Heimkino & TV-Bedarf (8.897 Produkte | 9.051 Varianten)

Kinofeeling für Dein Zuhause

Um das Kino nach Hause zu holen, brauchst Du ein paar Dinge. Da wäre zum einen die Leinwand, auf der das Bild projiziert wird, einen Beamer, mit dem das Bild projiziert wird, eine Bildquelle wie einen DVD-Player oder ein Notebook, eine Tonanlage und die passende Verkabelung. Neben den Gegenständen müssen auch gewisse Kriterien vor, während und nach der Installation beachtet werden – die Lichtverhältnisse, die Größe des Raumes, der Aufbau und das Vergnügen selbst.

Das richtige Licht für ein perfektes Bild

Die Lichtverhältnisse sind entscheidend für ein gutes Bild, d. h. bevor Du Dir etwas kaufst, solltest Du den Raum in Augenschein nehmen, der zu Deinem Heimkino umfunktioniert werden soll. Grundsätzlich projiziert ein Beamer das Bild auf eine Leinwand, die das Bild reflektiert und weiß ist. Das Problem dabei ist, dass eine Leinwand keinen Unterschied zwischen Beamer-Licht und Fremdlicht sieht und somit alle Lichter reflektiert. Um dem entgegen zu wirken, müssen diese Fremdlichter minimiert werden. Bei Kunstlicht ist das relativ einfach, entweder Du schaltest die Lichtquellen aus oder Du platzierst sie so, dass sie der Heimkinoatmosphäre eher schmeicheln. Tageslicht wiederum kannst Du nur aussperren in dem Du lichtdichte Rollläden, Vorhänge oder Jalousien aufhängst. Umso besser Du diese Lichtquellen verminderst, umso höher wird daraufhin die mögliche Bildqualität.

Die Größe ist ausschlaggebend

Die Größe des Raumes ist bestimmend für den Projektionsabstand und die Bildgröße. Für ein tolles Heimkinoerlebnis empfehlen wir eine Mindestbildbreite von 200 cm, ob es darüber hinaus gehen kann, hängt vom Sichtabstand ab. Die meisten Beamer benötigen einen Mindestabstand von 1,5-facher Bildbreite. Folgende Richtwerte gibt es:

  • 2 m Sichtabstand: bis zu 200 cm Bildbreite

  • 3 m Sichtabstand: 200 bis 240 cm Bildbreite

  • ab 4 m Sichtabstand: 250 bis 300 cm Bildbreite

Die passende Leinwand

Die Heimkinoleinwand nimmt meistens viel Fläche ein und das sieht nicht immer hübsch aus. Deshalb solltest Du darüber nachdenken Dir eine Leinwand zu holen, die sich einfahren oder -rollen lässt. So lässt Du die Leinwand nach dem Benutzen einfach wieder verschwinden. Leinwände können in zwei Oberkategorien unterteilt werden. Da wären zum einen die stationären Leinwände und zum anderen die mobilen Leinwände.

Stationäre Leinwände: Stationäre Leinwände werden fest installiert, entweder an der Decke oder an der Wand. Ob Du sie nun an die Wand oder an die Decke montierst, hängt von dem Raum ab, der Dir gegeben ist. Hast Du keine freie Wand, kannst Du die Leinwand alternativ an der Decke montieren. Folgende stationäre Leinwandtypen gibt es:

  • Rollo Leinwände

  • Kurbel Leinwände

  • Motor Leinwände

  • Batteriebetriebene Leinwände

  • Tension Leinwände

  • Deckeneinbau Leinwände

  • Rahmen Leinwände

  • Multiformat Leinwände

Mobile Leinwände: Du möchtest bei Dir zu Hause auch Die Möglichkeit haben, im Sommer im Garten Filme zu schauen? Oder möchtest Du die Leinwand einfach verstauen können? Dann sind mobile Leinwände genau das Richtige für Dich. Folgende mobile Leinwandtypen gibt es:

  • Stativ Leinwände

  • Falt/Event Leinwände

  • Outdoor Leinwände

  • Tisch Leinwände

  • Tageslicht & Kontrast Leinwände

  • Akustik Leinwände

  • Leinwandtücher

Das Herzstück – der Projektor

Ein guter Beamer macht nicht nur ein sehr gutes Bild, sondern lässt sich auch flexibel aufstellen. Auch die Größe und das Design des Projektors kann wichtig sein, wenn Du ihn fest installieren willst. Du kannst ihn an der Decke festmachen oder auch im Schrank verstecken.Weitere Kriterien, die bei einem guten Beamer zu beachten sind:

  • Helligkeit und Kontrast

  • Auflösung

  • Lautstärke

Wohnraumoptimierende Projektoren sollten eine großen Zoombereich, eine leise und effiziente Belüftung sowie einen optischen Lensshift besitzen.

