Taschenlampen (10.152 Produkte | 10.157 Varianten)

 

So bringst Du Licht ins Dunkel – Worauf es bei Taschenlampen ankommt

 

Wenig ist so wichtig im Leben wie klare Sicht. Doch gerade im Dunkeln fehlt uns diese Sicht oft. Das ist der Fall, wenn wir auf dem Nachhauseweg durch eine Gegend kommen, die schlecht beleuchtet ist, oder zum Beispiel auch dann, wenn wir unters Sofa zu schauen versuchen, um eine Münze zu finden, die uns auf den Boden gefallen ist. Auch die Lampen im Keller tun nicht immer ihren Dienst, wenn überhaupt in jeder Ecke ausreichend Lampen vorhanden sind. Nicht zuletzt kann es immer vorkommen, dass eine Sicherung herausspringt und so mitten am Abend oder in der Nacht die Wohnung in absoluter Dunkelheit lässt. In all diesen Fällen empfiehlt sich ein mobiles Licht wie es uns in den allermeisten Fällen eine Taschenlampe bieten kann.

Was eine Taschenlampe ausmacht

 

Eine Taschenlampe ist zunächst einmal eine transportable handliche Lichtquelle zur Beleuchtung der näheren Umgebung. Darüber hinaus zeichnen sich Taschenlampen durch ihre Form aus, denn meistens ist sie stabförmig linear oder vorne trichterförmig zulaufend. An der Spitze verbirgt sich meist hinter Glas oder glasähnlichem Material ein Leuchtmittel wie beispielsweise eine Glühbirne. Heutzutage finden allerdings auch mehr und mehr LED-Taschenlampen Verbreitung. Hinter der Lampe befindet sich dann die Stromquelle. Hierbei kann es sich um Batterien unterschiedlichen Formats handeln – abhängig von der Taschenlampengröße – oder um verbaute oder herausnehmbare Akkus.

 

Um die Leuchtintensität zu erhöhen, wird die Lichtquelle im inneren der Lampe von einem Parabolspiegel umgeben, dessen Zweck darin besteht, das Licht verstärkt und breiter in die gewünschte Richtung zu lenken.

 

In aller Regel verfügt die Taschenlampe nicht zuletzt über irgendeine Art von Ein-/Aus-Schalter. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Druckknopf am Ende der Lampe handeln. Andere Taschenlampe verfügen über einen Schiebeschalter an der Seite. Und wieder andere Lampen kommen ohne Schalter aus – hier wird der Kontakt über das Festdrehen des Kopfteils hergestellt, wodurch die Lampe zu leuchten beginnt.

Wichtig ist die Lichtstärke

 

Das wichtigste Kriterium einer guten Taschenlampe ist die Lichtstärke, angegeben in Lumen. Dabei handelt es sich um eine Angabe dessen, wie intensiv die Lichtstrahlung zu allen Seiten hin ist. Eine Glühlampe mit 40 Watt hat beispielsweise einen Lumen-Wert von 415, eine 100-Watt-Lampe wiederum hat einen Wert von mehr als 1.300 Watt. Werte um die 200 Lumen gelten als nicht ausreichend, was die Qualität einer Taschenlampe angeht. Bist Du auf der Suche nach einem vernünftigen Gerät, so solltest Du Dir Taschenlampen mit einem Wert von mindestens 500 bis über 1.000 Lumen anschauen.

Kein Licht ohne Energiequelle

 

Im Laufe der Jahre haben sich ganz unterschiedliche Taschenlampentypen herausgebildet, wobei einige Hersteller ziemlich kreativ geworden sind, was die Stromversorgung betrifft. Zwar sind Batterien und Akkus nach wie vor der Regelfall, doch daneben gibt es auch Alternativen. So gibt es ältere Dynamotaschenlampen, die ohne Akku und ohne Batterien ausgekommen sind. Teilweise finden sich solche Lampen auch heute noch zum Beispiel als Werbegeschenk. Es handelt sich hier um eine Variante mit einem Federdruckschalter. Wird der Schalter gedrückt, wird Strom erzeugt, der die Lampe wenigstens für einige Minuten versorgen kann. Taschenlampen mit Induktionsspulen konnten aufgeladen werden, indem das gesamte Gerät geschüttelt wurde. Diese Variante ist allerdings nicht sonderlich nachhaltig gewesen, da hierbei der Glühfaden der eingebauten Birne reißen kann. Auch solarbetriebene Taschenlampen haben ihren Weg in die Läden geschafft, waren allerdings selten wirklich erfolgreich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die auf der Taschenlampe verfügbare Fläche nicht genügt, um ausreichend Solarzellen darauf anzubringen, wie es für den Betrieb eigentlich nötig wäre.

