Katzenklos (40.492 Produkte | 40.532 Varianten)

Tipps zum Kauf des richtigen Katzenklos

Haustiere sind in Deutschland äußerst beliebt. Zu den absoluten Herztieren der Menschen gehören Hunde, Meerschweinchen oder auch Wellensittiche. Die absolute Spitzenreiterin ist allerdings nach wie vor die Katze. Fast 14 Millionen Stubentiger wohnen unter einem Dach mit uns. Natürlich wollen wahre Katzenfreunde ihrer eigensinnigen Mitbewohnerin auch ein schönes Leben bereiten. Hierzu braucht es neben Streicheleinheiten aber auch noch einige praktische Dinge wie beispielsweise das Katzenklo. Welches Katzenklo das richtige ist bzw. worauf Katzenfreunde beim Kauf achten müssen, haben wir an dieser Stelle einmal zusammengestellt.

Katzen sind eigen

Während Hundebesitzer ihre ganz eigenen Freuden und Mühen mit ihrem liebgewonnenen Vierbeiner haben, gibt es doch einige Unterschiede zur Hauskatze. Hunde können sprichwörtlich die ganze Welt als ihre Toilette begreifen und tun das in vielen Fällen auch. Katzen hingegen haben da ihre eigenen Vorstellungen.

 

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass Katzen sehr reinliche Tiere sind. Zugleich haben sie ihren eigenen Kopf und ändern ungern ihre Gewohnheiten. Das alles hat einen Einfluss auf die Wahl des richtigen Katzenklos. Denn von freilaufenden Katzen einmal abgesehen, braucht die vierpfotige Mitbewohnerin ein eigenes Katzenklo zu Hause. Und selbst bei Freigängern ist es oft gut, zusätzlich eine Katzentoilette im Haus aufzustellen.

Katzenklo – Die Auswahl ist nicht leicht

Beim Kauf eines Katzenklos gibt es einige Faktoren zu bedenken. Vor allem ist es möglich, dass das Katzenklo auf die Katze abgestimmt werden muss. Eine Ablehnung durch Deinen kleinen Stubentiger ist nämlich nicht unwahrscheinlich.

 

  • Haube oder Schale. Bevor Du in den Laden gehst oder – noch bequemer – online bestellst, solltest Du Dich einmal mit dem Konzept von Schalen- und Haubenkatzenklos vertraut machen. Bei der Schalenvariante handelt es sich um die einfachste Form der Katzentoilette. Diese besteht in aller Regel aus einer Kunststoffschale, in die Du die Katzenstreu einfüllst. Damit handelt es sich um ein offenes Klo, was Vorteile und zugleich Nachteile hat. Der Nachteil aus Katzenbesitzersicht ist zweifellos die Geruchsentwicklung. Auch mit gutem Katzenstreu dürfte der Geruch wenigstens direkt nach dem Toilettengang durch die Wohnung ziehen. Außerdem passiert es oft, dass die Katze beim Zuscharren von Kot und Urin Katzenstreu in der näheren Umgebung der Schale verteilt. Der Vorteil für die Katze besteht natürlich im Freiraum, den ihr diese Variante ermöglicht. Die Haube hingegen hilft etwas dabei, die Gerüche direkt beim Katzenklo zu halten, doch zugleich ist das für einige Katzen ein großes Problem. Die Vierbeiner haben nämlich eine deutlich empfindlichere Nase als wir, sodass die Akzeptanz der Haubenvariante nicht gesichert ist, wenn die Geruchsentwicklung darunter aus Sicht der Katze zu stark ist. Selbstverständlich verhindert eine Haube aber auch, dass Katzenstreu neben dem Klo landet. Insgesamt ist die Haubenvariante aus Haltersicht also durchaus vorzuziehen. Ob sich die Katze darauf einlässt, ist allerdings eine offene Frage und gegebenenfalls muss hier mit Erziehung gearbeitet werden, soweit Dein Fellfreund es zulässt.

  • Größe. Die Größe des richtigen Katzenklos hängt hauptsächlich von der Größe Deiner Katze ab. Ein Kitten braucht weniger Platz als eine ausgewachsene Katze. Allerdings wird das Kitten auch größer und insgesamt solltest Du bei der Größe eher etwas mehr einplanen, damit nicht doch etwas daneben geht. Zur Größe gehört auch die Höhe der Ränder. Falls sich Deine Katze nämlich nicht auf die Haubenvariante eines Katzenklos einlassen möchte, helfen hohe Wände bei der Schalenvariante ebenfalls, die Katzenstreu darin zu behalten.

  • Ort. Angenommen, Du und Dein Stubentiger haben das richtige Katzenklo gefunden: Wo soll es nun stehen? Natürlich möchtest Du Dein Haustier zufriedenstellen, Du hast aber auch den Wunsch nach einer gemütlichen Wohnung oder einem wohnlichen Haus. Ein Katzenklo kann sowohl die Optik als auch den Geruchssinn empfindlich stören, sodass der Ort gut überlegt sein will. Dazu kommt, dass Katzen ihre ganz eigenen Ansprüche haben, die unseren menschlichen Bedürfnissen durchaus ähneln. Ein stilles Örtchen ohne Lärm und Ablenkung darf es deshalb schon sein. Außerdem sollte das Katzenklo nicht direkt neben der Futterstelle stehen. Am besten probiert Ihr gemeinsam aus, welcher Ort wirklich geeignet ist.

  • Katzenstreu. Eine weitere wichtige Frage berührt darüber hinaus die Wahl der richtigen Katzenstreu. Hier gibt es insbesondere drei Varianten. Immer beliebter dürfte ökologisches Katzenstreu werden, da es zur üblichen Herstellung auch Kritik gibt. Doch Hygienestreu und insbesondere Klumpstreu zeichnen sich durch ihren praktischen Nutzen aus. Wer auf letzteres setzt, muss das Katzenklo deutlich seltener vollständig säubern. Das spart Zeit und Nerven. Auch hier hängt die Wahl aber wie zuvor schon auch von Deinem vierbeinigen Fellfreund ab.

Luxusvarianten und selbstreinigende Katzenklos

Für Katzenfreunde mit ein wenig mehr Geld existieren zusätzlich zu den klassischen Varianten von Katzenklos auch noch Luxusvarianten. Einige davon fügen sich beispielsweise besonders gut in die Inneneinrichtung des Hauses ein. Andere Varianten besitzen eine Selbstreinigungsfunktion, wobei es auch hier hochpreisigere Versionen gibt und solche, die bereits für kleines Geld erhältlich sind. In jedem Fall gilt, dass Du Deinen Vierbeiner auf jeden Fall in die Entscheidung mit einbeziehen musst, denn ansonsten hast Du unnötig Geld investierst und musst gegebenenfalls zweimal kaufen.