Kamine & Öfen (20.714 Produkte | 20.769 Varianten)

Kamine und Öfen - brandheiße Accessoires für Dein Ess- und Wohnzimmer

Früher wurden Kamine und Öfen ihrer Funktion wegen zum Heizen und Kochen verwendet. Heute sind sie ein optionaler Luxus, um Dein Wohn- bzw. Esszimmer aufzuwerten. Als urige Deko-Elemente sorgen sie für eine gemütliche Atmosphäre. Nun stellt sich die Frage: entscheidest Du Dich für einen Ofen oder soll es doch eher ein Kamin werden? Kamine sind in der Regel als Bestandteil des Gebäudes fest eingebaut. Durch den obligatorischen Abzug wird nur wenig Wärme gespeichert, so fungiert die meist offene Feuerstelle vorrangig als Blickfang. Ein Ofen speichert hingegen die Wärme und gibt sie großzügig an den Raum ab. Im Gegensatz zum Kamin ist der Feuerraum des Ofens geschlossen.

Hast Du Dich für eine der beiden Varianten entschieden, geht es weiter mit der Qual der Wahl, denn Ofen ist nicht gleich Ofen. Sowohl Kamine als auch Öfen kommen in verschiedenen Arten daher und unterscheiden sich in ihrem Design und ihrer Funktion.

Die verschiedenen Öfen:

  • Kachelofen: Kachelöfen zeichnen sich durch ihre keramischen Speichermaterialien aus. Da sie einen hohen Anteil lang anhaltender Strahlungswärme liefern, gelten sie als eine der natürlichsten Wärmequellen. Der Kachelofen erzielt einen ähnlichen Effekt wie Sonnenstrahlen, denn bei der Verbrennung des Holzes werden gesundheitsfördernde, negative Ionen freigesetzt.

  • wandhängender Ofen: Bietet Dein Wohn- oder Esszimmer nicht ausreichend Platz für einen ausladenden Ofen, dann sind wandhängende Öfen die Lösung. Der kompakte Ofen lässt sich je nach persönlichen Bedürfnissen auf der entsprechenden Höhe montieren und der Fußboden bleibt frei. Außerdem setzen wandhängende Öfen wegen ihrem schwebend wirkenden Erscheinungsbild und der minimalistischen Form äußerst moderne Akzente.

  • Pelletofen: Besonders praktisch und bequem heizt es sich mit den innovativen Pelletöfen. Nach Einfüllen des Brennmaterials in den integrierten Pellettank zündet der Ofen automatisch, ohne dass der Heizvorgang weitere manuelle Eingriffe fordert. Die Pellets werden nahezu rückstandsfrei verbrannt, sodass Du den Ofen nicht von anfallender Asche säubern musst. Eine besondere Form dieser Ofenart sind wassergeführte Pelletöfen. Sie verteilen ihre Wärme nicht nur in dem Raum, in welchem sie platziert sind, sondern können durch eine entsprechende Eingliederung in das Heizungssystem das gesamte Haus erwärmen. Durch dieses System wirst Du wirtschaftlich unabhängiger und kannst Dich zum Großteil selbst mit der von Dir benötigten Wärme versorgen. Wer bei der Wahl des Brennstoffes flexibel bleiben will, kann einen Kombiofen wählen. Dieser verbrennt sowohl Pellets als auch Holz nach ganz klassischer Art.

  • Ofen mit Backfach: Solltest Du Deinen Ofen ganz wie in alten Zeiten auch für die Zubereitung von Speisen verwenden wollen, kannst Du Diesen mit einem Backfach erweitern. Vor allem Pizza oder Flammkuchen lassen sich in Öfen mit Backfach sehr gut zubereiten und überzeugen mit einem speziellen, unvergleichlichen Aroma. Für einen sommerlichen Grillabend eignen sich außerdem Grill- bzw. Terrassenöfen. Dann kannst Du Dich mit Deinen Freunden oder Deiner Familie ganz entspannt zum Würstchen und Stockbrot grillen um den Ofen versammeln. Sollte es nachts dann doch kälter werden, spenden die Grill- und Terrassenöfen ausreichend Wärme, damit der Sommerabend in voller Länge ausgekostet werden kann.

  • Specksteinöfen: Für eine besonders nachhaltige und umweltschonende Beheizung bieten sich Specksteinöfen an. Die Öfen müssen nur für eine kurze Zeit beheizt werden. Das Naturmaterial Speckstein speichert diese Wärme und gibt sie dann nach und nach gleichmäßig an den Raum ab. Dies trägt insbesondere zur eigenen Gesundheit und zu einem angenehmen Wohnklima bei. Außerdem muss aufgrund der Speicherkapazität des Specksteins so gut wie kein Brennstoff nachgelegt werden. Das Heizen erfolgt somit ressourcensparend und ohne großen Aufwand. Specksteinkamine funktionieren nach dem gleichen Prinzip und unterscheiden sich lediglich in ihrer Form von den Specksteinöfen.

