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Bad & Sanitär – Einrichtung für Körperpflege und tägliche Hygiene

Was bedeutet eigentlich Sanitär? Es bedeutet so viel wie: die Gesundheit betreffend. Im Sanitär-Bereich findest Du also alle Produkte, die die Hygiene und Gesundheit betreffen. Dabei wird zwischen Badkeramik-Artikeln wie Waschbecken, Toilette oder Bidets und technischen Einrichtungen für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung unterschieden. Aber auch Badarmaturen, Badewannen oder Badaccessoires gehören dazu. Im Allgemeinen besteht die Grundausstattung eines Badezimmers aus: Waschbecken, Toilette, Badewanne bzw. Dusche, den passenden Armaturen, einer Heizung und einer Leuchte. Je nach Größe des Raumes wird auch die Ausstattung angepasst.

Badkeramik-Artikel – ohne sie geht es nicht

Zu den meistgekauften Badartikeln und -produkten zählt die Badkeramik:

Toiletten: Die allerwichtigste Sache ist wohl die Toilette, denn wenn wir was müssen, dann ist es unseren natürlichen Bedürfnissen nach zugehen. Grundsätzlich wird zwischen Wand- und Stand-WC unterschieden. Die Montage findet also entweder an der Wand oder am Boden statt. Welche von beiden es nun sein soll, hängt von Deinen baulichen Begebenheiten ab. Verläuft das Abflussrohr in die Wand (waagerechter Abgang), dann kannst Du ein Stand- oder Wand-WC wählen. Verläuft es jedoch senkrecht in den Boden (senkrechter Abgang) ist nur eine Stand-WC möglich. Auch die Innenform von Toiletten ist verschieden. Hier findest Du entweder einen Tiefspüler oder einen Flachspüler. Tiefspüler werden häufiger gekauft, haben eine geringere Geruchsentwicklung und sind pflegeleicht. Flachspüler haben eine geringere Spritzgefahr und eine medizinische Stuhlkontrolle ist einfacher. Auch die Spülkästen der WCs können unterschiedlich montiert werden. Unterputzspülkästen sind die beliebtesten Versionen, sie haben eine elegante Optik und sind platzsparend sowie pflegeleicht. Der Spülkasten ist in der Wand versteckt und die Drückerplatte und die Toilette sind sichtbar. Bei Aufsatz- und Wandspülkasten sind die Spülkästen zu sehen. Sie sind beide an der Wand montiert, jedoch ist bei den Aufsatz-Spülkästen der Kasten noch zusätzlich an der Toilette befestigt. Wandspülkästen sind einfach zu montieren, aber ihre Spülkästen sind meistens aus Kunststoff und nicht aus Keramik. Heutzutage gibt es auch Toiletten mit Beschichtung, die Schmutz und Kalk schlechter haften lassen. Dadurch bleiben diese Toiletten länger sauber und sind schneller geputzt. Möchtest Du was ganz besonderes, dann sind vielleicht Toiletten ohne Spülrand oder Dusch-WCs etwas für Dich. WCs mit fehlendem Spülrand, sind äußerst hygienisch, leicht zu reinigen und haben häufig ein schickes Design. Dusch-WCs haben extra Funktionen, die Dich z. B. sofort im Intimbereich reinigen oder unangenehme Gerüche weg saugen. Möchtest Du es eher klassisch und hast auch den Platz dafür, kannst Du auch auf ein Bidet zurückgreifen. In den Bidets reinigst Du Dich selbst im Intimbereich, kannst aber auch Deine Füße abspülen. Ein Bidet sollte optisch zum WC passen, da sie in der Regel nebeneinander stehen. Neben den Toiletten gibt es auch Urinale, diese lohnen sich vor allem, da sie wassersparender sind. Pro Spülgang werden nur ein bis zwei Liter verbraucht, dagegen werden bei herkömmlichen Toiletten zwischen sechs und neun Liter durchgespült. Es lohnt sich also für die Männer im Haus und wenn Du den Platz hast, ein Urinal zu holen. Urinale gibt es mit Deckel oder ohne und als Wand- oder Standmontage.

Waschbecken: Ein weiterer nötiger Bestandteil des Badezimmers ist ein Waschbecken. Hier entscheidet vor allem die Größe. Ist es zu groß, kann es sich eventuell nicht montieren lassen, ist es zu klein, kann es an Ablagefläche fehlen. Auch die Tiefe des Beckens ist wichtig, da bei hohem Wasserdruck und niedrigem Becken das Wasser schnell überspritzen kann. Es wird zwischen Handwaschbecken und Waschtisch unterschieden. Handwaschbecken sind nicht breiter als 55 cm und eignen sich deshalb hervorragend für das Gästebad oder für kleine Badezimmer. Um vorhandenen Platz effizienter zu nutzen, werden sie auch für die Ecken benutzt. Handwaschbecken bieten jedoch wenig Abstellfläche und das Haarewaschen in ihnen ist meist nicht möglich. Waschbecken mit einer Breite von mehr als 55 cm werden Waschtisch genannt. Sie sind deutlich komfortabler, da sie eine große Stellfläche haben. Waschbecken dieser Größe passen aber nicht immer in jedes Badezimmer und sie sollten ohne Erfahrung nicht alleine montiert werden. Die Montagemöglichkeiten bei Waschbecken sind vielfältig. Viel hängt hier auch vom Typ des Waschbeckens ab. Eine Waschschale muss z.B. auf einem Waschtisch montiert werden, ein rechteckiges Waschbecken kann hingegen auch an der Wand montiert werden. Achte bei der Wandmontage darauf, dass Deine Wand das Waschbecken tragen kann.

