Schränke (35.336 Produkte | 35.489 Varianten)

Schränke – praktischer Stauraum und optischer Blickfang

Ein Schrank muss nicht nur Platz für all Deine Kleidung, Schuhe, Gläser oder was Du sonst noch alles unterbringen möchtest, schaffen, er muss sich auch optisch in Deinen Raum fügen – ohne ihn dabei dunkel, zu klein oder gar kalt wirken zu lassen. Sieh Dir also zuerst an, wo er stehen wird. Wie viel Platz kannst Du erübrigen, ohne dass Du Dir den Raum zustellst? Welche Farben haben Deine anderen Möbel und wie viel Licht fällt in den Raum? Welches Material passt dazu und ist außerdem pflegeleicht (Buntstift- und kindersicher)?

Ein Schrank oder viele Teile?

Ganz gleich ob Kleiderschrank oder Vitrine, Du kannst Schränke ganz einfach nach ihrer Konstruktionsart in drei Typen unterteilen:

Kastenmöbel

  • Wände und Böden sind fest montiert

  • fester Konstruktionsboden für Stabilität

  • nur in einem Stück zu verrücken

  • sperrig und schwer beim Umzug

Zerlegbare Möbel

  • Wände und Böden können leicht demontiert werden

  • einfach auseinanderzubauen für den Umzug

Systemmöbel

  • einzelne Elemente

  • verschieden kombinierbar

  • individuelle Anpassung an Deine Wohnung

  • einfach erweiterbar, umzustellen und damit umzuziehen

Stauraum – die inneren Werte zählen

Das wichtigste Auswahlkriterium bei Schränken aller Art ist immer der verfügbare Stauraum. Dabei zählt aber nicht nur die innere Größe, sondern auch die Aufteilung. Für Deinen Kleiderschrank sind Fächer praktisch, wenn Du viele T-Shirts und Pullover zum Falten besitzt. Dafür muss Dein Schrank auch nur 3050 cm tief sein. Hängst Du dagegen mehr Hemden und Blusen auf, brauchst Du Kleiderstangen mit mindestens 60 cm Schranktiefe und ca. 80 cm Höhe. Für lange Kleider musst Du noch mehr Höhe einplanen – bis zu 180 cm. Denk auch darüber nach, was über die üblichen Sachen hinaus noch alles in Deinen Kleiderschrank passen muss. Dicke Winterjacken, Bettwäsche oder Handtücher? Besonders praktisch sind übrigens integrierte Schubladen oder Einschubkörbe, in denen Du Socken und Unterwäsche unterbringen kannst. Bei Schuhschränken kannst Du zwischen gewöhnlichen Fächern und Schuhkippern wählen. Schuhkipper sind aufklappbar und bewahren Deine Schuhe mit der Spitze nach unten auf. Dank dieser äußerst platzsparenden Methode kannst Du den Schuhkipper auch in schmalen Räumen und Fluren aufstellen. Kleine Schuhkipper mit zwei Klappen fassen für gewöhnlich acht bis zwölf Paar Schuhe. Besitzt Du mehr Schuhe sind Dir nach oben hin praktisch keine Grenzen gesetzt. Nur Stiefel passen für gewöhnlich nicht hinein.

Welches Türen- und Schubladensystem passt zu Dir?

