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Autolack – Schutz und Style in einem

Für viele Autobesitzer ist der eigene Wagen viel mehr als nur ein Gebrauchsgegenstand. Doch auch, wer das anders sieht, will in jedem Fall möglichst lange von den Vorzügen seines Fahrzeugs profitieren. Deshalb ist es wichtig, den Wagen vor äußeren Einflüssen zu schützen. Wenn es darüber hinaus möglich ist, das Auto nach individuellen Wünschen zu gestalten, freut das natürlich umso mehr und ist durch die Lackierung auch sehr gut möglich. Was gilt es hierbei zu beachten?

Welchen Zweck hat Autolack?

Ursprünglich diente Autolack dem praktischen Zweck, das Blech vor Korrosion, sprich vor Rost zu schützen. Zu dieser Zeit war das Verfahren noch äußerst aufwendig und selbst von Herstellerseite hatte eine individuelle Gestaltung des Fahrzeugs keine herausragende Priorität. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass die damaligen technischen Möglichkeiten auch nicht mehr zugelassen haben.

Das änderte sich jedoch bald, als sich in den 1910er- und mehr noch in den 1920er-Jahren andere Verfahren entwickelten und durchsetzten. Heute dient die Lackierung nach wie vor dem Schutz des Fahrzeugs; darüber hinaus haben Autobauer und Autokäufer aber vielfältige Möglichkeiten, ihr Fahrzeug mit besserem Schutz aber auch mit individueller Optik zu versehen.

Welche Möglichkeiten gibt es heute?

Mittlerweile gibt es zuvorderst sogenannte Uni-Lacke, womit nicht zwingend die Anzahl an Farben auf der Karosserie gemeint ist. Einige wenige Autohersteller haben für ausgewählte Modelle beispielsweise unterschiedliche Farben für Türen, Motorhaube, Dach und Co. vorgesehen. Trotzdem kann es sich dabei um Uni-Lacke handeln. Damit ist zunächst nur gemeint, dass der Lack über die Farbe hinaus keine weiteren Effekte besitzt.

Der Vorteil von Uni-Lacken besteht vor allem im Preis. Gerade weit verbreitete und einfache Farben wie Schwarz oder Grau sind oft ohne Aufpreis zu haben. Bei weniger gefragten Farben muss der Kunde hingegen draufzahlen.

Anders sieht dies beispielsweise bei Metallic-Lacken aus. Aufgetragen erzeugen diese eine metallische Optik, die laut Experten insbesondere der Form des Fahrzeugs eine schmeichelnde Unterschrift verleiht. Hierfür verlangen die Hersteller dann einen Aufpreis von oft mehreren hundert Euro.

Daneben gibt es noch viele weitere Effekt-Lacke, die die Optik des Wagens verändern, Lichteffekte erzeugen oder auch einen besseren Schutz vor Verschmutzungen wie Vogelkot oder Pflanzenbestandteilen bieten. In den allermeisten Fällen muss der Kunde hier mit teilweise deutlichen Zuschlägen rechnen.

Wonach entscheide ich mich für eine Lackierung?

Bei so vielen Möglichkeiten fällt eine Entscheidung mitunter nicht leicht. Allerdings weißt Du als Fahrzeuginhaber meistens am besten, was Du eigentlich willst. Bist Du ein Autonarr und liebst Dein Fahrzeug über das rein Praktische hinaus, so ist eine auch ästhetisch ansprechende Karosserie sicher eine gute Investition. Außerdem versprechen einige Extra-Lackierungen auch einen besseren Schutz vor Umwelteinflüssen, sodass die praktische Komponente stets im Blick bleibt.

Ist das Fahrzeug für Dich hingegen wirklich nur ein Gebrauchsgegenstand, der funktionieren soll, dann benötigst Du nicht zwingend irgendwelche Effekt-Lacke, die meist hohe Zusatzkosten erfordern. Hier solltest Du schlicht darauf achten, dass hochwertige Lacke verwendet werden und der Hersteller oder die entsprechende Fachkraft qualifiziert ist, sodass der Wagen lange Zeit vor Korrosion und Co. geschützt ist.