Waschmaschinen & Trockner (19.052 Produkte | 18.748 Varianten)

Das sind die wichtigsten Features von Waschmaschine und Trockner

Der Kauf einer neuen Waschmaschine oder eines neuen Wäschetrockners will gut überlegt sein, schließlich kosten solche Geräte meist viel Geld und sind aufwändig zu transportieren. Deshalb zeigen wir Dir ein paar Kriterien, nach denen Du Deine neue Waschmaschine oder Deinen neuen Trockner auswählen kannst.

So wählst Du Deine neue Waschmaschine aus

Maximale Umdrehungen: Diese Zahl gibt an, wie viele Umdrehungen pro Minute die Trommel der Waschmaschine maximal ausführt. Je höher die maximale Umdrehungszahl ist, umso weniger Restfeuchtigkeit ist nach dem Waschen in der Wäsche enthalten. Bei einer maximalen Umdrehungszahl von 1.000 pro Minute liegt diese Feuchtigkeit bei etwa 60 %, während sie bei 1.400 Umdrehungen schon bei 50 % liegt und bei 1.600 sogar bei 45 %. Wenn Du Deine Wäsche zum Trocknen aufhängst, ist diese Zahl zwar auch für den Trocknungsprozess relevant, doch ist sie nicht ganz so wichtig, als wenn Du einen Wäschetrockner nutzt. In diesem Fall kann Dir eine höhe Umdrehungszahl dazu verhelfen, beim elektrischen Wäschetrocknen Strom zu sparen, schließlich ist die Wäsche so von vornherein trockener und der Trockner hat weniger „Arbeit“.

Fassungsvermögen: Je größer die Trommel einer Waschmaschine, umso mehr Wäsche passt auch hinein – logisch. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie je nach Größe des Haushalts und Waschbedarfs ausgewählt werden muss. Bei einer mehrköpfigen Familie eignen sich Waschmaschinen mit einem Fassungsvermögen von 8 kg, während für einen Singlehaushalt 6 kg völlig ausreichend sind. Mittlerweile gibt es sogar Maschinen mit 12-kg-Trommel, diese eignen sich für Wohneinrichtungen oder Sportvereine, in denen regelmäßig viele Trikots gewaschen werden müssen.

Energieeffizienzklasse: Die Energieeffizienzklasse gibt es seit 1994 und sie muss seit 1998 auf Elektrogroßgeräten mit dem EU-Energielabel kenntlich gemacht werden. Sie gibt Auskunft darüber, wie hoch der Energiebedarf des Geräts im Vergleich zu anderen ist. Die Klassen wurden ursprünglich auf einer Bewertungsskala von A (sehr gut) bis G (schlecht) angegeben. Da die Technik indessen immer energiesparender wurde, kamen nach und nach die Klassen A+, A++ und A+++ hinzu. Heutzutage wirst Du kein Neugerät finden, das eine schlechtere Klasse als A+ aufweist, was mitunter daran liegt, dass es seit 2013 Mindeststandards gelten, die für Waschmaschinen 2016 sogar noch einmal angehoben wurden. Neue Waschmaschinen müssen seitdem mindestens die Klasse A+ aufweisen, um in den Handel zu gelangen. Weil die Energieeffizienzklassen heute noch immer im Vergleich zur Technik von 1998 stehen, gibt es ab 2021 eine Rückkehr zur einfacheren Skala von A bis G, die Klassen A+ bis A+++ werden hingegen wieder abgeschafft. Beim Kauf einer Waschmaschine solltest Du nach Möglichkeit darauf achten, immer die beste verfügbare Energieeffizienzklasse auszuwählen, so sparst du Strom und schonst sowohl Deinen Geldbeutel als auch die Umwelt.

Programme: Die meisten Programme sind bei neuen Geräten deckungsgleich. Manche Waschmaschinen bieten allerdings Vorteile, weil sie Sonderprogramme wie einen Kaltwaschgang, einen Expresswaschgang, einen Woll- oder Handwaschgang oder einen extra Fleckenwaschgang bieten. Wenn Du auf eine dieser Optionen angewiesen bist, solltest Du Dich bereits vor dem Kauf absichern, dass das entsprechende Programm vorhanden ist.

