Hammer (5.473 Produkte | 5.822 Varianten | 6.614 Angebote)

Der Hammer gehört zu den Werkzeugen, die zur Grundausstattung in jedem Haushalt gehören. Kaum ein Haushalt kommt ohne Hammer und Nägel aus. Sei es, dass Du ein Bild aufhängen möchtest, oder eine neue Wanduhr im Wohnzimmer befestigen willst. Auch, um lose Teile an Möbeln oder Gerätschaften festzuklopfen, ist ein Hammer recht gut geeignet. Aber was macht eigentlich einen guten Hammer aus, woran lässt sich seine Qualität messen und spielt der Preis bei einem so einfachen Werkzeug überhaupt eine Rolle?

Die Bestandteile eines Hammers

 

Obwohl es sich bei einem Hammer um eines der einfachsten und am längsten in Gebrauch befindlichen Werkzeuge handelt, kann sich die Qualität nichtsdestotrotz erheblich unterscheiden. Dabei gilt das für sämtliche Bestandteile dieses Werkzeugs.

 

  • Kopf. Der Hammer besitzt immer einen Kopf, der in den meisten Fällen aus Stahl gefertigt ist. Erst über diesen Kopf überträgt sich die entsprechende Schlagkraft auf den Gegenstand, den Du befestigt haben möchtest.

  • Stiel. Hammerstiele können aus ganz unterschiedlichen Materialien hergestellt sein. Wichtig ist es in jedem Fall, dass es sich um griffige Materialien bzw. um eine entsprechende Verarbeitung handelt, weil nur so sichergestellt werden kann, dass der Hammer dem Handwerker nicht aus der Hand rutscht.

Die Materialien und ihre Unterschiede

 

Gängige Materialien eines Hammergriffes sind Holz, Kunststoff oder Stahl.

 

  • Holz. Holzstiele sind bei Hämmern besonders weit verbreitet. Das liegt an ihrer grundsätzlichen Stabilität, aber auch daran, dass sie im Vergleich zu anderen Materialien relativ preiswert sind. Ein Nachteil von Holz besteht trotzdem darin, dass es im Vergleich zu Metall schneller bricht.

  • Metall. Hämmer, deren Stiel aus Metall gefertigt ist, sind selbstverständlich stabiler. Allerdings ist es in vielen Fällen möglich, dass für das Material ein höherer Gesamtpreis anfällt. Darüber hinaus sind Hämmer mit einem Metallstiel schwerer als einfache Holzstielhämmer, was sich auf die eigene Schlagtechnik auswirken kann und deshalb mit zu berücksichtigen ist.

  • Kunststoff. Hämmer mit einem Kunststoffstiel gelten als gute Zwischenlösung. Kunststoff ist stabil und lässt sich leicht verarbeiten. Um einen sicheren Griff zu garantieren, muss an vorgesehener Stelle allerdings die Oberfläche derart angepasst werden, dass der Stiel gut in der Hand liegt.

 

Abgesehen vom klassischen Hammer gibt es noch weitere Modelle, die oft speziellen Zwecken dienen. Beim gängigen Hammer handelt es sich übrigens um den Schlosserhammer, der allerdings auch für sehr viele andere Zwecke Verwendung findet.

 

  • Bleihämmer. So genannte Bleihämmer sind selten zu finden. Weil sich der Schlag durch die Möglichkeit, dass der aus Blei bestehende Kopf sich verformt, anders auf ein Objekt auswirkt, kommt er hauptsächlich im Autobau, der Knochenchirurgie oder in der Zahnmedizin zum Einsatz.

  • Gleithammer. Der Gleit- bzw. Ausziehhammer dient der Reparatur von ausgebeulten Blechen. Hierbei sind Form und Funktion genau auf diesen Zweck abgestimmt und optisch haben solche Hämmer wenig mit dem bekannten Klassiker gemein.

  • Maurerhammer. Auch der Maurerhammer gehört in die relativ lange Reihe von Hämmern, die nach ihrem hauptsächlichen Funktionsbereich benannt sind. Diesen nutzen nämlich Maurer, um Steine bezüglich ihrer Form zu bearbeiten.

  • Klopfholz. Im Zimmerhandwerk kommt wiederum das so genannte Klopfholz zum Tragen. Dabei handelt es sich nicht bloß um einen Hammer aus Holz, sondern um ein spezielles Werkzeug, das gemeinsam mit dem Stemmeisen verwendet wird und deshalb nicht aus Metall ist, um das Stemmholz nicht kaputtzumachen.

  • Kunststoffhammer. Außerdem gibt es Hämmer, bei denen nicht unbedingt der Griff, sondern der Kopf aus Kunststoff besteht. Besonders in metallverarbeitenden Betrieben kommt dieser Hammer zur Anwendung, um Objekte zu positionieren oder festzuklopfen.

Der Hammer muss gut in der Hand liegen

 

Wichtig bleibt am Ende jedenfalls: Der Hammer muss fest und sicher in der Hand liegen. Dabei unterscheidet sich diese Qualität auch in Abhängigkeit zur Preisklasse. Es gibt mit Gummi überzogene Griffe, schlicht lackierte oder solche Stiele mit eigenem Profil. Zahlreich sind natürlich auch Hämmer, deren Stiel ohne besondere Oberflächenbehandlung daherkommt. Dies kann allerdings schnell ein Risiko darstellen. Sollte der Hammer beim Handwerken aus der Hand rutschen, ist schnell einmal die Fensterscheibe zu Bruch gegangen oder man handelt sich gar ernsthafte Verletzungen ein oder verletzt jemanden in seiner Umgebung.