Unterwäsche (485.340 Produkte | 493.217 Varianten)

So findest Du Unterwäsche, die sich gut anfühlt!

Unterwäsche wird täglich gewechselt, weshalb wir einen größeren Vorrat als an anderer Kleidung benötigen. Doch viele Menschen haben Probleme bei der Wahl der für sie passenden Unterwäsche. Das fängt beim Material an und hört bei der richtigen Größe auf. Wir verraten Dir, worauf Du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Was tun bei empfindlicher Haut?

Egal, ob Männer, Frauen oder Kinder: Für empfindliche Haut sind natürliche Materialien am besten geeignet. Dazu gehören einmal die wohlbekannte Baumwolle und neuerdings auch die Fasern des schnell nachwachsenden Rohstoffes Bambus.

Baumwolle:

Beim Kauf von Baumwollunterwäsche sollte am besten auf Bio-Baumwolle gesetzt werden, denn sie ist schonender für die Umwelt, weil sie z. B. mit weniger Wasser und ohne chemische Pestizide auskommt, was letztlich auch für die Haut besser ist. Hinzu kommt, dass die Biovariante oft von Kleinbauern bezogen wird und häufig auch mit etwas besseren Löhnen einhergeht. Mit dem Kauf von Bio-Baumwollunterwäsche beschützt Du also nicht nur Deinen eigenen Körper, sondern auch die Umwelt und im besten Falle sogar den Lieferanten und die Menschen, die am Herstellungsprozess beteiligt waren.

Bambus und Lyocell:

Auch Bambus hat seine Vorteile als Unterwäschematerial: Er ist besonders schnell nachwachsend, ebenfalls natürlich und außerdem umweltschonender als Baumwolle. Er wird gerne mit Lyocell, das unter dem Namen „Tencel“ patentiert wurde, kombiniert. Lyocell wird aus Holz-Cellulose gewonnen, also dem Hauptmaterial der pflanzlichen Zellwände. Die Fasermischung aus Bambus und Lyocell ist folglich komplett pflanzlich und weist temperaturausgleichende und antibakterielle Eigenschaften auf. Hinzu kommt, dass die beiden Pflanzenfasern gemeinsam zu einem besonders weichen Gefühl auf der Haut beitragen     .

Im Winter ist lange Unterwäsche für alle legitim

Niemand muss bei Eiseskälte „sexy“ drunter gekleidet sein und frieren. Lange Unterwäsche gibt es nämlich nicht nur für Männer und Kinder, sondern auch für Frauen. Deshalb können Frauen auch im Winter getrost lange Unterhosen und Unterhemden tragen. Am besten greifst Du auch hier zur Bio-Baumwolle oder zu einem Bambus-Lyocell-Gemisch. Tierische Wolle kannst Du auch wählen. Hier kann es allerdings vorkommen, dass sie kratzt, oder dass Du allergisch reagierst. Daneben ist tierische Wolle vor längerem in Verruf geraten, da sie oft unter Missachtung des Tierwohls geschoren wird. Wer also diesen Aspekt beim Kauf seiner Kleider berücksichtigt, sollte auch bei der Auswahl von Ski- und Winterunterwäsche immer die Materialzusammensetzung im Auge behalten.

Vorab: immer erst die richtige Größe ermitteln

Nichts ist so störend wie kneifende Unterwäsche. Deshalb sollte natürlich nicht nur das Material, sondern auch die Größe stimmen. Die meisten Menschen denken, dass sie diese kennen, doch kann man sich hier leicht täuschen, denn die wenigsten haben sich einmal ausgemessen. Bei Slips, Boxershorts und anderen Formen von Unterhosen, wie z. B. Panties, ist bei den entsprechenden Herstellern meist eine Größentabelle zu finden, anhand derer man die eigene Größe ermitteln kann – zumindest ist das ein Anzeichen für einen gut sortierten Unterwäscheanbieter, schließlich können die Größen von Marke zu Marke variieren. Messe also vorab Deinen Hüftumfang und schaue in der jeweiligen Tabelle des Herstellers nach. Wenn Du einmal die richtige Größe gefunden hast, solltest Du sie, wie gesagt, bei jedem Händler noch einmal abgleichen und Dich anschließend unbedingt an die Waschanleitung halten, bevor die Wäsche eingeht und Du dasselbe Ergebnis wie bei einem von vornherein zu eng gekauften Teil hast.

Für die meisten Frauen gilt bei BHs dasselbe Prinzip. Die Brust verändert sich im Laufe eines Lebens und selbst wenn Du sie einmal ausgemessen hast, heißt das nicht, dass die Cupgröße und der Unterbrustumfang immer noch stimmen. Lass Dich also vorab entweder in einem Unterwäschefachgeschäft beraten oder miss vor jedem BH-Kauf mit einem Maßband einmal den Unterbrustumfang sowie den Umfang an der höchsten Stelle der Brust. Die beiden Maße zusammen ergeben dann die BH-Größe.

Auch hierzu gibt es die entsprechenden Tabellen. An ihnen kannst Du erkennen welcher Zentimeterumfang für welche Cupgröße in Kombination zum Unterbrustumfang steht. Beachte, dass BHs verstellbar sein sollten, damit Du noch einmal individuell variieren kannst und Dich weder eingeengt fühlst noch, dass Deine Brust nicht gestützt wird. So sollte einem optimalen Tragegefühl nichts mehr im Wege stehen. Eine größere Oberweite ist meist mit einem Bügel-BH und breiteren Trägern gestützt, während kleinere Cup-Größen auch gut mit Soft-Bras auskommen.