Puzzles (9.685 Produkte | 9.692 Varianten | 9.787 Angebote)

Tipps beim Puzzlekauf

Puzzeln ist nicht nur für Kinder ein idealer Zeitvertreib. Auch Erwachsene können mit dem Konzentrationsspiel sinnvoll ihr lösungsorientiertes Denken, ihr Kurzzeitgedächtnis, ihr Durchhaltevermögen, ihre koordinativen Fertigkeiten, ihr Vorstellungsvermögen und ihre Dopaminproduktion stärken. Vielen Menschen hilft das Puzzeln auch als Ablenkung, wenn sie sich in einer Schaffenskrise befinden oder schlecht gelaunt sind. Das gemeinschaftliche Puzzeln ist außerdem eine beliebte Alternative zum eher passiven Filmschauen. Bei der großen Auswahl an Motiven und Puzzlegrößen, die es inzwischen gibt, hat man aber auch die Qual der Wahl, weshalb es gar nicht so einfach ist, das richtige Puzzle für sich zu finden.

 Das gibt es bei Puzzles zu beachten

 

  • Größe und Anzahl der Teile

    Die Größe des Puzzles bzw. die Anzahl der Teile hat einen erheblichen Einfluss auf das Ausmaß der oben genannten Effekte. Es steht außer Frage, dass die Fähigkeiten der Person, die puzzelt, darüber entscheiden, wie komplex das Puzzle sein darf. Kinder fangen erst einmal klein an (ab 10 Jahren können auch schon Puzzles im Hunderterbereich zusammengebaut werden), während sich Geübtere und dem sogenannten Gehirnjogging Zugewandte an Puzzles mit 1.000 bis 2.000 Teile wagen können. Je kleiner die Teile, umso komplizierter wird demnach auch das Puzzle, gerade diese feingliedrige Arbeit ist es aber, die dem Gehirn neue Herausforderungen bietet.

 

  • Farbliche Gestaltung

    Die farbliche Gestaltung ist nicht unerheblich für den Schwierigkeitsgrad eines Puzzles. Je weniger Farbvariationen sich im Bild finden, umso schwerer ist es, die zusammenpassenden Teile zu finden. Gerade das kann aber einen positiven Lerneffekt haben: Was beim Bildnis eines Seepanoramas zunächst alles blau erscheint, wird beim genaueren Hinsehen schon sehr bald in den unterschiedlichsten Blauschattierungen wahrgenommen. Auch Schwarzweißfotografien eignen sich beispielsweise, um die genannten Effekte zu erzielen, hier kann die puzzelnde Person sich der schwierigen Herausforderung stellen, zwischen den verschiedensten Grauabstufungen zu unterscheiden. Wer keine große Geduld hat und diese auch nicht auf den Prüfstand stellen will, gleichzeitig aber nicht auf das Gedächtnistraining verzichten möchte, der sollte lieber zu Motiven greifen, die eine große Farbpalette und starke Hell-/Dunkelvariationen beinhalten. Große einfarbige Flächen (wie etwa freie schwarze Flächen im Hintergrund) fordern das Geschick besonders heraus, denn hier kann das Auge nur nach der Form und nicht mehr nach der Farbe entscheiden, welche Teile ineinander passen.

     

  • Motiv und Interessen

    Beim Motiv stehen klar Interessen und die persönliche Präferenz im Fokus. Wer Kunst liebt, kauft sich ein Puzzle mit Kunstdruck, Tiernarren wählen ein Foto des Lieblingstiers und wer sich für Landschaften begeistern kann, wählt den Blick aufs Meer oder das Alpenpanorama. Wichtig ist, dass Du Dich auf den ersten Blick für das Bild auf der Verpackung begeistern kannst. Klar ist nämlich, dass wer ein positives, ästhetisches Empfinden für das Bild aufbauen kann, auch eine langanhaltende Motivation aufbringt, es zu vervollständigen. Die Motivation ist dann intrinsisch (von sich selbst heraus) und nicht von außen auferlegt (extrinsisch), was für die positiven Effekte auf das Gehirn ebenfalls von großer Bedeutung ist.

Wer sich gerne ganz besonderen Herausforderungen stellt, kann statt des klassischen Puzzles auch auf spezielle Arten zurückgreifen. Darunter fällt etwa das 3D-Puzzle, das statt klassisch auf dem Tisch aufzuliegen, beim Zusammenbauen eine räumliche Gestalt annimmt. Das ist besonders für Kinder empfehlenswert, da sie somit einen „echten“ Gegenstand als Endprodukt erhalten und das Gefühl des „Schaffens“ dadurch erhöht ist. Außerdem gibt es noch spezielle Puzzles mit Glitzerfinish oder fluoreszierenden Farben, die sich nach dem Zusammenpuzzeln dazu anbieten, geleimt und als Schmuckstück an der Wand angebracht zu werden.