Rauchmelder (1.064 Produkte | 1.079 Varianten | 1.282 Angebote)

 

Tipps zum Kauf von Rauchmeldern

Schon gewusst? Während wir schlafen, setzt der Geruchssinn aus. Was in unproblematischen Situationen harmlos ist, kann im Brandfall schnell eine enorme Gefahr bedeuten. Aus diesem Grund sind in Deutschland Rauchmelder, auch Brandmelder genannt, für alle Wohnräume verpflichtend. Was aber macht einen guten Rauchmelder aus, wie viel musst Du dafür investieren und wer ist eigentlich für die Wartung und den Betrieb verantwortlich? All das haben wir Dir an dieser Stelle einmal zusammengetragen.

Weshalb ist ein Rauchmelder sinnvoll?

Wie oben bereits geschrieben, setzt der Geruchssinn während des Schlafens aus. Das bedeutet, dass ein Brand nicht allein aufgrund des Geruchs entdeckt werden kann. Wird ein Feuer anhand der Hitzeentwicklung oder der lodernden Flammen entdeckt, kann es in vielen Fällen bereits zu spät sein, da der Rauch für den Menschen giftig ist und schnell zum Tod führen kann.

 

Ein Rauchmelder schafft hier Abhilfe und informiert mit einem akustischen Signal auch tiefschlafende Personen im Haushalt. Unser Gehör funktioniert während des Schlafens nämlich nach wie vor. Ein weiterer Vorteil des akustischen Signals besteht darin, dass so auch ein ausgebrochenes Feuer in Räumen, die in gewisser Entfernung liegen, entdeckt werden kann. Aus diesem Grund sind Rauchmelder in den allermeisten Zimmern vorgeschrieben. Das Gesetz sieht Geräte überall dort vor, wo Menschen schlafen. Darüber hinaus gehört auch ein Melder in den Flur. Abgesehen davon gibt es in den Bundesländern noch spezifische zusätzliche Regelungen.

Wie funktioniert ein Brandmelder?

Bei den gängigen Brand- bzw. Rauchmeldern handelt es sich um optische Melder. Hierbei gibt es innerhalb des Geräts eine Rauchkammer, in der ein Lichtsignal bei Eindringen von Rauch derart reflektiert wird, dass ein Ton erklingt. Dieser muss einer Lautstärke von mindestens 85 dB entsprechen.

 

Rauchmelder besitzen in aller Regel eine eigene Batterie. Das spart lästige Verkabelungen, führt aber dazu, dass ein Batterie- oder Gerätetausch notwendig wird. Dabei sind hochwertige Geräte heutzutage allerdings mit einer festverbauten Batterie ausgestattet, deren Mindestlebensdauer etwa 10 Jahre betragen soll. Innerhalb dieser Zeit findet eine regelmäßige Überprüfung durch Fachpersonal statt, um den Betrieb weiterhin zu gewährleisten.

Welcher Preis verspricht Qualität?

Rauchmelder gibt es nahezu überall zu kaufen. Auch die gängigen Discounter haben immer wieder welche im Angebot. Allerdings weisen diese Geräte meistens nicht die eigentlich notwendige Qualität auf, die für einen vollwertigen Schutz nötig ist. Wer hier also zu einem Schnäppchen greift, begibt sich im Zweifelsfall in Gefahr. Deshalb kaufst Du einen Rauchmelder idealerweise im Fachhandel, weil selbst Geräte aus dem Baumarkt nicht immer die höchste Qualität aufweisen.

 

Denn Rauchmelder gibt es zwar in einem breiten preislichen Spektrum von 5 bis über 100 Euro. Aber an der Sicherheit solltest Du nicht sparen, wenn es Dir mit dem Schutz ernst ist. Darüber hinaus sieht das Gesetz es in den meisten Bundesländern vor, dass der Vermieter bzw. der Eigentümer für Einbau, Pflege und Wartung der Geräte zuständig ist. Als Mieter hingegen bist Du nicht dafür verantwortlich, solltest die verantwortlichen Personen aber gegebenenfalls auf fehlende Brandmelder hinweisen.

Woran kannst Du Qualität erkennen?

Bei den vielen Angeboten auf dem Markt, ist es manchmal nicht ganz leicht, wirklich gute Geräte zu erkennen. Außerdem geht es im Weiteren auch darum, dass die Melder den gesetzlichen Mindeststandards entsprechen. Hier gibt es einige Kennzeichen, auf die Du achten kannst, um ein hochwertiges Gerät zu bekommen.

 

So entspricht ein Gerät mit der CE-Kennzeichnung wenigstens den europäischen Normen, nach denen es innerhalb des europäischen Raumes verkauft werden darf. Als entsprechende Norm sollte darüber hinaus idealerweise die EN 14604 aufgedruckt sein. Außerdem gehört ein Q mit einer darin integrierten Flamme als Qualitätszeichen auf das Gerät. Daneben gibt es noch Logos wie beispielsweise TÜV-Kennzeichen, anhand derer man sich der Qualität seines Rauchmelders versichern kann.