Katzenbedarf (36.329 Produkte | 36.615 Varianten)

Katzenbedarf – das gehört in den Katzenhaushalt

Was Du neben einem Katzenklo, Futter- und Wassernäpfen sowie einem Kratzbaum für Deine Katze brauchst, haben wir Dir hier einmal zusammengetragen. 

Sitz- und Liegegelegenheiten: Das gibt es abseits vom Kratzbaum

Dein Stubentiger braucht jede Menge Platz, um sich auszuruhen und sich seiner Fellpflege zu widmen. Wenn Du nicht möchtest, dass Deine Katze zu diesem Zweck, oder vielleicht auch nur zum Schlafen, zu Dir aufs Sofa kommt oder die gepolsterten Stühle blockiert, ist es wichtig, ihr eine Abwechslung zum Kratzbaum zu bieten. Dafür eignen sich Hängematten für Katzen, Liegebretter, die Du an der Wand befestigen kannst, Sitzwürfel mit samtig-weicher Oberfläche oder Tierbetten. Wie bei sämtlichem anderen Zubehör für Katzen musst Du Deinem Tier hier die Führung überlassen und zuerst einmal ausprobieren, auf welche Sitz- oder Liegegelegenheit es anspringt. Achte darauf, dass alle „Katzenmöbel“ CE-geprüft und schadstofffrei sind, nur so kannst Du sicher gehen, dass Deine Katze z. B. bei der Katzenwäsche keine gefährlichen Farbstoffe oder Weichmacher mit aufnimmt. 

Spielzeug: Gefahrenquellen ausschließen

Bei allen Spielsachen für Katzen gilt dasselbe wie für Spielzeug im Allgemeinen: Es sollte keine versteckten Verletzungsrisiken mitbringen. Potenzielle Gefahren sind meistens scharfe Ecken oder Kanten sowie Materialübergänge und schlecht verarbeitete Nähte. Drähte und spitze Nylonfäden sind außerdem ein No-Go, egal, ob sie sich im Inneren oder am Äußeren befinden. Hinzu kommen ebenso schlecht verarbeitete oder gar lose Fäden, Bänder und Schnüre. Wer bereits als Kind eine Katze hatte, weiß vermutlich, dass solche fadenförmigen Gegenstände beim Verschlucken für das Tier im schlimmsten Fall tödlich enden können, weil sie sich etwa um den Darm oder die Zunge wickeln können. Achte also bei jedem Katzenspielzeug strengstens darauf, die Verarbeitung aller möglichen löslichen Einzelteile zu überprüfen und es im Zweifelsfall lieber auszutauschen

Eine zweite Gefahrenquelle für die Stubentiger sind in Plastikspielzeug enthaltene Weichmacher. Genau wie Menschen sollten auch Tiere keine Weichmacher in ihren Kreislauf über das Herumkauen auf Spielzeug aufnehmen geschweige denn, sie durch ihre Absonderungen in die Natur und damit ins Grundwasser weitergeben. Zu den Kunststoffen, die die ungeliebten Stoffe oftmals enthalten, zählt Bisphenol A. Eine entsprechende Kennzeichnung („BPA-frei“ oder „frei von Weichmachern“) ist deshalb wünschenswert. Giftige, lösliche Farb-, Kleb- und andere potenzielle Schadstoffe kannst Du ausschließen, indem Du auf das CE-Prüfsiegel achtgibst. 

Was bei Katzen besonders gut ankommt, sind mit Katzenminze (engl. Catnip) angereicherte bzw. behandelte Spielsachen. Die sogenannte „Echte Katzenminze“ hat ihren Namen nicht umsonst erhalten. Der Geruch des Lippenblütlers zieht vor allem geschlechtsreife Katzen in ihren Bann. Dazu zählen aber auch kastrierte Samtpfötchen. Die Pflanze hat eine anregende Wirkung auf die Tiere – manche fressen die Minze oder wälzen sich gar darin. Der Ursprung dieser Anziehung ist bis heute wissenschaftlich nicht ganz belegt. Eine aphrodisierende Wirkung wird ausgeschlossen, während man vermutet, dass die Reaktion genetisch bedingt ist. Belegt ist hingegen, dass die Pflanze ein Enzym aufweist, das vor einer entsprechenden Studie nicht bekannt war und das von der Pflanze zu dem Molekül Nepetalacton umgewandelt wird – dieses ist letztendlich der Auslöser, auf den der Geruchssinn der Katzen anspringt. 

