Betten & Matratzen (213.429 Produkte | 215.911 Varianten)

Unbeschwert im Land der Träume schlummern mit den richtigen Betten und Matratzen

 

Ausreichender und guter Schlaf ist unerlässlich für den menschlichen Körper. Der Mensch benötigt durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf am Tag zur Regeneration des Körpers und zur Verarbeitung von Informationen, Eindrücken und Erlebnissen. Die Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf sind sehr umfangreich und verschieden. Ein Kriterium ist jedoch auf alle Fälle unbestreitbar: Bett und Matratze müssen qualitativ hochwertig und an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein, um einen guten Schlaf zu garantieren. Hier erfährst Du, was Du alles wissen musst, um Dein Nachtlager einzurichten.

 

Vom Einzelbett zum Kingsize-Luxus – die verschiedenen Größen

 

Ein gesunder Schlaf erfordert eine ausreichende Liegefläche, die genügend Platz für den gesamten Körper bietet. Zu den Rändern an den Seiten sollte dabei noch etwas Platz offen sein. Nur wenn der Körper bequem in der Mitte des Bettes bzw. bei einem Partnerbett in der Mitte der jeweiligen Seite liegt, kann die Matratze ihre vollkommene ergonomische Wirkung entfalten. Üblicherweise haben Betten für Erwachsene die folgenden Maße:

 

  • 80 x 100 cm

  • 90 x 100 cm

  • 100 x 200 cm

  • 120 x 200 cm

  • 140 x 200 cm

  • 160 x 200 cm

  • 180 x 200 cm

  • 200 x 200 cm

 

Die größeren Betten mit mehr Liegefläche bieten mehr Komfort, dafür muss aber auch genügend Platz im Schlafzimmer gegeben sein. In kompakteren Räumen erfüllt selbstverständlich auch ein Einzelbett mit einer Breite von 80 oder 90 cm seinen Zweck. Wer weniger sparsam mit seiner verfügbaren Räumlichkeit umgehen darf, kann sich für ein Queensize- oder gar ein Kingsize-Bett entscheiden. Die Definitionen der beiden Begriffe sind sehr weit gefasst. Im Grunde muss ein Kingsize-Bett eine Breite von mindestens 190 cm und eine Mindestlänge von 200 cm aufweisen, um seinem Namen gerecht zu werden. In die Kategorie der Queensize-Betten fallen dann alle Modelle ab einer Breite von 140 cm bis zu einer Breite von 190 cm.

 

Bett ist nicht gleich Bett – die verschiedenen Arten

 

Die besagten Queen- und Kingsize-Betten sind meist Boxspringbetten. Diese zählen zu den meist gekauften Modellen Deutschlands. Boxspringbetten zeichnen sich durch einen hölzernen Unterbau, die sogenannten Boxen, aus. Anstelle eines Lattenrosts besitzen Boxspringbetten ein Federkern-System und sind daher deutlich komfortabler. Der massive Unterbau wird dann mit jeweils einer Matratze pro Seite oder einer durchgehenden Matratze überlagert. Diese sogenannte Obermatratze ist ebenfalls mit einem Federkern-System ausgestattet und wird zum Schluss durch den Topper, die oberste Lage des Boxspringbettes, ergänzt. Wer es etwas minimalistischer mag, entscheidet sich vielleicht eher für ein Futonbett. Das Modell ist vom japanischen Futon, eine Matte zum Schlafen, inspiriert und in seinem Aufbau deutlich simpler gehalten als das Boxspringbett. Die niedrige Einstiegshöhe der Futonbetten mag besonders für ältere Pesonen etwas gewöhnungsbedürftig sein. Für alle, die sich ein wenig Extravaganz im Schlafzimmer wünschen, eignet sich womöglich ein Himmelbett. Der Himmel besteht dabei aus einem seidenen Stoff, der an den verlängerten Bettpfosten über die Liegefläche gespannt wird. Bei der Wahl eines Himmelbettes sollte somit eine ausreichende Raumhöhe gegeben sein.

Bei Platzmangel oder um Chaos und Unordnung im Schlafzimmer zu vermeiden erscheint das Stauraumbett als smarte Lösung. Der freie Raum unter dem Bett ist mit Schubladen oder Kommoden ausgestattet, manchmal auch mit einer zweiten Matratze zum Ausziehen. Aufgrund dieser praktikablen Applikationen verfügen Stauraumbetten aber über eine relativ hohe Einstiegshöhe, die nicht für jeden komfortabel sein mag.

 

Zum Bettgestell gehört natürlich auch die passende Matratze. Man könnte behaupten, dass die Matratze der wichtigste Gegenstand im Leben sei, denn nichts wird intensiver und länger genutzt als eine Matratze. Besonders ein falscher Kauf kann deswegen zu gravierenden Problemen führen wie z. B. zu Schlafproblemen oder chronischen Rückenschmerzen. Glücklicherweise ist ein Matratzenkauf kein schwieriges Unterfangen, wenn man einige Kriterien für den Kauf heranzieht. Dann ist es ein Kinderspiel, eine Matratze zu finden, auf der es sich nicht nur bequem einschlafen lässt, sondern die noch dazu Deine allgemeine Lebensqualität verbessert. Wenn Du also an Schlafproblemen oder Rückenschmerzen leiden solltest oder Deine Matratze bereits einige Jahre nutzt, ist es sicher eine gute Idee, eine neue Matratze zu kaufen.

