Damenmode (3.975.957 Produkte | 3.984.808 Varianten)

Tipps zum Kauf von Damenmode

Das Wort Mode kommt nicht umsonst vom lateinischen Wort modus – für die Art und Weise. Aus diesem Begriff geht deutlich hervor, dass Kleidung im Laufe der Menschheitsgeschichte irgendwann einen höheren Stellenwert eingenommen hat, als uns schlicht in Textilien zu hüllen. Worauf es aber tatsächlich ankommt, wenn wir uns um unser tägliches Outfit kümmern, ist nicht so ganz einfach, zumal es gerade in der heutigen (online-basierten) Zeit ein so weites Spektrum an Kleidung gibt, durch das es für alle Frauen unabhängig von Alter und Einkommen ein Kinderspiel ist, ständig an neue Teile zu gelangen.

Express yourself – aber wie geht das?

Qualität. Sie steht beim Kleiderkauf ganz oben auf der Prioritätenliste. Sicher, wenn Du aufs Geld achten musst, kannst Du Dir bestimmt nicht das Unikat vom namhaften Designer leisten. Qualität muss aber auch nicht zwingend sehr teuer sein. Gucke Dir das Fabrikat dazu am besten ganz genau an. Wirkt das Material hochwertig? Wenn Du daran leicht ziehst und daran riechst, wirst Du schnell Unterschiede zwischen niedriger und hoher Qualität feststellen können. Auch in der Farbechtheit zeigt sich bereits bei einem ersten Blick, ob das Teil eine hohe Lebensdauer hat. Wirken sie von Anfang an stumpf oder blass und macht die Oberfläche den Eindruck, als könne sie schon nach dem ersten Waschgang unter Pilling leiden? Dann sind die Indizien für eine mindere Qualität mehr als eindeutig. Scheue nicht davor zurück, das Kleidungsstück unvermittelt zurückzuschicken.

 

Preis. Wie bereits erwähnt: Wer aufs Geld achten muss, kann sich nicht immer aussuchen, was er gerne trägt. Leider hängt die Qualität dann doch oft mit dem Preis zusammen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist daher das gute alte Preis-Leistungs-Verhältnis. Mittelpreisige Kleidung ist beispielsweise ein sehr guter Kompromiss bei dem Spagat zwischen kleinem Geldbeutel und dem Wunsch nach modischer Entfaltung. Spare im Notfall lieber ein bisschen länger und kaufe Dir die Jeans, bei der Du denkst, sie könnte länger halten, als zu geizig zu sein und Dir vielleicht gleich mehrere Produkte für einen unwahrscheinlich niedrigen Preis zu kaufen. Wenn Du eine richtig große Leidenschaft für Mode hast und immer dadurch auffällst, en vogue zu sein, dann macht es Dir sicher auch nichts aus, mal den einen oder anderen Euro mehr für ein Einzelteil auszugeben.

 

Material. Unmittelbar mit dem Preis und der Qualität hängt auch das Material zusammen. Echtes Leder, Wolle, Seide oder Biobaumwolle sollten in der Regel teurer sein als Polyacryl oder Polyester. Wenn Du dazu neigst, schnell zu schwitzen, lohnt es sich wirklich, einmal einen Blick auf das Etikett mit der Materialzusammensetzung zu werfen. Naturbelassene Materialien sind dann empfehlenswerter als Kunstfasern. Wenn Du zu den Tierschützern gehörst, sind allerdings gerade Leder und Wolle (und vor allem natürlich auch Pelz) Textilien, die gemieden werden sollten. Die romantische Vorstellung, dass die Tiere, die Haut und Haar für unsere Kleidung lassen, nicht leiden müssten, ist nämlich leider bereits überholt. In diesem Fall kann es wiederum sinnvoll sein, auf Kunstfasern zurückzugreifen. Achte auch hier darauf, dass die Textilien sich vor allem gut anfühlen, alles, was abfärbt, kratzt oder reibt, darf ebenfalls wieder zurückgegeben werden.

 

Schnitt. Das mit dem Schnitt ist eine kniffelige Sache. Für jeden Figurtyp gibt es von absolut jedem Teil schmeichelhafte und weniger schmeichelhafte Varianten. Eigentlich brauchst Du dafür gar keine Beratung, denn das Bauchgefühl verrät ganz schnell, was zu einem passt und was man dann doch lieber den anderen überlässt. Große Frauen haben es meist schwer, Hosen zu finden, die nicht an Hochwasser im Keller oder den letzten Wasserrohrbruch erinnern, während kleine Frauen das genaue Gegenteil kennen: Alle Hosen sind zu lang. Leider ist die Modeindustrie oft genormt und spricht deshalb Frauen an, die sich exakt in der Mitte der Maßstäbe befinden, und zwar bei allem, was bemessen werden kann: Sei es die Körpergröße, die Fülle von Oberweite, der Körpermitte oder der Hüfte oder etwa das Verhältnis von Ober- zu Unterkörper. Da kommen wir uns meist vor wie Mängelexemplare, dabei entsprechen wir doch genau der Masse, aus der der Durchschnitt errechnet wurde.

 

Zunächst gilt deshalb: Keine Panik, das Teil, was an Dir vielleicht an einer unpassenden Stelle zu weit ist, passt einfach nicht zu Deinem Figurtyp. Bleibe Dir und den an Dir bewährten Passformen also einfach treu und zweifle lieber als erstes am Schnitt als an Dir. Manche Kleidungsstücke sind übrigens aufgrund der industriellen Massenanfertigung auch einfach verschnitten und stehen schlicht niemandem. Bei besonderen Teilen lohnt es dann sogar, auf Maßanfertigungen oder Marken zurückzugreifen, die dafür bekannt sind, „lebensnahe“ Schnitte anzubieten. Hier mehr Geld zu investieren, ist absolut empfehlenswert, vor allem dann, wenn das Kleid oder die Hose wie angegossen sitzen soll.

 

Wohlfühlfaktor. Ganz unabhängig davon, ob du eine echte Fashionista oder eher die Gelegenheitsshopperin bist: Der Wohlfühlfaktor spielt bei der Kleidung, die wir täglich tragen, eine enorme Rolle. Selbst, wenn das eine oder andere Teil als absolutes Must-have der Saison erscheint, muss es nicht sein, dass Du Dich darin wohlfühlst. Auf alles was zwickt, kneift oder Falten wirft, wo es nicht soll, kann getrost verzichtet werden. Zieh am besten das an, wovon Du schon vorher weißt, dass es Deiner Figur schmeicheln wird und was auch bei der ersten Anprobe sitzt, wie angegossen. Dadurch ist garantiert, dass Du es auch wirklich gerne tragen wirst und nicht ständig an dir herumzupfen wirst und bereust, Dich an diesem Morgen für diese eine zu enge Hose entschieden zu haben. Auch an Deiner Ausstrahlung merkt man außerdem, ob Du hinter Deiner Kleidung stehst, oder ob Du sie nur trägst, weil sie gerade angesagt ist.

 

Wenn also der Preis und die Qualität stimmt, das Material verträglich und tierfreundlich ist und Du Dich selbst in Deinem neuen Teil pudelwohl fühlst, wirst Du schnell merken, mit welchen Schnitten und Farben Du Dich Tag für Tag in Szene setzt und Deine Schokoladenseite präsentieren kannst, sofern Du es möchtest.