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So transportierst Du Deine Ladung sicher

Ob Du Heimwerker bist oder Handwerker von Beruf, die gängigsten Transportmittel kann ein jeder gebrauchen. Das fängt schon mit der Schubkarre im Garten an und hört bei der Ladungssicherung auf Deinem Anhänger auf. Worauf Du beim Kauf all dieser Transportmittel achten solltest, fassen wir Dir im Folgenden zusammen.

Moderne Schubkarren sind platzsparend und schnell

Für die üblichen Arbeiten im Garten reicht eine normale Schubkarre vollkommen aus. Du kannst mit ihr ohne Probleme Deine Gartengeräte, Feuerholz und Säcke mit Erde oder Sand transportieren. Die Standardschubkarre hat sich dabei in den letzten Jahrhunderten kaum verändert: ein Rad vorne, zwei Griffe mit Stützen hinten und eine im Rahmen liegende Wanne. Letztere ist für gewöhnlich aus Metall, denn Plastik geht gerade bei schweren Lasten schnell kaputt, während Holzschubkarren mit der Zeit verwittern, deshalb werden sie eher zu Dekozwecken mit Blumen gefüllt. Doch auch wenn die Schubkarre so simpel wie praktisch ist, dass sie eigentlich keiner Verbesserung bedürfte, ist ihre Weiterentwicklung in den letzten Jahren nicht vollkommen stehengeblieben. So gibt es mittlerweile leichte und faltbare Schubkarren, die Du platzsparend im Schuppen verstauen kannst. Mit einer faltbaren Schubkarre kannst Du vielleicht nicht so viel Gewicht transportieren wie mit einer gewöhnlichen Schubkarre, dafür ist sie ideal zum Unkrautjäten und zum Transportieren von loser Erde und Laub. Die Stoffwanne kannst Du nämlich einfach aushängen und waschen. Musst Du besonders schwere Dinge bewegen, kann das Gewicht mit einer gewöhnlichen Schubkarre schon einmal ordentlich in die Arme gehen. Auch dafür gibt es seit einiger Zeit eine Lösung: Elektroschubkarren. Was Dein Rasenmäher schon seit langem kann, kann endlich auch Deine Schubkarre. Wahlweise auf drei oder vier Rädern verbirgt sich zwischen Fahrgestell und Wanne ein kleiner Elektromotor, den Du über die Griffe bedienst. Bei einigen Modellen kannst Du sogar verschiedene Geschwindigkeiten einstellen. So schiebt sich die Schubkarre selbst und Du musst nur noch steuern oder bei großen Steigungen etwas nachhelfen.

Das muss Dein Anhänger alles drauf haben

Wenn Du Dir einen Anhänger zulegst, weißt Du vermutlich schon, was Du damit transportieren willst und wie groß er dafür sein muss. Wenn Du nicht sicher bist, was Du in wenigen Jahren noch alles auf den Anhänger laden möchtest, lohnt es sich immer vorausschauend und groß zu kaufen. Aber: der Anhänger muss immer noch irgendwo unterkommen, ohne zu viel Platz wegzunehmen! Gerade, wenn Du ihn nur wenig nutzt, kann ein zu großer Anhänger schnell nur noch im Weg stehen. Informiere Dich zunächst, welche Anhänger Du mit Deinem Führerschein überhaupt fahren darfst und überprüfe dann, ob Dein Fahrzeug eine Anhängerkupplung hat bzw. ob Du eine nachträglich anbringen kannst. Was Dein Anhänger sonst noch alles so braucht, steht in dieser Checkliste:

  • Anhängerkupplung

  • Heckleuchten mit Brems- und Rückfahrlicht, Blinker, etc.