 

Die passende Größe für Dein Bettgestell

 

Beim Kauf einer Matratze sind einige Kriterien zu beachten. Das wohl wichtigste ist zunächst die Größe einer Matratze. Sie sollte groß genug sein, um für Komfort beim Schlafen zu sorgen, außerdem sollte kein beengendes Gefühl durch eine schmale Matratze entstehen. Gleichzeitig ist es aber auch vorteilhaft, eine Matratze nicht zu groß zu kaufen, da diese vor allem in beengten Räumen Platz wegnimmt. Ebenso sind größere Matratzen erheblich teurer als kleinere Modelle.

Bei der Größe sollte also ein guter Kompromiss gefunden werden. Dabei sind zwei Kriterien entscheidend: die Körpergröße und natürlich die Frage, ob man in einem Einzel- oder Paarbett schläft. Für ein Einzelbett empfiehlt sich eine Matratzenbreite zwischen 90 cm und 1,40 m. Paaren empfiehlt sich, eine Matratze mit mindestens 1,60 m Breite zu kaufen. Bei der Körpergröße ist darauf zu achten, dass die Matratze in etwa 30 cm länger als die eigene Körpergröße ist, um ein störungsfreies Schlafen zu ermöglichen.

 

Hart wie Stein oder Weich wie eine Feder?

 

Da eine Matratze eine langfristige Anschaffung ist und viele Jahre Freude bereiten sollen, muss sie perfekt auf Dich abgestimmt sein. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch die Matratzenhärte. Diese wird in fünf Härtegraden angegeben und reicht von H1 bis H5, H1 (weich) ist dabei der weichste Grad. Dieser ist zu empfehlen, wenn Du unter 60 kg wiegen solltest. Bei einem Körpergewicht von 60-80 kg ist H2 (mittelfest) am besten geeignet. H3 (fest) ist für Personen mit einem Gewicht von 80-110 kg ausgelegt. Darüber hinaus gibt es auch den Härtegrad H4 (extrem fest), der für Personen mit einem Gewicht von 110-150 kg geeignet ist. Vereinzelt sind auch Matratzen mit dem Härtegrad H5 (ultra fest) zu finden, die dann für Personen mit einem Gewicht von über 150 kg gedacht sind. Bei der Wahl der Matratzenhärte spielt aber nicht nur das Körpergewicht, sondern auch die typische Schlafposition eine Rolle. Für Rücken-, Bauch, sowie Wechselschläfer kann auf die Gewichtsangaben der verschiedenen Härtegrade vertraut werden. Seitenschläfer sollten jedoch tendenziell auch weichere Matratzen in Erwägung ziehen, da für eine gesunde Schlafposition ein leichtes Einsinken in die Matratze von Vorteil ist.

 

Welcher Matratzentyp bist Du?

 

Matratzen werden in vielfältigen Ausführungen angeboten. Bei der Auswahl einer Matratze ist auch besonders auf den Matratzentyp zu achten. Vor allem bei Schlafproblemen eignen sich einige Typen besser als andere:

 

Federkernmatratze

  • nachts schwitzende Personen

  • schwere Personen

  • Paare

Latexmatratze

  • Personen, die an Asthma oder Allergien leiden

  • Personen mit Rückenproblemen

  • nachts schwitzende Personen

  • Paare

Viscoelastische Matratze

  • unruhig schlafende Personen

  • Seiten- und Rückenschläfer

  • Allergiker

 

Eine hohe Raumdichte für langanhaltende Qualität

 

Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Kauf einer Matratze ist die Langlebigkeit. Eine Matratze kann eine teure Investition sein, und eine kurze Lebensdauer ist nicht wünschenswert. Um die voraussichtliche Lebensdauer einer Matratze vorhersagen zu können, sollte das sogenannte Raumgewicht einer Matratze begutachtet werden. Dieses bestimmt die Dichte des verwendeten Schaums. Je höher die Raumdichte ist, desto weniger anfällig ist die Matratze für das Durchliegen, da weniger Luftblasen im Schaum enthalten sind. Die Raumdichte berechnet sich aus dem Matratzengewicht geteilt durch das Volumen der Matratze in Kubikmetern, also Länge * Breite * Höhe. Eine geeignete Raumdichte bei Viscoelastischen Matratzen ist ungefähr 50 kg/m³. Bei Latexmatratzen weisen gute Matratzen bereits eine Raumdichte von über 70 kg/m³ auf, da der verwendete Schaum schwerer ist als der einer Viscoelastischen Matratze. Eine Matratze mit geringerer Raumdichte kann sich immer noch gut als Gästematratze eignen, bei täglicher Nutzung wird es allerdings früh zu einem Durchliegen der Matratze kommen. Federkernmatratzen sind bauweisenbedingt langlebiger als Schaumkernmatratzen, da der Matratzenkern nicht aus Schaum besteht, welcher dauerhaft gestaucht werden kann, sondern aus Federn. Die Raumdichte spielt hier also keine Rolle.

 

Teuer ist nicht immer besser

 

Natürlich hat gute Qualität ihren Preis. Wesentlich wichtiger ist aber, dass die drei wichtigsten Kriterien Größe, Härte und Matratzentyp beachtet werden, sodass die Matratze wirklich zu Dir passt. Dies kann auch bei einer vergleichsweise günstigen Matratze der Fall sein. Tatsächlich gibt es über einem Preisniveau von ca. 200 - 300 Euro nur selten Matratzen, die ihren hohen Preis durch qualitative Unterschiede rechtfertigen. Wenn möglich, solltest Du auf einer Matratze einmal Probe liegen, um ein Gefühl zu entwickeln, ob die Matratze zu Dir passt.