Generell solltest Du bei Kleiderschränken immer auf Türen setzen. Das schafft nicht nur Ordnung im Raum, sondern verhindert auch, dass sich zu viel Staub im Schrank und auf Deiner Kleidung absetzt. Das ist besonders dann wichtig, wenn Du eine Hausstauballergie hast. Dasselbe gilt für Glasvitrinen, denn hier sieht man jedes Staubkorn. Üblicherweise sind Schranktüren mit zwei bis vier Scharnieren befestigt. Sind sie jedoch breiter als 60 cm, solltest Du unbedingt Türen mit mehr als fünf Scharniere kaufen, um das Gewicht zu besser zu verteilen. Viele Türen verfügen über Anschlagdämpfer, die das Schließen der Tür verlangsamen und dämpfen. Gerade im Kinderzimmer ist ein solcher Kleiderschrank überaus praktisch – keine knallenden Türen mehr! Hast Du ein kleines Schlafzimmer oder einen sehr engen Flur, in dem einfach nicht genug Platz für eine richtige Tür ist, dann kannst Du Dir einen Schrank mit Schiebetüren oder Schwebetüren aussuchen. Eine Schiebetür läuft sowohl unten als auch oben auf einer Schiene, während eine Schwebetür nur oben mit Rollen auf einer Schiene verläuft und daher so aussieht als würde sie schweben. Das macht sie deutlich leiser als die Schiebetür. Auch Schubladen können nachträglich mit Anschlagdämpfern versehen werden oder verfügen bereits über eine Selbsteinzugfunktion. Normalerweise sollten Schubladen maximal 100 cm breit sein und bis zu 30 kg tragen können. Je breiter sie nämlich sind, desto höher ist die Belastung für den oft sehr dünnen Boden.

Das können die verschiedenen Materialien

Für das richtige Material solltest Du auf Funktionalität setzen. Was muss Dein Schrank können? Wenn Du bereits vor dem Kauf weißt, dass der Schrank nur einziehen und nie wieder ausziehen musst, sind schwere Möbel aus Massivholz und Edelstahl zum Beispiel gar kein Problem. Wohnst Du dagegen im fünften Stock ohne Aufzug und weißt, dass Deine Möbel mit Dir noch mindestens einmal umziehen müssen, ist ein Schrank aus Pressspan oder Aluminium eine leichtere Alternative.

Holz

Holz ist und bleibt der absolute Klassiker unter den Möbeln. Mit einem Kleiderschrank aus echtem Holz holst Du Dir ein Stück Natur in Deine vier Wände. Das bringt viel Lebendigkeit in Dein Zimmer, vor allem wenn dort keine Pflanzen stehen. Denn Holzschränke überzeugen vor allem durch ihre natürliche Färbung und einzigartigen Maserungen. Je nachdem wie dunkel das Holz ist, bringt ein solcher Schrank viel optische Wärme mit in den Raum und lässt ihn sehr gemütlich wirken. Kratzer fallen bei gemaserten Nadelhölzern nicht ganz so schnell auf, was sie besonders für Eltern mit Kindern toll macht. Bei den meisten Möbeln hast Du die Wahl zwischen dem günstigen und leichten Pressspan und dem teuren und schweren, dafür aber auch deutlich langlebigerem Massivholz. Neben ihrem natürlichen Aussehen und der meist umweltfreundlicheren Herstellung, sorgen Schränke aus Massivholz auch für ein besseres Raumklima. Sie „atmen“, was bedeutet, dass sie Schadstoffe aus der Luft absorbieren und die Luftfeuchtigkeit im Raum regulieren können. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn Du Allergiker bist. Günstiger als Massivholz ist Furnier. Die millimeterdünnen Holzblätter sind auf Holzfaser- oder Spanplatten angebracht und sorgen so für eine schöne Holzoptik, ohne das Gewicht eines Massivholzschranks mit sich zu bringen. Das macht sie nicht nur preiswert, sondern auch sehr nachhaltig – denn die Trägerplatten unter dem Furnier bestehen meist aus wiederverwertetem Holz. Alternativ kannst Du als Material auch Holzplatten mit einer Kunststoffbeschichtung nehmen. Das macht sie deutlich widerstandsfähiger und pflegeleichter – optimal für das Kinderzimmer. Was Du bei Holzmöbeln aber wissen solltest: Holz arbeitet. Bei Temperaturschwankungen kann sich unbehandeltes Holz verbiegen, sodass Schranktüren schwieriger zu schließen sind, oder es entstehen Risse. Sorge also am besten für ein stabiles Raumklima.