  • Bodenstützen halten den Anhänger beim Parken im Gleichgewicht

  • Stützrad hält den Anhänger beim Fahren im Gleichgewicht

  • Feststellbremse und Handkurbel

  • Kabel und Stecker zur elektrischen Verbindung mit dem Auto

  • BGS Tester überprüft Anhänger-Elektrik ohne Auto

  • Diebstahlsicherung

  • Abreißseil löst im Notfall die Auflaufbremse

  • Abdecknetz, um Deine Ladung zu sichern

  • Flachplanenstütze – ein Bügel, der flache Anhänger in der Mitte stabilisiert

Kisten – Klappe zu, Ladung sicher

Die beste Methode, etwas zu transportieren, ist immer noch eine ganz gewöhnliche Kiste. In der Kiste ist Deine Ladung optimal von allen Seiten geschützt und Dir fliegt im Auto nichts durcheinander. Abhängig vom Anwendungsbereich bekommst Du die verschiedensten Kisten: Werkzeugkisten für all Dein Werkzeug, Staukisten für größere Transporte mit Tragegriffen und Deckeln oder Unterbauboxen für Auto, Anhänger und LKW. Das Material ist dabei immer abhängig vom Gewicht der Ladung sowie den Transportgegebenheiten. So reicht für eine Kiste im Garten oft schon eine wasserfeste Plastikkiste, wenn nur Garten- und Poolgeräte darin verstaut werden sollen. Für Anhänger und LKWs empfehlen sich dagegen richtige Metallkisten, deren Deckel auch sicher verschlossen werden können. So wird die Ladung nicht nur vor dem ein oder anderen Schlagloch bewahrt, sondern ist auch vor umfallenden Gegenständen im Laderaum gesichert.

Plane ist nicht gleich Plane

Ob Du Die Ladung auf Deinem Anhänger sichern möchtest, eine Unterlage zum Wändestreichen brauchst oder Deinen Pool abdecken möchtest – eine Plane kannst Du für alles gebrauchen. Doch je nach Anwendungsbereich gibt es die verschiedensten Planen. Während Du für Deinen Anhänger zum Beispiel eine perfekt passende Abdeckplane brauchst, darf eine Plane als Unterlage zum Streichen ruhig etwas größer sein, damit sie in verschiedene Räume passt. Zum Streichen reicht es außerdem, wenn die Plane dick genug ist, um unter Deinen Füßen nicht zu reißen. Für den Holzstapel hinterm Haus und Deinen Anhänger dagegen brauchst Du eine Plane, die speziell zum Abdecken geeignet ist. Das heißt, sie muss dick genug sein, um auch unter Spannung nicht zu reißen. Des Weiteren braucht sie verstärkte Ränder und rostfreie Metallösen, damit Du sie abspannen kannst, und sie muss wasserfest sowie UV-beständig sein. Abhängig von der Ladung auf Deinem Anhänger kann auch schon ein Anhängernetz reichen. Das ist zwar nicht für regnerische Tage geeignet, sorgt aber für eine gute Durchlüftung an warmen Tagen und verhindert, dass sich Hitze oder Kondenswasser unter der Plane sammeln. Gerade wenn es um das Abspannen geht, brauchst Du zusätzlich zu einer Plane oft auch Spanngurte.

Spanngurte sichern alles was Du geladen hast

Mit einem Spanngurt kannst Du alles von kleinen Koffern, über Anhängerladungen bis hin zu Stapeln an Baumstämmen sichern. Die meisten Gurte sind aus Polyester und kommen in allen möglichen Farben, wobei Warnfarben wie Orange, Rot oder Gelb in Neon am beliebtesten sind. Wirklich unterscheiden tun sich Spanngurte aber in der Art des Verschlusses: Spannschloss, Endbeschlag und Ratsche. Ein Spannschloss besteht aus einem Umlenksteg und einer Klemmbacke, die durch eine Feder auf den Umlenksteg gedrückt wird. Ein Endbeschlag ist meist ein einfacher Haken oder eine Öse, mit der der Gurt befestigt werden kann, zum Beispiel ein Flach- oder Klauenhaken oder ein D-Ring. Diese beiden Verschlüsse werden meist in Verbindung mit einer Ratsche verwendet, die Dir das Verstellen und Spannen des Gurtes ermöglicht. Denn nur unter Spannung löst sich der Gurt nicht.