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Tipps zum Buchkauf

Hardcover, Taschenbuch oder E-Book?

„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.“ – Der Spruch mag in der Schule zwar zu den Top Ten der nervigsten Lehrersprüche gezählt haben, ist aber nichtsdestotrotz vollkommen wahr. Bücher faszinieren die Menschheit schon lange, denn sie sind, auch heute noch das Sinnbild für Wissen und Weisheit. Wer liest, bildet sich. Aber nicht nur das, Bücher erlauben uns auch, in fremde Welten einzutauchen, Abenteuer zu erleben, uns zu verlieben. Durch Bücher ist es nicht nur möglich, die Geschichte der Menschheit festzuhalten, Anleitungen für den Bau eines Raumschiffes aufzuzeichnen, sondern auch hunderte von Leben zu leben, immer jemand anderes zu sein, mit anderen Freunden und anderen Liebhabern. Kein Wunder, dass trotz der wachsenden Digitalisierung der Büchermarkt nicht ausgestorben ist, sondern weiterhin floriert. Geschichten besitzen eine ganz eigene Magie, die uns wieder zum Kind macht und uns hilft, dem allzu oft erdrückenden Alltag zu entfliehen.

Ganz klassisch mit Hardcover

Das traditionelle Buch ist das mit Hardcover. Erscheint ein Buch neu, so findet man es im stolz glänzenden Hardcover auf dem Ausstellungstisch des bevorzugten Buchhändlers. Begeisterte Fans der Autoren oder zufällig neugierig gewordene Stöbernde freuen sich meist über das prunkvolle Gewand der Neuerscheinung. Dieses ist perfekt für all die, die zwar die Geschichten lieben, sich aber ihre Bücher auch gerne als Dekoration ins Regal stellen. Wahren Sammlern und Bücherliebhabern ist es oft auch wichtig, dass die einzelnen Bände einer Reihe optisch zusammenpassen, weshalb meistens alle Bände als Hardcover gekauft werden. Auch als Geschenk sind Hardcover meistens schöner als Taschenbücher, auch wenn es kein Muss ist. Aber gerade Verwandte freuen sich oft über Hardcover als schöne Geste. Echte Leseratten mit einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik sind außerdem nicht nur leidenschaftliche Gegner von Eselsohren, sondern meist auch engagierte Verfechter von Hardcovern.

Taschenbücher als praktische Reisebegleiter

Die kleine Schwester des Hardcovers ist das Taschenbuch. Dieses erscheint meist etwas später als die Hardcover-Version und ist kleiner, praktischer und vor allem günstiger. Gerade auf Reisen werden Taschenbücher meistens bevorzugt, da sie leichter sind und so einfacher in Handgepäck oder im Koffer transportiert werden können. Weiterhin sind die Ansprüche an Taschenbücher meistens nicht so hoch wie an Hardcover, eben weil sie deutlich günstiger sind. Von daher ist es zu verschmerzen, wenn eine Taschenbuchausgabe durch die Nässe am Pool, dem Strand oder dem Vollbad ein paar gewellte Seiten davonträgt, oder eventuell einen Kaffeefleck bekommt, wenn es morgens beim ausgedehnten Frühstück gelesen wird. Auch Eselsohren sind hier akzeptierter.

Die meisten Deiner Freunde werden vollstes Verständnis haben, wenn Du ihnen lieber ein Taschenbuch als ein Hardcover schenkst – denn dann ist vielleicht auch noch etwas Geld für eine Flasche Rotwein oder die Lieblingsschokolade übrig.

E-Books als nachhaltige Alternative

Eine etwas neuere Erscheinung sind E-Books. Als der „Kindl“ herausgebracht wurde, löste das unter Lesebegeisterten eine heiße Debatte aus. Von ekstatischer Begeisterung bis hin zu offener Ablehnung waren alle Reaktionen vertreten. Der große Vorteil an E-Books ist offensichtlich, dass sie keinen Platz wegnehmen und sehr viel leichter zu transportieren sind. Man hat die Lieblingsbücher immer bei sich und muss nicht einen 600 Seiten schweren Wälzer mit sich herumschleppen. Weiterhin sind E-Books billiger als gebundene Bücher, was ebenfalls ein Argument für die Innovation darstellt. Dennoch behalten sich viele die Meinung vor, dass es einfach anders sei, ein „richtiges“ Buch in Händen zu halten, mit Seiten aus Papier und ohne Bildschirm. Dafür sind E-Books aber nachhaltiger und somit besser für die Umwelt. Die Screens von E-Books sind normalerweise sehr augenfreundlich gestaltet, sodass es hier kaum Probleme gibt. Letztendlich ist es einfach eine persönliche Entscheidung, ob gebundene Bücher oder E-Books besser zu einem passen. Doch gerade Menschen, die sehr viel unterwegs sind, profitieren oft von E-Books. Außerdem ist es selbstverständlich möglich, beides zu nutzen, je nach Situation.

Gebrauchte Bücher für Sparfüchse

„Bücher sind teuer!“, beschweren sich viele und das ist auch sicherlich richtig. Neben Taschenbüchern und E-Books gibt es noch eine andere Möglichkeit, beim Buchkauf Geld zu sparen, nämlich, indem gebrauchte Bücher gekauft werden. Das ist eine sehr gute Möglichkeit, beispielsweise für lange Buchreihen nicht zu viele Kosten zu erheben. Oft sind gebrauchte Bücher noch in sehr gutem Zustand und manchen Lesern gefallen gebrauchte Bücher sogar besser, da sie das Gefühl erwecken, bereits viel „herumgekommen“ zu sein – zwischen den einzelnen Seiten wohnen die Geschichten der Vorbesitzer. Gleichzeitig ist es wichtig, sich gut über den Zustand zu informieren, denn allzu viele Flecken oder gar herausgerissene Seiten schränken das Lesevergnügen doch ein. Als Geschenk eignen sich gebrauchte Bücher in der Regel eher nicht so gut.

 

Letztendlich kommt es beim Buchkauf darauf an, wofür man das Buch braucht und was für ein Lesetyp man selber ist. Falls Eselsohren bei Dir an der Tagesordnung stehen und Du Dich nicht sonderlich für schön sortierte Bücherregale interessierst, sind Taschenbücher und gebrauchte Bücher tolle Optionen. Menschen, die immer unterwegs sind, viel Zug fahren oder fliegen, finden E-Books sicher praktisch und Bücherwürmer mit wunderschön gestalteten Regalen finden Hardcover oft am schönsten und sind auch bereit, dafür etwas mehr auszugeben.