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Tipps zum Kauf von Pferdebedarf

Das beliebteste Hobby bei Kindern: Reiten. So manches Mädchen träumt, inspiriert von Bibi und Tina, Horseland, Wendy und Cco. vom eigenen Pferd und möchte unbedingt reiten lernen. Bei manchen lässt die Pferdebegeisterung im Alter nach, bei anderen bleibt sie. Der Reitsport geht weit zurück und das Pferd ist schon lange ein treuer Kamerad des Menschen. Ein Pferd benötigt neben viel Platz auch einiges an Zubehör, genau wie auch sein Reiter.

Basics für Reiter

Wer reiten möchte, muss dafür gut ausgerüstet sein. Ein Helm ist unverzichtbar. Fahrradhelme ersetzen professionelle Reithelme nicht, da sie nicht dafür konzipiert wurden. Ein Reithelm sollte eng anliegen und gut sitzen, auf keinen Fall rutschen oder sich leicht verschieben lassen. Auch eine Reithose und Reitschuhe mit kleinem Absatz sind Pflicht für alle Reiter.

Für alle, die Springreiten betreiben und oft im Gelände reiten, kann sich auch eine Schutzweste lohnen. Diese sollte gute Qualität aufweisen und perfekt sitzen, damit sie während des Reitens nicht einschränkt.

Augen auf beim Sattelkauf

Als kompliziert kann sich der Sattelkauf gestalten. Allgemein wird unterschieden zwischen Western-, Spring-, Dressur- oder Vielseitigkeitssatteln. Wer einen bestimmten Reitstil regelmäßig ausführt, sollte auch den passenden Sattel dazu kaufen, denn diese sind so konzipiert, dass sie den jeweiligen Stil unterstützen. Ansonsten muss ein Sattel unbedingt ausprobiert werden. Es ist sehr wichtig, dass er gut sitzt, denn ansonsten verursacht er Schmerzen und eventuell Rückenprobleme beim Pferd. Er kann scheuern, auf die Wirbelsäule oder auf die Schultermuskulatur drücken, was zu bleibenden Schäden führen kann. Die eigene Körpergröße und Beinlänge spielen eine wichtige Rolle, aber vor allem muss auf die Form des Pferderückens geachtet werden. Sehr schlanke Pferde mit hohem Widerrist brauchen eine andere Sattelform als breitere Pferde.

Das richtige Zaumzeug

Zum Sattel braucht jeder Reiter auch Zaumzeug und Trense. Ähnlich wie beim Sattel kommt es auch beim Zaumzeug hauptsächlich darauf an, dass sich das Pferd damit wohlfühlt und auch der Reiter ohne Probleme damit umgehen kann. Je nach Stilrichtung gibt es verschiedene Zaumzeuge. Die meisten Zaumzeug-Modelle verfügen über ein Gebissteil, welches eine präzisere Kontrolle über das Pferd erlaubt. Bei jungen Pferden, die gerade erst eingeritten werden, sollte man aber besser auf ein Gebissteil verzichten, genau wie bei Pferden mit Verletzungen im Maulbereich.

Es ist essentiell, dass das Zaumzeug aus hochwertigem Leder hergestellt ist, damit es lange und zuverlässig hält und dem Pferd beim Tragen so angenehm wie möglich ist.

Auf Halfter und Strick kann man nicht verzichten

Beim Putzen des Pferdes wird generell ein Halfter und Strick angelegt, damit das Pferd ohne störendes Zaumzeug fressen kann. Ein Halfter ist für das Tier bequemer und muss nicht ganz so passgenau sein, wobei es natürlich nicht vom Kopf rutschen sollte und schon gar nicht einschneiden oder scheuern. Von daher lohnt es sich auch bei der Wahl eines Halfters, die individuelle Kopfform des Pferdes zu berücksichtigen. Sucht man einen Strick aus, so sollte dieser robust und strapazierfähig sein und nicht zu lang, sodass er nicht permanent auf dem Boden schleift. Weiterhin sollte er im Idealfall gut in der Hand liegen, damit sich das Pferd leicht führen und anbinden lässt.

Obacht bei der Fütterung

Die Wahl des richtigen Futters kann signifikant zum Wohlbefinden eines Pferdes beitragen. Man unterscheidet zwischen Kraftfutter, Raufutter, Vitamin- und Mineralfutter und Saftfutter. Kraftfutter liefert Energie und kann entweder in Form von purem Getreide, als Müsli oder Pellets gefüttert werden. Saftfutter verfügt über einen hohen Wassergehalt, während Vitamin- und Mineralfutter das Pferd mit allen wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen versorgt. Generell fressen Pferde auch viel Heu und Gras. Es ist wichtig, qualitativ hochwertiges Futter zu kaufen und Ernährungsumstellungen beim Pferd nur langsam durchzuführen, da diese ansonsten zu Magenproblemen führen können. Pferde haben einen vergleichsweise kleinen Magen, weshalb Futter nicht in großen Mengen, aber dafür in höherer Frequenz verabreicht werden sollte.

Pferdedecken und welche man wann braucht

Um Dein Pferd vor ungünstiger Witterung zu schützen, gibt es unterschiedliche Arten von Pferdedecken. Für kühle Sommer- oder milde Herbsttage sind Pferde-Regendecken die richtige Wahl. Sie schützen vor Nässe und sind dabei atmungsaktiv.

Bei kälteren Temperaturen ist eine Winterdecke angebracht. Bei diesen muss zwischen einer leichten, mittleren und schweren Isolierung unterschieden werden, die je nach Temperatur zum Einsatz kommen. Winterdecken können wasserdicht und für den Outdoor-Gebrauch erworben werden, oder aber nicht wasserdicht als günstigeres Stalldecken-Modell.

Stalldecken werden vor allem für geschorene Pferde im Winter verwendet. Sie sind aus glattem Material so konzipiert, dass möglichst kein Stroh darin hängen bleibt und können, sofern sie nicht zu dick sind, auch als Transportdecke genutzt werden, um das Pferd auf dem Weg zu einem Turnier vor Schmutz zu schützen.

Da viele Pferde Insekten als sehr unangenehm empfinden oder sogar regelrecht Angst vor den blutsaugenden Parasiten haben, gibt es Fliegendecken. Diese sind aus engmaschigem Material gefertigt und lassen keine Insekten hindurch. Ergänzen kann man die Decke durch ein Kopfteil, das wie eine Haube über den Pferdekopf gezogen wird und so komplett vor Fliegen und Mücken schützt.