eBook Reader (15.067 Produkte | 15.171 Varianten)

Tipps zum Kauf von eBook-Readern

Menschen lieben Bücher. Nicht umsonst gehören Romane, Sachbücher und Co. mit zu den erfolgreichsten Produkten – online wie offline. Gerade als Geschenk sind Bücher nach wie vor extrem beliebt, aber auch die Leselust bei den Leuten selbst ist ungebrochen. Man könnte meinen, in diesem Bereich verändert sich wenig und doch hat sich in den vergangenen zehn Jahren so einiges auf dem Markt getan. Vor allem eBook-Reader sind mittlerweile etabliert und die Menschen greifen immer häufiger auch zur digitalen Ausgabe des neuen Bestsellers. Doch welche Geräte gibt es und welcher Reader passt am besten zu Dir?

Kriterien für einen guten eBook-Reader

Für viele mögen elektronische Lesegeräte Ähnlichkeiten mit anderen Geräten wie Smartphones oder insbesondere Tablets aufweisen. Dabei gibt es allerdings einige Unterschiede sowohl zwischen den Readern selbst als auch zwischen Readern und Geräten wie Smartphones oder Tablets, zumal es sich um Geräte handelt, die ausschließlich zu einem Zweck entwickelt wurden: dem Lesen.

 

  • Akku. Ein erheblicher Unterschied zu anderen Geräten ist der eingebaute Akku. Denn in aller Regel hält der Akku von eBook-Readern deutlich länger, in vielen Fällen bis zu zwei Wochen bei einer Stunde Lesezeit täglich. Das von Smartphones bekannte tägliche Laden wäre kontraproduktiv, wenn es darum geht, regelmäßig zu lesen. Auf diese Weise können Nutzer im Flugzeug oder im Urlaub Bücher lesen, ohne sich große Gedanken um eine Stromquelle machen zu müssen.

  • Beleuchtung. Die Akkulaufzeit lässt sich bei diesen Geräten auch deshalb stark ausweiten, weil sie nicht über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen. Bei eBook-Readern ist die Beleuchtung im Frontbereich angebracht. Hier beleuchten im Rahmen an den Seiten angebrachte LEDs das Display, wodurch der typische Eindruck eines Papierlooks entsteht. Allerdings verfügen nicht alle Geräte über eine Beleuchtung, sodass man hier zwar durchaus den einen oder anderen Euro sparen kann, aber auch weniger Lesekomfort in Kauf nimmt.

  • Display. Ein weiterer großer Unterschied zu Tablets und Co. ist das Display selbst. Hierbei handelt es sich nämlich nicht wie sonst um LCD-Displays, sondern um elektronisches Papier. Dieses benötigt wie geschrieben grundsätzlich keine Hintergrundbeleuchtung, um den Text darzustellen. Erst bei der Anzeige von neuem Inhalt wird Strom gezogen, sodass auch die Bauweise des Displays dazu beiträgt, dass der Akku länger hält. In dunklen Umgebungen ist eine Beleuchtung von vorn jedoch unerlässlich. Neben der Akkulaufzeit besitzen eBook-Reader darüber hinaus den Vorteil, dass sie deutlich lese- bzw. augenfreundlicher sind.

  • Angebot. Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des richtigen Readers ist auch die Frage, auf welches Angebot Du damit zugreifen kannst. Zum einen kannst Du nämlich mit dem Tolino auf den Bestand der angebotenen Buchhändler - Club Bertelsmann, Hugendubel, Thalia und Weltbild - sowie auf die von den Stadtbibliotheken betriebene Onleihe zugreifen. Zum anderen erhältst Du auf den Readern von Amazon Zugang zum gesamten dortigen Angebot, kannst aber nicht die Onleihe der Büchereien nutzen.

Der Platzhirsch und die Konkurrenz

Der dominierende Anbieter von eBook-Readern ist ganz klar Amazon mit einem Marktanteil von über 50 Prozent. Es gibt mittlerweile zahlreiche Geräte bzw. Versionen des Amazon Kindle, der eBook-Reader auch in Deutschland populär gemacht hat. Die unterschiedlichen Geräte gibt es dabei mal mit mehr oder weniger Auflösung, mit Hardware-Tasten oder ohne und auch der Speicherplatz unterliegt jeweils einer Anpassung. Offiziell gibt es den Kindle erst seit dem Jahr 2011 in Deutschland, in den Vereinigten Staaten ist das Gerät bereits ab 2007 erhältlich gewesen. Der große Vorteil des Kindles ist es, dass er auf die gesamte Infrastruktur von Amazon zurückgreifen kann. Ab 2013 kam in Deutschland mit dem Tolino auch ein Konkurrenzprodukt auf den Markt, das aktuell einen Marktanteil von etwa einem Viertel hat. Der Tolino punktet mit dem Angebot von gleich vier großen deutschsprachigen Buchhändlern. Darüber hinaus lässt sich mit dem Tolino anders als mit dem Kindle auch auf die sogenannte Onleihe von Bibliotheken zurückgreifen, was durchaus ein Kaufargument darstellen kann.

Software statt Hardware

Wer sich bisher nicht zu einem eBook-Reader durchringen konnte, für den ist vielleicht die Softwarevariante von Amazon eine gute Alternative. Wenigstens lässt sich damit herausfinden, ob Nutzer grundsätzlich offen für eBooks. Für viele ist das immerhin noch gar nicht sicher, weil sie damit hadern, auf die für gedruckte Bücher typische Haptik zu verzichten. Mit der entsprechenden App für Smartphones oder Tablets lässt sich das Lesen auf einem ebook-Reader relativ unkompliziert und unverbindlich testen.