Kochherde und Backöfen (7.005 Produkte | 7.094 Varianten | 7.571 Angebote)

Tipps zum Kauf von Kochherden und Backöfen

Der Herd ist das Herzstück Deiner Küche. Ohne ihn ist Kochen kaum möglich. Die meisten Herde gibt es als Set in Verbindung mit einem Backofen oder direkt aneinander gekoppelt als Einbauherd mit Backofen. Worauf Du achten solltest, wenn Du Dir einen Kochherd mit einem Backofen anschaffst, erfährst Du hier:

Unterschiede bei den Kochherden

Das wichtigste an Deinem Kochherd ist die Platte. Bevor Du Dir einen Herd kaufst, solltest Du Dir also überlegen, welche der vier Arten am besten zu Deinen Kochgewohnheiten passt: Massekochfeld, Gas, Glaskeramik oder Induktion. Bei dieser Entscheidung solltest Du darauf achten, wie einfach die Kochfelder zu reinigen sind, wie schnell sie warm werden, wie schnell sie nach dem Kochen wieder abkühlen und wie energieeffizient sie sind. Dein Herd sollte am besten in die Energieklasse A fallen. Abgesehen davon solltest Du auch Wert auf den Faktor Sicherheit legen: gerade bei Kindern lohnt sich die Anschaffung einer Kindersicherung oder das Kaufen von Drehknöpfen, die sich in den Herd hineindrücken und so vor neugierigen Kinderhänden verstecken lassen.

Massekochfeld

Ein Kochherd mit einem Massekochfeld ist zwar überaus langlebig und robust, verbraucht aber auch sehr viel Energie. Beim Regulieren der Temperatur musst Du viel Geduld mitbringen und immer daran denken, dass die Kochplatten auch nach dem Ausschalten noch lange warm bleiben.

Vorteile

  • preiswert

  • langlebig

  • robust und widerstandsfähig

  • langes Warmhalten von Mahlzeiten

Nachteile

  • hoher Energieverbrauch

  • langsame Temperaturregulation

  • langsames Kochen

  • Verbrennungsgefahr: Kochplatten bleiben lange warm

  • unebene Kochfelder erschweren die Reinigung

Gas

Ein mit Gas betriebener Kochherd ermöglicht Dir, sofort auf voller Hitze zu kochen und diese genauso schnell wieder auszuschalten. Durch die offene Flamme verliert Dein Herd zwar viel Hitze während des Kochens, die Kochfelder sind dafür nach dem Kochen aber nicht mehr so lange warm wie bei einem Massekochfeld.

Vorteile

  • preiswert

  • geringer Energieverbrauch

  • schnelle und einfache Temperaturregulation

  • schnelles Kochen

  • Kochfelder bleiben nicht lange warm nach dem Abschalten

Nachteile

  • Gasanschluss

  • hoher Wärmeverlust durch offene Flamme

  • Verbrennungsgefahr: offene Flamme

  • unebene Kochfelder erschweren die Reinigung

Glaskeramik

Die Glaskeramikplatten kennst Du auch unter dem Namen Ceranfeld. Unter der Glasplatte befinden sich Heizstäbe, die die Hitze an die Töpfe abgeben. Der Kochherd mit Glaskeramikplatten ist eine weit verbreitete und preiswerte Art zu Kochen, verbraucht aber auch sehr viel Energie.

Vorteile

  • preiswert

  • hält Mahlzeiten lange warm

  • einfache Reinigung durch ebenes Kochfeld

Nachteile

  • hoher Energieverbrauch

  • Kochfelder brauchen lange, um warm zu werden

  • Verbrennungsgefahr: Kochplatten bleiben lange warm

Induktion

Der Induktionsherd ist die modernste Art zu Kochen. Er spart Zeit und Energie, denn im Gegensatz zu den anderen Kochfeldern erwärmt er die Töpfe nicht durch direkte Hitze, sondern überträgt ein magnetisches Wechselfeld durch die kalt bleibende Platte in den Topfboden und wandelt es dort in Wärme um. Für den Induktionsherd benötigst Du aber auch spezielles Kochgeschirr, zum Beispiel von Tefal.

Vorteile

  • niedriger Energieverbrauch

  • schnelles Kochen

  • schnelle Temperaturregulation

  • niedrige Verbrennungsgefahr

  • einfache Reinigung durch ebene Kochplatte

Nachteile

  • vergleichsweise teuer

  • spezielles Kochgeschirr muss angeschafft werden

Unterschiede bei den Backöfen

Ein guter Backofen fasst zwischen 60 und 70 l und verfügt neben mehrere Beiheizungsarten wie Ober-Unterhitze und Umluft, auch über viele Zusatzfunktionen, die Dir eine sichere Handhabung und einfache Reinigung ermöglichen. Wie beim Herd gibt es Kindersicherungen, die verhindern, dass die Klappe einfach geöffnet werden kann. AEG zum Beispiel bietet einige solcher Modelle an. Was die weitere Sicherheit betrifft solltest Du Dich darüber informieren, wie heiß der Backofen von außen wird und wie hoch die Verbrennungsgefahr damit ist. Teleskopschienen oder ein Backwagen sorgen außerdem dafür, dass Dir keine Backbleche entgegen rutschen. Für eine einfache Reinigung sind die meisten Backöfen von innen mit Emaille oder ähnlichen Materialien beschichtet. Wirklich gute Backöfen können sich sogar selbst reinigen:

Pyrolyse

Backöfen mit Pyrolyse werden in der Reinigungsfunktion stark erhitzt und verbrennen so alle Rückstände. Die übrigbleibende Asche kannst Du dann ganz einfach abwischen. Nachteilig ist, dass diese Form der Selbstreinigung sehr viel Energie verbraucht und bis zu drei Stunden dauern kann.

Katalyse

Backöfen mit der Katalyse-Funktion sind deutlich günstiger als Pyrolyse-Backöfen. Sie sind von innen speziell beschichtet und lassen Rückstände verdampfen. Das macht sie aber auch verletzlicher gegenüber rauen Schwämmen oder starken Putzmitteln, die die Beschichtung angreifen können.