Lautstärke: Die Lautstärke einer Waschmaschine variiert im Vergleich zu vielen modernen Eigenschaften wie der Energieeffizienzklasse von Gerät zu Gerät stark. Wenn Du z. B. in einem hellhörigen Mietshaus wohnst und Deine Nachbarn mit dem Schleudern der Maschine verschonen möchtest, oder wenn Du selbst gerne Deine Ruhe hast, während Deine Wäsche wäscht, ist die Lautstärke beim Neukauf einer Waschmaschine nicht unerheblich. Vergleiche am besten die Angaben verschiedener Geräte miteinander und achte einmal darauf, ob verschiedene Dezibel-Werte von Waschen und Schleudern angegeben sind – das Schleudern ist in der Regel um einiges lauter und nur, weil eine Maschine beim Waschen relativ leise ist, muss sie nicht automatisch auch beim Schleudern einen niedrigen Geräuschpegel haben. Niedrige Werte beim Waschen sind z. B. unter 50 dB, während sie beim Schleudern zwischen 70 und 75 dB liegen.

Tiefe: Während Höhe und Breite einer Waschmaschine genormt sind (60 cm x 60 cm), kann die Tiefe sich je nach Gerät unterscheiden. Wenn Du z. B. schmale Türen hast, oder die Maschine irgendwo integrieren möchtest, wo sie genau hineinpassen soll, kann die Tiefe ein ausschlaggebender Faktor für den Kauf der Maschine sein. Daneben gibt es auch herstellerbedingte Sondermaße, die in der Regel in den detaillierten Infos angegeben sind.

Front- oder Toplader: Die am weitesten verbreitete Form der Waschmaschine ist der Frontlader, mit dem markanten Bullauge vorn. Eine andere Art der Waschmaschine ist der Toplader, der kein Sichtfenster hat und bei dem Die Wäsche von oben eingefüllt wird. Der Frontlader hat den Vorteil, dass er sich z. B. auch für einen Unterbau in Küche oder Bad eignet und dass z. B. Waschpuler oder andere Dinge darauf abgestellt werden können. Ein Toplader hingegen ist prima geeignet, wenn Du die Maschine in eine Ecke quetschen musst und insgesamt weniger Platz hast. Sie weichen öfter von den normierten Maßen ab und sind daher kleiner. Der Platz, den Du für das Öffnen der Klappe eines Frontladers brauchst, entfällt bei einem Toplader ebenfalls, sie sind z. B. für sehr schmale Bäder oder Keller geeignet.

Garantie und Serviceangebot des Händlers: Je nachdem, wo Du das Gerät bestellst, sind natürlich auch ganz unterschiedliche Serviceangebote mitinbegriffen. Die Garantielaufzeit wäre eines der zu beachtenden Features, unter zwei Jahren sollte sie bei einem so teuren Gerät nicht betragen. Ein Liefer- und Einbauservice sowie der entsprechende Preis spielen ebenfalls in ein gutes Serviceangebot mit hinein. Ein Full-Service-Paket erhältst Du, wenn der Händler Reparaturen nicht nur übernimmt, sondern das Gerät sogar noch abholt und wiederbringt.

Ein Aquastopp, der früher noch eine Besonderheit darstellte, ist heute in jeder neuen Waschmaschine integriert, hierüber brauchst Du Dir beim Kauf keine Gedanken mehr machen. Er verhindert, dass bei einem Defekt ungehindert Wasser ausströmen kann, indem er die Wasserzufuhr bei einem zu hohen Zulauf stoppt. Eine Zeitanzeige und eine Kindersicherung sind heute auch eher üblich und bei den meisten Geräten vorhanden.

Was ist für einen Wäschetrockner wichtig?

Die Kriterien für einen Wäschetrockner sind recht ähnlich zu denen einer Waschmaschine: Die Füllmenge, die Energieeffizienzklasse, die Lautstärke und der Umfang der Programmauswahl gehören z. B. dazu. Die höchste Energieeffizienzklasse erreichen übrigens Trockner mit moderner Wärmepumpentechnologie, die gegenüber Kondenstrocknern ohnehin umweltfreundlicher sind, weil sie um ein Vielfaches weniger Strom verbrauchen (bis zu 70 %). Ein weiteres energiesparendes Feature von Trocknern ist ein Feuchtigkeitssensor, der die Restfeuchtigkeit der eingegebenen Wäsche erkennt und den Trockenvorgang somit anpasst. Bei einem Trockner musst Du genau wie bei einer Waschmaschine vorher wissen, ob Du ihn freistehend unterbringen oder in die Küchenzeile integrieren möchtest, achte hierzu auf die Kennzeichnung „unterbaufähig“.