Metall

Wenn Du nach einem besonders stabilen Schrank suchst, sind Schränke aus Stahl und Aluminium genau das richtige für Dich. Sie können nicht nur mehr Gewicht als Schränke aus Holz tragen, sondern sind auch unempfindlich was Temperaturveränderungen angeht. Du kannst Metallschränke genauso einfach und oft wieder recyceln wie Holz. Aluminium ist außerdem sehr leicht, was das Verrücken der Möbel und den Umzug deutlich einfacher macht. Achte beim Kauf eines Metallschranks aber darauf, dass das Material gegen Rost geschützt und gut verarbeitet ist – scharfe Kanten sind gefährlich.

Glas

Möbel mit Glas hellen Deinen Raum auf und wirken leichter als andere Möbel. Glas wird für Schranktüren und vor allem für Vitrinen verwendet. So kannst Du Deine Gläser und Vasen nicht nur bei geschlossener Tür bewundern, sie sind auch optimal vor Staub geschützt. Bei Kleiderschränken solltest Du Glas nur dann nehmen, wenn der Schrank in einer gut geschützten Ecke steht. Gerade im Flur und bei kleinen Kindern verkratzen die Türen schnell oder gehen gar zu Bruch und verletzen jemanden. Auf jeden Fall solltest Du darauf achten, hochwertiges und bruchsicheres Glas zu kaufen. Bei Kleiderschränken solltest Du eher auf Plexiglas zurückgreifen.

Farbe

Damit Dein Schrank perfekt zum Rest Deiner Möbel und der Atmosphäre des Raumes passt, solltest Du Dir beim Kauf auch Gedanken über die Farbe machen. Mit der richtigen Farbe sieht Dein Schrank nicht nur toll aus, er beeinflusst auch Temperatur, Licht und Stil in Deinem Raum.

Hell

Helle Farbtöne bringen eine angenehme Kühle in den Raum und unterstützen den Lichteinfall. Besonders weiße und cremefarbene Schränke wirken sehr sauber und gepflegt. Sie lassen sich wunderbar mit jeder anderen Farbe und allen Einrichtungsstilen kombinieren und bieten Dir somit unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Besonders in Kombination mit dunklen Wänden bieten sich so tolle Kontraste. Zu viel Weiß solltest Du aber nicht nehmen, denn sonst läufst Du Gefahr, dass Dein Zimmer steril und kalt wirkt. Auch im Kinderzimmer muss die Anschaffung weißer Möbel gut überlegt sein. Ein weißer Hängeschrank mag noch funktionieren, aber ein richtiger Kleiderschrank kann bei vielen Kindern schnell kreative Nutzfläche und Opfer von Buntstiften werden.

Dunkel

Wenn Du einen großen Raum mit vielen Fenstern oder sehr hellen Lampen hast, sind Schränke in schwarz oder aus dunklem Holz das richtige. Sie schlucken viel Licht, was dem Raum eine gemütliche Atmosphäre verleiht. In Verbindung mit Spiegeln sehen sie besonders edel aus. Achte dennoch darauf, dass Du Deine Räume nicht zu dunkel einrichtest. Dunkle Schränke sollten immer in Kombination mit Spiegeln, hellen oder farbigen Wänden und Böden stehen, sonst wirkt der Raum schnell beengt. Sei Dir auch bewusst, dass Kratzer und Staub auf dunklen Oberflächen sehr schnell auffallen.

Spiegel

Schränke mit Spiegeltüren lassen den Raum deutlich heller und größer wirken, denn sie reflektieren Licht und spiegeln das Zimmer wieder. Deswegen bieten sie sich besonders für kleine und dunkle Räume an. Sie ersetzen eventuelle Wandspiegel, was Dir Platz spart, und können je nach Schrankgröße ganz einfach vom Boden bis zur Decke reichen. Sie sehen außerdem sowohl in Kombination mit dunklen wie auch hellen Möbeln super aus!