Nagelpflege (22.313 Produkte | 22.560 Varianten)

Tipps zum Kauf von Nagelpflegeprodukten

Ein wichtiger Teil der Körperpflege ist die Nagelpflege. Gesunde und gepflegte Nägel werden als attraktiv und sympathisch wahrgenommen. Bei Nagelpflege wird oft erstmal an Nagellack und Ähnliches gedacht, wobei dieser nicht primär zur Pflege zählt. Gepflegte Nägel sehen auch ohne Nagellack ansprechend aus und bedürfen an sich keiner weiteren Verschönerung.

Nagelpflege ist übrigens keine Frauensache – auch Männer profitieren von gepflegten Nägeln. Maniküre bezeichnet die Pflege der Fingernägel, während es bei der Pediküre um die Fußnägel geht.

Die Nagelfeile als Basic

Unerlässlich bei der Nagelpflege ist die Nagelfeile. Mit dieser können die Nägel sanft gekürzt werden, ohne sie dabei zu beschädigen. Am besten geeignet sind Feilen aus Sandpapier, denn diese schädigen das Keratin der Nägel nicht. Feilen aus Metall tun das hingegen schon, sie können also zu rissigen Nägeln führen. Dünnere Nägel sollten optimalerweise mit einer feinkörnigen Feile bearbeitet werden, dickere vertragen auch eine grobere Körnung. Für gesunde Nägel ist auch die richtige Feiltechnik wichtig. Gefeilt werden sollte immer nur in eine Richtung. Angesetzt wird die Feile idealerweise in einem 45-Grad-Winkel. Die Form der Fingernägel ist im Grunde Geschmackssache. Oval, spitz oder eckig schadet dem Nagelbett nicht, es sollte nur in jedem Fall darauf geachtet werden, nicht zu weit an den Seiten zu feilen und so das Nagelbett zu verletzen. Um die Nägel schmaler erscheinen zu lassen ist eine spitze Form vorteilhaft, allerdings kann es hier passieren, an Textilien und Ähnlichem hängen zu bleiben.

Die natürlichste Form ist die ovale, damit ist sie im Alltag auch die praktischste.

Nagelknipser für die Fußnägel

Für das drastische Kürzen der Nägel kann eine Nagelschere sinnvoll sein, allerdings schädigt diese manchmal die Nägel und sollte nur in Kombination mit einer Nagelfeile benutzt werden. Fußnägel kürzt man am besten mit einem scharfen Nagelknipser. Hier ist darauf zu achten, möglichst gerade zu schneiden, sodass die Gefahr des Einwachsens minimiert wird.

Schneiden oder Knipsen von Nägeln ist nach dem Baden oder Duschen, wenn die Nägel also weich sind, vorteilhaft, da sie weniger leicht brechen. Feilen hingegen sollte nur bei trockenen Nägeln durchgeführt werden.

Um überschüssige Nagelhaut zu entfernen, sollte keine Schere benutzt werden, denn diese verletzt allzu schnell das Nagelbett. Besser geeignet sind Rosenholzstäbchen, mit denen die Haut sanft zurückgeschoben werden kann.

Achtung Austrocknungsgefahr

Zu gesunden Nägeln gehört auch eine gesunde Nagelhaut. Diese sollte geschmeidig und elastisch sein. Gerade im Winter kann es jedoch zu Austrocknungserscheinungen kommen, die die Haut rissig machen. Das ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern meist auch schmerzhaft und erhöht das Infektionsrisiko. Neben Austrocknung können auch Mangelernährung, ein Pilzbefall oder Abkauen zu einer rissigen Nagelhaut führen. Normalerweise reicht es, Hände und Füße regelmäßig mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion einzucremen, um die Haut glatt und geschmeidig zu halten. Sollte die Nagelhaut jedoch sehr anfällig fürs Austrocknen sein, können in der Apotheke spezielle Salben und Cremes erworben werden, die sich dem Problem annehmen.

Mandel- oder Teebaumöl sind ebenfalls bewährte Helfer bei wunder Nagelhaut. Entweder kann das Öl direkt auf die Haut aufgetragen, oder aber mit Creme vermengt und so genutzt werden. Auch Ölbäder sind oft sehr hilfreich um angegriffene Nagelbetten zu beruhigen.

Pflege nach dem Nagellackentfernen

Nagellack ist bei vielen beliebt und macht die Hände zum Hingucker. Das Entfernen des Lackes kann allerdings manchmal schwierig sein.

Früher enthielten die meisten Nagellackentferner Aceton. Der Stoff wird heutzutage aber kritisch betrachtet, da er die Nagelhaut und Nägel austrocknet und auf Dauer eventuell langfristig schädigen kann. Daher sind mittlerweile sehr viele Nagellackentferner ohne Aceton auf dem Markt. Diese enthalten stattdessen Alkohol, was bei herkömmlichem Nagellack vollkommen ausreichend ist, um diesen gründlich zu entfernen.

Bei speziellen Lacken wie beispielsweise Glitzer- oder UV-Nagellack sieht das leider anders aus; hier ist nur Aceton stark genug, um den Lack zu entfernen. Am wirksamsten ist es, Wattebäuschchen mit Aceton zu tränken und einige Minuten auf die Nägel zu pressen, bevor der Lack mit dem Wattebäuschchen abgetragen werden kann.

Nach dem Entfernen des Nagellackes ist es wichtig, den Nägeln etwas Pflege und Erholung zu gönnen. Cremes und Öle sind gute Mittel, um den strapazierten Nägeln Feuchtigkeit zurückzugeben. Weiterhin ist es ratsam, einige Tage zu warten, bevor erneut Nagellack aufgetragen wird, um den Nägeln eine Pause von den Chemikalien zu gewähren.

Um Verfärbungen durch intensive Nagellackfarben zu vermeiden, kann ein Unterlack oft helfen.