Fußpflege (27.063 Produkte | 26.828 Varianten)

Was brauche ich für die perfekte Pediküre?

Wer Wert auf gepflegte Füße legt, weiß, wie viel Aufwand das sein kann. Um die regelmäßige Fußpflege, oder auch Pediküre genannt, möglichst einfach und gründlich durchzuführen, gibt es hier ein paar Tipps, welche Produkte Du brauchst und worauf Du beim Einkauf achten musst.

Das gehört in ein Nagelset

Klar, zur Fußpflege gehört vor allem das regelmäßige Kürzen der Nägel. Menschen, die sich vor Füßen ekeln, brauchen jetzt starke Nerven, denn: Fußnägel sind in der Regel massiver als Fingernägel und dementsprechend benötigst Du für das Kürzen der Zehennägel auch die richtigen Instrumente. Dafür gibt es auch größere und robustere Nagelklipser bzw. Nagel-Clips, die es locker mit dem großen Zehennagel aufnehmen können. Mit einer scharfen, hochwertigen Nagelschere können schlecht erreichbare Ecken gut entfernt werden. Aber Vorsicht: Du solltest darauf achten, nicht zu „tief“ zu schneiden, denn sonst können Zehennägel schnell unangenehm in die Haut wachsen. Kürze die Nägel also nur so weit, wie du sie gut erreichen kannst.

Anschließend kannst Du die Zehennägel, genau wie auch die Fingernägel, mit einer etwas größeren (und evtl. auch gröberen) Nagelfeile sanft abfeilen. Achte bei der Schere, dem Knipser und der Feile darauf, ob es sich dabei um hochwertige Instrumente handelt, die auch für die Pediküre geeignet sind. Andernfalls kann es sein, dass sie zu stumpf oder zu klein für die Zehennägel sind, und Du Dich hinterher ärgerst, weil Du nun nur ein zweites Nagelset für die Fingernägel besitzt.

Brauche ich Hornhautcreme oder reicht ein Hornhauthobel?

Viele Menschen empfinden Hornhaut als etwas Unästhetisches. Im Grunde genommen ist sie harmlos, von Hühneraugen, die ggf. störend sind, einmal abgesehen. Sie entsteht durch mechanischen Druck oder Belastung an den Handinnenflächen und den Fußsohlen. Aus medizinischer Sicht spricht man von Hornschwielen, bei denen es sich um (unbedenkliche) Vernarbungen der Haut handelt, die wiederum zum Schutz von empfindlicheren Hautschichten vor den oben genannten mechanischen Reizen entstehen. Weil die Hornhaut, wenn sie nicht gerade wie beim Hühnerauge zu Beeinträchtigungen führt, ungefährlich ist, ist es  auch eine rein ästhetische Sache, ob sie entfernt wird, oder nicht. Wenn die Füße allerdings (z. B. durch Schuhe und vieles Stehen oder Laufen) immer wieder denselben Belastungen ausgesetzt sind, wird sich die Hornhaut auch immer wieder bilden.

Um die Hornhaut zu entfernen und somit ein gepflegteres Bild der Füße zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten: Die mechanische Entfernung durch einen Hornhauthobel oder einen Bimsstein, oder die „biochemische“ Entfernung durch die in den entsprechenden Cremes enthaltene Salicylsäure. Die erste Variante bedeutet in der Regel etwas mehr Anstrengung, weil man die Hornhaut damit im Prinzip abfeilt. Je nachdem, wie viel Hornhaut Du hast, kann das ganz schön anstrengend werden. Beide Varianten taugen im Prinzip gleich gut, doch wer es lieber komfortabler möchte, nutzt eine Hornhautcreme, die einfach aufgetragen wird und die mittels Salicylsäure die verhornte Hautschicht abträgt. Anschließend hast Du in der Regel seidig-weiche Haut an den Füßen. Dann fehlt nur noch die entsprechende Feuchtigkeitscreme, mit der Du diesen Effekt noch verstärken kannst.

Worin unterscheidet sich Feuchtigkeitscreme für die Füße zu anderen Hautcremes?

Du fragst Dich sicherlich worin der Unterschied zwischen Fuß- und Handcreme bzw. Bodylotion liegt. Theoretisch kannst Du Deine Füße natürlich auch mit einer anderen, als einer speziell für die Füße zugeschnittenen Creme einreiben, denn die Inhaltsstoffe sind im Prinzip sehr ähnlich. Ein Unterschied besteht aber in ihrer Konsistenz: So ist Bodylotion oder Handcreme flüssiger als Fußcreme. Fußcreme sollte auch möglichst schnell einziehen, damit du etwa barfuß auf den Badezimmerfliesen nicht ausrutscht und damit kein unangenehmes Gefühl in den Strümpfen entsteht. Hinzu kommt, dass die Duftrichtungen sich oft im Vergleich zu anderen Cremes unterscheiden. Am Ende ist es natürlich Dir selbst überlassen, welche Creme du verwendest, denn keine Hautcreme schadet den Füßen. Wenn du Wert auf weiche Füße legst oder unter stark trockenen Füße leidest, kann es hingegen hilfreich sein, Dir eine separate Feuchtigkeistcreme für die Füße zuzulegen. So wirst Du immer beim Blick auf die Cremetube daran erinnert, Dir Die Füße einzusalben.