LED auf dem Vormarsch

 

Während frühere Taschenlampen komplett auf Glühbirnen unterschiedlichen Formats setzten, gibt es heute immer mehr Taschenlampen, in denen LED verbaut wurden. Der herausragende Vorteil dieser Geräte besteht vor allem in der längeren Lebensdauer. Aber aufgrund des nun fehlenden Glühfadens sind diese Lampen auch bei Stürzen oder beim Schütteln weniger empfindlich, was besonders auf Reisen und im Outdoor-Bereich eine wichtige Rolle spielen kann. Nicht zuletzt gibt es mit voranschreitender Entwicklung auch Fortschritte, was die Lichtausbeute und den Stromverbrauch betrifft. LED-Taschenlampen setzen sich diesbezüglich sehr wahrscheinlich nach und nach gegen ihre Konkurrenz durch.

Spezialtaschenlampen und die ewige Frage nach dem Smartphone

 

Einige Geräte, die wir im Haushalt und zum Beispiel auf Reisen schon seit Ewigkeiten verwenden, provozieren regelmäßig die Frage, weshalb es sie noch brauche in einer Zeit, in der das Smartphone sämtliche Funktionen übernimmt. So ergeht es dem MP3-Player und auch die Taschenlampe lässt sich durch die entsprechende App auf dem Handy eigentlich ersetzen. Aber es gibt auch unabhängig vom Smartphone einige Spezialvarianten im Bereich der Taschenlampen, die einen Blick wert sind und auch zusätzlich zu einem Smartphone Sinn ergeben.

 

  • Kindertaschenlampe. Wir alle wissen, dass Kinder oft und gerade in sehr jungen Jahren noch Angst vor der Dunkelheit haben. Abhilfe schafft hierbei zum Beispiel ein Nachtlicht, doch mitunter genügt das einfach nicht. In solchen und anderen Fällen ist eine eigene Taschenlampe für Kinder eine sinnvolle Option. Dazu kommt, dass es sich hierbei auch um Spielzeug handeln kann, wenn Kinder in der Nacht noch ein bisschen unter der Bettdecke lesen können – ganz, ganz heimlich versteht sich. Hierfür gibt es Taschenlampen, die speziell für Kinder gebaut und gestaltet sind.

  • Taktische Taschenlampe. Im Bereich der so genannten taktischen Taschenlampen finden wir solche Geräte, die auch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können. Dies gelingt durch zweierlei Faktoren. Zum einen handelt es sich bei solchen Taschenlampen meistens um ein wenig längere, ein wenig stabilere Geräte, die damit auch als Waffe dienen können. Zum anderen verfügen die Lampen über einen Stroboskop-Effekt, der es erlaubt, das Taschenlampenlicht als Blitzlicht zu gebrauchen, um einen etwaigen Angreifer damit zu blenden und für einen Augenblick kampfunfähig zu machen. In einigen Fällen lassen sich so unter Umständen Angriffe auf offener Straße abwehren.

  • Taschenlampe in der Powerbank. Der große Vorteil der Taschenlampen-App im Handy besteht darin, dass die Lampe auf diese Weise immer dabei ist. Der Nachteil ist selbstredend die Abhängigkeit vom Handyakku. Gewiss können auch Akkus oder Batterien in einer Taschenlampe ihre Energie verbrauchen, doch handelt es sich hierbei dann immerhin um ein Gerät, dass nur für einen Zweck Energie benötigt und nur in Momenten der Nutzung Strom verbraucht. Das Handy wiederum wird für mehrere unterschiedliche Dinge verwendet und verliert auf diese Weise meistens schneller Energie. Für diesen Fall und um gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, haben sich findige Hersteller daran gemacht, Powerbanks zu entwickeln, die über eine integrierte Taschenlampe verfügen. Damit hast Du Extrastrom dabei und zugleich eine Taschenlampe in der Hand, wenn Du sie brauchst. Dies ist umso praktischer, da heutzutage ohnehin viele Menschen bereits eine Powerbank mit sich tragen.

 

Ob Du heute wirklich noch eine Taschenlampe benötigst, hängt entschieden von Deinem Bedarf ab. Möglicherweise genügt die entsprechende Handyfunktion. Für den Fall der Fälle empfehlen wir allerdings, wenigstens eine Taschenlampe in an einer sichtbaren und zugänglichen Stelle aufzubewahren, wenn doch einmal der Strom ausfällt und der Handyakku zuvor einfach nicht mehr aufgeladen werden konnte.