Positionierung von Leinwand und Projektor

Klassisch wird der Beamer vor die Leinwand gehängt oder gestellt, dies wird Frontprojektion genannt. Das Bild wird also direkt auf die Leinwand gestrahlt, wodurch die Bilder meistens heller und klarer dargestellt werden. Es gibt aber auch Leinwände, die die Möglichkeit einer Rückprojektion haben. Hierbei steht der Beamer hinter der Leinwand. Das hat den Vorteil, dass der Projektor so gesehen unsichtbar ist und keiner durch das Bild laufen kann. Dafür wird aber auch viel Raum gebraucht, was im Heimkino nicht immer möglich ist. Hinter bestimmten Leinwänden (Rollo Leinwände) muss es nicht leer sein, so können dahinter mit passendem Abstand auch Bilder, Bücherregale oder Schränke stehen. Bei besonders lichtdichten Leinwänden kannst Du sie auch vor Fenstern platzieren. Der Beamer wird entweder an der Decke bzw. auf einem Tisch oder Ähnlichem positioniert. An der Decke ist der Vorteil, dass er nur einmal vernünftig fest gemacht werden muss, sodass eine perfekte Bildausrichtung gegeben ist. Dafür ist er aber auch immer zu sehen und kann nicht verstaut werden.

Die Bildquellen

Ohne eine externe Bildquelle kann ein Beamer kein Bild projizieren, da er über keinen internen TV-Tuner verfügt. Deshalb besitzt er über digitale oder analoge Bildeingänge wie HDMI oder Composite. Als Bildquellen können Notebooks, Satelliten- bzw. Kabelreceiver, DVD- bzw. Bluray-Player oder Spielkonsolen dienen. Da sich Technologie immer fortentwickelt, gibt es auch schon die ersten Projektoren mit WLAN-Funktion, sodass Du auch ohne Bildquelle streamen kannst. Jedoch sind diese Geräte noch äußerst kostspielig.

Der Ton macht die Musik

Ein Beamer kann keine klanglich gute Raumkulisse bieten, viele Beamer verzichten sogar ganz und gar auf interne Lautsprecher. Deshalb musst Du auf externe Lautsprecher und Verstärker zurückgreifen. Am besten werden die Lautsprecher neben der Leinwand positioniert, wie beim Fernseher. Aufgrund der Vielfalt an Formen und Farben bezüglich der Lautsprecher wirst Du hier sicherlich etwas Passendes finden. Auch Soundbars werden immer beliebter, diese kannst Du gleichzeitig auf Sideboards oder Schränken verstecken. Wenn Du noch weiter gehen willst, kannst Du Dir eine Hi-Fi-Soundanlage einbauen. Wie im Kino gibt es die Möglichkeit einer 5.1-Surround-Anlage.

Ohne Verkabelung geht nichts

Damit alle Geräte miteinander kommunizieren können, benötigst Du die passenden Kabel. Über sie wird das Bild an den Projektor übertragen und der Ton über den Beamer an die Audio-Anlage usw. Viele dieser Geräte führen schon passende Verbindungskabel mit sich, aber manchmal reicht die Länge der Kabel nicht aus, die Anschlüsse passen nicht oder es ist doch nicht alles dabei, dann solltest Du Dir zusätzliche Kabel und Adapter holen. Möchtest Du nicht den ganzen Kabelsalat haben, dann gibt es auch die Möglichkeit eines HDMI Funksenders, der das Bildsignal über Funk an den Beamer sendet, der natürlich fähig dazu sein muss das Signal zu empfangen. Des Weiteren kannst Du den Ton über Bluetooth versenden. Einzig und alleine die Stromversorgung der einzelnen Geräte ist nur mit Kabeln machbar. Demnach sollten genug naheliegende Steckdosen vorhanden sein oder Du musst auf Verlängerungskabel zurückgreifen.

Die letzten Schritte

Nachdem Du nun alles zusammengestellt hast geht es zum Aufbau und zur Installation des Heimkinos. Ein geübter Handwerker schafft dies auch alleine, da viele der Komponenten eine detaillierte Anleitung mit sich führen. Wenn Du Dir aber unsicher bist, solltest Du Fachmänner oder -frauen daran lassen. Ist alles vernünftig installiert, steht einem täglichen Heimkinoabend nichts mehr im Weg!