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Das brauchst Du zur täglichen Hygiene

Hygiene kommt aus dem Griechischen und bedeutet nichts anderes als Gesundheitspflege. An erster Stelle steht für einzelne Personen im Alltag dabei die eigene Körperhygiene. Dazu gehören neben der aktiven Körperpflege wie Duschen vor allem das Händewaschen, sowie das Säubern nach dem Toilettengang. Zu Hause ist das meist kein Thema, doch oft ist etwa die Nutzung von öffentlichen Toiletten bereits die eine Herausforderung: Toilettenpapier und Seife sind aus, der Wasserhahn ist defekt und schon kann der routinierten Hygiene nicht mehr nachgegangen werden. Hier kannst Du nachlesen, worauf Du beim Kauf von Hygieneartikeln achten kannst und wie Du auch unterwegs am besten gerüstet bist.

Toilettenpapier – welches ist tatsächlich das beste und welche Alternativen gibt es?

Beim Toilettenpapier ist es tatsächlich gar nicht so wichtig, wie viele Lagen es hat, wie weiß es ist oder ob es sogar duftet. Im Gegenteil: Recyclingtoilettenpapier ist weitaus nachhaltiger und verzichtet auf Bleichmittel und Duftstoffe, die im Übrigen nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Haut nicht unbedingt die beste Wahl sind. Auch, wenn das Papier als besonders weich deklariert wird und mit bunten Motiven bedruckt ist, ist das ein Zeichen vom Einsatz von Chemikalien, die bekanntermaßen nicht gerade umweltfreundlich sind. Nicht nur, dass für das Luxustoilettenpapier großflächig Eukalyptus, Fichten und Birken, z. B. in Nord- und Südamerika und Russland abgeholzt werden müssen, es kann später auch nur schwer recycelt werden. Die Anzahl der Lagen des Toilettenpapiers sagt nichts darüber aus, wie hygienisch seine Verwendung ist. Lass Dich also von den Versprechungen auf der Verpackung des Papiers nicht täuschen, sondern setze beim Kauf auf Recyclingpapier mit dem Umweltsiegel „der Blaue Engel“. Auch Taschentücher gibt es übrigens aus recycelten Fasern.

Gleiches gilt auch für feuchtes Toilettenpapier, bei dem die Verwendung von Duftstoffen, Parfüms, Lotionen und Ölen weder für die Umwelt noch, wie es suggeriert wird, für die Haut gut ist. Wenn Du empfindliche Haut hast und gerne auf eine nachhaltigere Alternative zurückgreifen möchtest, sind sogenannte Poduschen eine Empfehlung. Sie funktionieren wie ein Bidet: Es handelt sich um eine Art Squeeze-Flasche mit geformtem Hals und Miniduschkopf, die mit Wasser aufgefüllt werden. Nach dem Toilettengang kannst Du Dich so mit klarem Wasser säubern und bist demnach äußerst hygienisch unterwegs, zumal die Poduschen ohne Körperkontakt auskommen – das Wasser ist außerdem hautfreundlicher als trockenes Papier. Zugegeben, diese Art der Hygiene mag in einer Gesellschaft, in der die (unbedachte) Verwendung von Klopapier selbstverständlich ist, zunächst ungewohnt erscheinen und erfordert eine kleine Umstellung. Gleichzeitig tust Du damit aber nicht nur der Umwelt, sondern auch Deinem Geldbeutel einen großen Gefallen.

Hygiene für unterwegs

Für den Fall, dass das Toilettenpapier an öffentlichen Toiletten aus ist, gibt es solches auch für unterwegs. Es ist unscheinbar in kleine Formen gepresst und lässt sich bei Bedarf auseinander falten. Natürlich kannst Du auch einfach auf Taschentücher ausweichen. Wie ist es aber mit Seife oder Handtüchern, die Du nicht nur für das stille Örtchen brauchst, sondern auch, wenn Du z. B. etwas Klebriges gegessen hast oder etwas angefasst hast und danach das dringende Bedürfnis hast, Deine Hände zu waschen? Für diese Angelegenheiten sind Handdesinfektionsmittel gut geeignet, die nicht nur eine antibakterielle Wirkung erzielen, sondern auch ein hygienisches Gefühl hinterlassen. Eine ähnliche, aber weniger umweltfreundliche, Möglichkeit bieten Feuchttücher für die Hände, die neben pflegender und duftender Eigenschaften auch reinigende aufweisen. Wenn Du einen Tagesausflug machst, oder nur ein paar Tage zelten gehst, können auch Einwegwaschlappen zur täglichen Hygiene (oder der nötigsten Katzenwäsche) beitragen – etwa dann, wenn keine sanitären Anlagen zur Verfügung stehen.