Reinigung des ganzen Körpers

Um den ganzen Körper zu reinigen brauchst Du eine Badewanne oder eine Dusche. Je nachdem wie viel Platz Du zur Verfügung hast, kann es auch beides sein.

Badewannen: Auch bei Badewannen ist der Platz ausschlaggebend. Ebenso hängt die Form einer Badewanne, mit der immer die Außenform gemeint ist, maßgeblich von der Größe und den Begebenheiten des Badezimmers ab. Hast Du nicht so viel Raum, können Raumsparwannen oder asymmetrische Wannen etwas für Dich sein. Wenn sie auch nicht passen, solltest Du auf Duschen zurückgreifen. Ist das Badezimmer sehr groß, macht sich eine freistehende Wanne oder eine Eckbadewanne sehr gut. Die klassischste Form einer Badewanne ist wohl die rechteckige. Neben dieser Form gibt es auch ovale, runde oder sechs- bzw. achteckige Badewannen. Es werden sehr viele unterschiedliche Materialien zum Herstellen einer Badewanne benutzt. Neben den klassischen Komponenten (Sanitär-) Acryl und (Stahl-) Emaille gibt es noch Beton, Glas, Gusseisen, Holz, Keramik, Kupfer, Mineralguss und Naturstein.

Duschen: Die Deutschen duschen mehr als dass sie baden. Neben der Zeit- und Platzersparnis, sind hier die unterschiedlichen Möglichkeiten ausschlaggebend. Duschen bestehen entweder aus Kunststoff, Glas oder (Sanitär-) Acryl. Glas (durchsichtig oder milchig) ist hochwertiger und langlebiger, dafür sind Kunststoffduschen günstiger und leichter sowie (Sanitär-) Acryl widerstandsfähiger und glatter. Es gibt Eck- und Rundduschen, die sehr platzsparend sind. Dagegen finden in Großraumduschen ohne Probleme zwei Leute Platz oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen können sich problemlos in sie hinein begeben. Ein besonderes Duschen hast Du mit den Dampfduschen, diese sollen entspannend sein und einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Duschen können viele verschiedene Duschbrausen-Funktionen haben wie: Einzel-, Soft-, Nebel-, Regen-, Normal- oder Massagestrahl, sodass Dein Duscherlebnis zu einem Wohlfühlerlebnis wird.

Badarmaturen: Damit Dein Waschbecken, Deine Badewanne und Dusche überhaupt funktionieren, brauchst Du auch passende Armaturen. Als erstes solltest Du schauen, ob Du eine Niederdruck- oder Hochdruckarmatur brauchst. Niederdruckarmaturen müssen installiert werden, wenn nur eine Kaltwasserleitung vorhanden ist, Hochdruckarmaturen, wenn eine Kalt- und Warmwasserleitung vorhanden ist. Des Weiteren gibt es Unterputz- oder Aufputzarmaturen. Beim Unterputz sind Armaturkörper sowie Leitungstechnik nicht zu sehen. Unterputzarmaturen sind auch immer gleichzeitig Wandarmaturen, Du kannst Dich auch für eine Standarmatur entscheiden, dafür brauchst Du aber ausreichend Stellfläche. Wannenarmaturen gibt es mit oder ohne Einlauf. Die mit Einlauf sind dabei für die Badewannen gedacht und die ohne Einlauf für die Duschen.

Die richtige Temperatur für Dein Badezimmer

Um Dich richtig wohlzufühlen, ist die passende Temperatur wichtig – egal, ob Wasser oder Luft.

Warmwassergeräte: Sind keine Warmwasserleitungen vorhanden, kannst Du Dein Bad mit einem Boiler oder Durchlauferhitzer ausstatten, diese Geräte heizen bei Bedarf das Wasser aus der Leitung schnell auf. Ein Durchlauferhitzer und ein Boiler (Warmwasserspeicher) sollten übrigens nicht verwechselt werden. Das passiert leicht, weil gerade die Speicher oftmals von Laien als Durchlauferhitzer klassifiziert werden. Bei einem Durchlauferhitzer wird das Wasser allerdings, wie der Name verrät, erst beim Durchfließen erwärmt – es braucht eine Weile bis es warm wird. In einem Speicher befindet sich immer warmes bzw. heißes Wasser – es ist sofort sehr warm, wenn der Hahn auf Warmwasser geschaltet wird.

Badheizkörper: Heizungen wie die aus der restlichen Wohnung, lassen sich prinzipiell ebenso im Badezimmer installieren. Es gibt aber auch spezielle Varianten für das Badezimmer, die z. B. als wärmende Halterung für Handtücher dienen können. Außerdem sind Fußbodenheizungen im Badezimmer sehr beliebt.

Badmöbel und -accessoires geben den letzten Schliff

Neben der Badkeramik, den Badewannen usw. gibt es auch Badmöbel, die das Bad erst richtig wohnlich machen. Dazu gehören Schränke, die den Raum aufwerten können und zugleich äußerst praktisch sind. Es gibt sogar Spiegelschränke, die gleich ein wichtiges Badaccessoire mit sich führen – den Spiegel. Weitere Badaccessoires sind Leuchten, Duschvorhänge, Toilettenpapierhalter, Seifenspender, Handtuchhalter und vieles mehr.