen, oder, ob sie auch abdunkeln bzw. Sichtschutz bieten sollen. Je öfter sie nämlich auf- und zugezogen werden, desto eher leiden sie folglich auch an Verschleißerscheinungen. Für blickdichte, hochfrequent genutzte Vorhänge eignen sich vor allem Samt und Baumwolle. Gardinen, die einfach nur den Raum aufpeppen und nur den ein oder anderen Blick von außen ablenken sollen, sind oft aus Leinen oder ebenfalls aus Baumwolle (nur eben aus dünnerem Garn) gefertigt.

 

Hier lohnt sich ein eher tieferer Griff ins Portemonnaie und ein Verzicht auf wilde Muster, die schnell wieder aus der Mode sind und an denen man sich schnell sattgesehen hat – so bleiben qualitativ hochwertige Gardinen in unifarbenem Design lange wie neu und nutzen sich nicht ab, sind sie doch ein Gegenstand, der nicht allzu häufig ausgetauscht werden will. Auch hier hilft die „Gefühlsprobe“ – einfach mal zwischen den Fingern hin- und herreiben und den Stoff leicht auseinanderziehen: Das Bauch- und Fingerspitzengefühl verrät meistens, ob es sich bei den Textilien um wertige oder eher billige Fabrikate handelt. Gerne kann auch einmal die Naht überprüft werden: Ist sie fest vernäht, wirken die Fäden robust, stehen viele Fäden an den Enden heraus oder lösen sich bereits einige aus der Naht? All dies können Indizien für eine gute bzw. schlecht Qualität sein. Bei Gardinen und Vorhängen also besser nicht geizen.

 

Tischlein, deck' Dich!

Nicht nur, wenn es festlich zugehen soll, sind Tischdecken eine tolle Idee, um dem gewöhnlichen oder vielleicht sogar schon leicht ramponierten Tisch ein neues Finish zu verpassen. Manche Menschen schwören auf weiße Tischdecken, die die Tafel edel erscheinen lassen, wieder andere stehen auf die klassisch rotweiß kartierten Tücher wie sie aus italienischen Restaurants bekannt sind. Bei den Heimtextilien für den Tisch muss vor allem eins bedacht werden: Wer soll alles daran speisen? Wenn Kinder oder andere Personen, die gerne kleckern, im Spiel sind, sollte auf eine reinweiße Decke wohl wirklich eher verzichtet werden, denn so wirst Du nicht lange etwas von dem Vergnügen haben. Hier lohnen sich eher groß gemusterte Textilien in bunten Farben, wo ein nicht mehr auswaschbarer Soßen- oder Saftfleck gut darin getarnt wird. Auch andere unifarbene Tischdecken sind eher für Menschen geeignet, die nicht so häufig kleckern oder die Decke nur dann verwenden, wenn gerade nicht daran gegessen wird.

 

Die Qualität ist hier zwar auch ein Kriterium, doch ist es eher zu vernachlässigen, schließlich werden Tischdecken meist nicht so strapaziert wie Vorhänge oder Bettwäsche und sind daher nicht so schnell hinüber. Lediglich billig aussehen und somit einen negativen Eindruck hinterlassen sollte sie im Optimalfall nicht. Material, Design und Schnitt sind daher aber eine reine Geschmacks- und Kleckerfrage. Achte vielleicht höchstens noch darauf, dass sie nicht zu lang für Deinen Tisch ist, da die Enden dann oftmals bis zum Boden reichen und die Decke dann schneller mal versehentlich heruntergerissen wird.