Garten-, Baum- und Heckenscheren (4.681 Produkte | 4.665 Varianten | 6.100 Angebote)

Mit diesen Scheren schneiden die Pflanzen in Deinem Garten besser ab

Wer einen Garten besitzt, dem ist klar: Der regelmäßige Beschnitt von Bäumen, Sträuchern und Hecken dient nicht nur dem gepflegten Äußeren eines Gartens. In erster Linie ist es das A und O für ein gesundes und kontrolliertes Wachstum der Pflanzen. Durch das Zurückschneiden von Ästen und Zweigen wird der Austrieb gefördert, während die Pflanze ihre Kraft auf ihren Mittelpunkt fokussieren kann. Neben der Gartensäge ist vor allem die Gartenschere ein absoluter Klassiker, um anfallende Schnittarbeiten im Garten zu verrichten. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle, die den verschiedenen Eigenschaften der Pflanzen gerecht werden und der Beschnitt so optimal gestaltet werden kann. Im Folgenden sollen einige wichtige Scherenmodelle vorgestellt werden.

Scheren zum Bearbeiten von Bäumen

Zuallererst sei hier die Astschere genannt. Wie ihr Name bereits verrät, eignet sie sich zum Durchtrennen von Ästen. Hier solltest Du jedoch in jedem Fall die Schnittstärke der Schere beachten. Die Schnittstärke gibt den maximalen Durchmesser an, den das Modell zerschneiden kann. Für das Durchtrennen von Ästen sollte dieser entsprechend groß sein. Vor allem für besonders dicke Äste eignet sich eine Ambossschere. Bei diesem Modell gibt es nur eine bewegliche Klinge, die beim Schneiden auf eine gerade Metalloberfläche (den Amboss) trifft. Im Gegenzug dazu hat die Bypassschere zwei bewegliche scharfe Klingen und eignet sich besonders für dünnere Äste. Da Bäume die Angewohnheit haben, in die Höhe zu wachsen, bietet sich für diejenigen, die ungern mit einer Leiter arbeiten, außerdem eine Teleskop-Astschere an. Mit ihren ausziehbaren Stangen erreichst Du höher gelegene Äste für die Baumpflege problemlos. Wer viele Bäume im Garten hat, kann über eine elektrische Astschere mit Akku nachdenken. Der eingebaute Motor erzeugt beim Schneiden zusätzliche Druckkraft, was die Eigenanstrengung verringert und die Muskeln entlastet.

Scheren zum Bearbeiten von Sträuchern und Büschen

Neben Bäumen lassen sich auch Büsche und Sträucher gut mit einer Astschere bearbeiten. Darüber hinaus ist aber natürlich vor allem die Strauchschere für diese Arbeit prädestiniert. Mit ihr sind Form- und Beschnitte von Sträuchern und Büschen mit geringer Ast- bzw. mittlerer Zweigstärke, wie z. B. Buchsbäume, kein Problem. Ferner können diese mithilfe einer Rosenschere beschnitten werden. Sie eignet sich, wie der Name vielleicht vermuten lässt, nicht nur für präzise Schnitte an Rosenbüschen, sondern auch für andere Zierblumen und Sträucher sowie für Weinreben. Wie bei der Strauchschere handelt es sich auch bei der Rosenschere um eine Form der Bypassschere.

Scheren zum Bearbeiten von Hecken

Für das Zurechtschneiden der Hecke wird klassischerweise die Heckenschere benutzt. Sie zeichnet sich durch zwei lange scharfe Klingen aus, mit denen es möglich ist, die Zweige im Bypass-Prinzip großflächig abzutrennen. Neben der manuellen Variante gibt es aber auch die elektrische Heckenschere. Sie bietet sich vor allem bei umfangreichen Heckenflächen – wird sie beispielsweise als Zaun genutzt – an. Mithilfe von Elektrobetrieb oder eines vorhandenen Akkus wird so die Muskulatur geschont, während die Hecke effizient beschnitten werden kann. Der Vorteil eines akkubetriebenen Modells ist zudem, dass das Gerät beim Arbeiten nicht an ein Kabel gebunden ist, auf das Du Acht geben musst. Hat die Heckenschere die Grobarbeit an den Pflanzen getan, kann mit einer handelsüblichen Allzweck-Gartenschere oder einer Scharfschere die Feinarbeit an der Hecke folgen.

Daneben stellen Hecken- und Gartenschere zusammen das optimale Werkzeug für Formschnitte dar. Bist Du im Formschneiden noch ungeübt oder Deine Fähigkeiten begrenzt, gibt es Schablonen aus Draht, Holz oder Pappe, die helfen können. Für gerade Linien hilft manchmal schon ein einfaches Seil, das aufgespannt wird. Bei großen Pflanzen können auch Formgestelle aus Maschendraht ratsam sein, in die die Pflanze erst hinein- und dann herauswächst. Alle Triebe, die sich außerhalb des Gestells befinden, können dann abgetrennt und die Pflanze so in Form gebracht werden.

Links- oder Rechtshändig?

Es gibt Gartenscheren für Rechtshändigkeit genauso wie Gartenscheren für Linkshändigkeit. Bei der Standardform, die rechtsorientiert ist, also mit der rechten Hand bedient wird, bewegen sich die beiden Klingen der Schere beim Öffnen so, dass eine gute Sicht auf die Schnittstelle frei wird. Bedient die rechtsorientierte Schere nun eine linke Hand, hat das zur Folge, dass der Blick auf die Schnittstelle durch das obere Scherblatt verdeckt wird. Daher sind die Klingen bei Scheren für Linkshändigkeit andersherum montiert und haben entsprechend ihren Scharfschliff auch auf „der anderen“ Seite. Bei Linkshändigkeit empfiehlt es sich also, beim Kauf darauf Rücksicht zu nehmen. Unabhängig von der Händigkeit sollte aber jede Gartenschere mit Antirutsch-Eigenschaften beschichtet sein, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.