Automatische Fütterung und Futteraufbewahrung

Wenn Du Deine Katze gerne immer zur gleichen Zeit füttern möchtest, es aber von Deinem Tagesablauf nicht schaffst, kannst Du Dir mit einem Futterautomaten Abhilfe verschaffen. Auch, wenn Du einmal ein bis zwei Tage weg bist und niemanden zum Füttern findest, ist so ein Automat prima. Er wirft von selbst Futter aus, sodass sich die Tiere bedienen können, wann immer das gewünscht ist. Er hat meist einen kleinen Futterspeicher und gibt, je nach Gerät, Futter in kleinen Portionen in einen integrierten Napf ab. Bei solchen Automaten gibt es verschiedene Features, die es Dir noch hilfreicher machen, die Katzenfütterung zu managen. Achte deshalb auf die folgenden Funktionen und Eigenschaften: 

  • Timerfunktion: Eine Timerfunktion ist heutzutage eigentlich Standard und sollte unbedingt integriert sein, schließlich möchtest Du steuern können, wann das Futter in den Napf kommt. 
  • Fassungsvermögen: Je nach Futterbedarf Deiner Katze(n) solltest Du das Volumen des Speichers vorher abchecken, sodass Du dem Tier auch trotz Fütterung durch den Automaten gerecht werden kannst. 
  • Trocken- und Nassfutterakzeptanz: Wenn Du ohnehin nur Trockenfutter verfütterst, ist diese Funktion wahrscheinlich weniger wichtig, weil die meisten Automaten auf Pellets o. Ä. ausgelegt sind. Möchtest Du Deinem Tier aber Abwechslung bieten bzw. akzeptiert es evtl. sogar ausschließlich Nassfutter oder muss dieses aus gesundheitlichen Gründen fressen, dann ist diese Eigenschaft äußerst wichtig. 
  • Audiosignal: Manche Katzen können so auf die Fütterung aufmerksam gemacht werden. Gerade ältere Tiere profitieren hiervon. Es gibt auch Automaten, die ein Signal abgeben, wenn der Speicher leer ist, sodass Du nicht vergisst, ihn aufzufüllen – ein praktisches, aber nicht zwingend notwendiges Feature für zerstreute Katzen und vergessliche Besitzerinnen und Besitzer. 
  • Antirutschnoppen: Wer kennt es nicht: Wenn die kleinen Schleckermäuler die letzten Reste aus dem Napf schlecken wollen, bewegt sich dieser meist mit und wird durch die gesamte Wohnung geschoben. Um dem entgegenzuwirken, verfügen viele Näpfe über einen Ring aus Gummi oder Antirutschnoppen. Auch Futterautomaten haben dieses Feature oft, achte besser vor dem Kauf darauf, sonst wirst Du diese zunächst als unnötig erscheinende Eigenschaft schnell vermissen.
  • Bei mehreren Tieren: Für den Fall, dass Du mehr als ein Katzenexemplar zu Hause hast, kannst Du darauf achten ob der Automat Platz für mehrere Tiere bietet bzw. ob er über zwei Näpfe und einen dementsprechend großen Speicher verfügt.
  • Automatische Portionierung: Die Portion, die der Automat abgibt, sollte natürlich nicht wahllos den kompletten Speicher leerräumen oder vorgegeben sein, schließlich hat jede Katze, je nach Alter, Agilität, Größe usw., einen anderen Grundbedarf. Bei vielen Automaten kann daher die genaue Menge voreingestellt werden. Auch ein ziemlich wichtiges Feature, wie wir finden. 

 

  • Smartphoneverknüpfung: Wenn der Automat besonders modern ist, ermöglicht er eine Verknüpfung mit dem Smartphone, sodass Du ihn auch von unterwegs aus steuern kannst und gegebenenfalls auch keine Timerfunktion mehr benötigst. Vielen Menschen verleiht diese Eigenschaft ein besseres Gefühl der Kontrolle. 

Wenn Du also generell ein Fan der Organisation und Vorbereitung bist und die Fütterung mittels Automat genau geplant hast, wirst Du wahrscheinlich auch immer einen gewissen Vorrat an Futter zu Hause haben. Dann kannst Du mit einer Futterkiste arbeiten. Sie sind insbesondere dann ein Vorteil, wenn Du Trockenfutter in größeren Mengen kaufst und es nicht in einem unschönen Sack oder einem Karton in der Wohnung aufbewahren möchtest. Außerdem schützen luft- und lichtdichte Kisten das Futter vor Sonneneinstrahlung, Wärme, Kälte und Motten oder ähnlichem Ungeziefer.