Die verschiedenen Kamine:

  • Gaskamin: Gaskamine sind die High-Tech Geräte unter den Heizmöbeln. Sie sind entweder an den Gasanschluss im Haus oder an Gasflaschen angeschlossen. Per Fernbedienung oder Smartphone wird der futuristische Kamin dann angefeuert. Über eine Regelleiste können Heizstärke und Flammenbild außerdem an die individuellen Wünsche angepasst werden.

  • Elektrokamine: Wem echtes Feuer nicht geheuer ist oder wer nicht über die Gegebenheiten für einen richtigen Kamin verfügt, kann sich einen Elektrokamin einbauen lassen. Durch eine spezielle Wasserdampftechnik, verbunden mit Lichteffekten, stellt der Elektrokamin auf authentische Weise ein Feuer nach. Damit dieser Kamin auch seiner Heizfunktion nachkommen kann, ist er mit einer Elektroheizung ausgestattet. Passende Soundeffekte komplettieren schließlich das inszenierte Flammenspektakel.

  • Designkamine: Ein Designkamin ist ein Kamineinsatz mit fertigen und geprüften Verkleidungselementen wie z.B. Stahl, Beton, Keramik oder Naturstein und einem einzigartigen Design. Bei diesen Kaminen werden edle und moderne Materialien mit einer markanten Linienführungen kombiniert. Du kannst diesen Kamin ganz nach Deinem individuellen Geschmack gestalten, damit er das perfekte Pendant zu Deinem Interior-Design darstellt.

  • Eckkamine: Sehr gemütlich sind auch Eckkamine. Sie können aus Stahl, Beton, Keramik oder Naturstein bestehen. Das Besondere sind die eckigen, großflächigen Sichtscheiben, die einen optimalen Blick auf das Flammenspiel gewähren.

  • Panoramakamine: Wem der Blick auf das Feuer bei einem Eckkamin noch nicht großflächig genug ist, kann seinen Kamin auch mit einer dreiseitigen Verglasung ausstatten, um den absoluten Panoramaeffekt zu erzielen.

  • Tunnelkamine: Für einen umfassenden Rundumblick sorgen Tunnelkamine. Diese sind sowohl auf ihrer Vorder- als auch auf ihrer Rückseite verglast. Häufig werden Tunnelkamine nach Prinzip eines Raumteilers in der Mitte des Zimmers platziert oder in die Wand zwischen zwei getrennten Räumen eingebaut.

  • Schwebende Kamine: Ähnlich wie der wandhängende Ofen erfüllt auch der schwebende Kamin Deinen Raum mit futuristischem Flair. Sie sind nicht mit einem Sockel versehen sondern schweben über dem Boden im Raum. Die Kamine werden mit einer Tragkonstruktion rückwärtig befestigt und sind ein wahrer Blickfang.

Zwei in Einem: Der Kaminofen

Wer sich nicht zwischen wärmespendenden Öfen und stylischen Kaminen entscheiden kann, nimmt einfach einen Kaminofen. Dieser beheizt den Raum und verfügt dennoch über eine dekorative Verglasung, die den Blick auf das lodernden Feuer freigibt.

Gut zu wissen:

Bevor Du Dir einen Ofen oder einen Kamin anschaffst, solltest Du einige Bedingungen beachten: Vor der Inbetriebnahme der Feuerstelle muss diese vom Bezirksschornsteinfeger begutachtet werden. Der Schornsteinfeger prüft, ob das Zimmer, in dem der Kamin bzw. Ofen stehen soll, die nötigen Voraussetzungen erfüllt und kann Dir Tipps zur sicheren Nutzung geben. Zum Beispiel solltest Du über einen Schornstein verfügen. Auch die Raumgröße und Deckenhöhe ist maßgebend für die Wahl der Feuerstelle. Zudem sollten sich in der Nähe des Ofens oder des Kamins keine leicht entflammbaren Gegenstände befinden. Ein stabiler Boden mit hoher Tragkraft ist ebenfalls unabdingbar. Sollte dieser leicht brennbar sein, musst Du Deinen Ofen oder Kamin auf einer Kaminofenbodenplatte platzieren. Sollte das Haus bzw. die Wohnung nicht Dein Eigentum sein, musst Du gegebenenfalls Deinen Vermieter vor der Anschaffung um Erlaubnis fragen.

Sind all diese Bedingungen erfüllt, kannst Du Dir Deinen Traum von einer romantischen Feuerstelle erfüllen und bereicherst Deine eigenen vier Wände mit einer wohligen, gemütlichen Atmosphäre.