Poloshirts (18.357 Produkte | 18.705 Varianten)

Das Poloshirt – Baumwoll-Piqué als Alleinstellungsmerkmal

Angeblich stammen die Vorgänger des Poloshirts, das wir heute kennen und inzwischen meist zu Modezwecken tragen, aus Indien. Eins ist dabei vermutlich nicht anzuzweifeln: Die Vorsilbe „Polo“ hat das Shirt nicht von ungefähr erhalten, denn das beliebte Oberteil wurde (ebendort) ursprünglich beim Polosport getragen. Seine typische Erscheinung ist durch einen gerippten Kragen, kurze Ärmel mit Bündchen und durch einen Ausschnitt mit Knöpfen geprägt. Über den Tennisspieler und Modefirmenbegründer René Lacoste gewannen die Shirts langsam aber sicher immer mehr an Popularität und erhielten schließlich auch Einzug in die Welt der Freizeitbekleidung. Das Poloshirt ist also ein geschichtsträchtiges Kleidungsstück, das vor allem polarisiert: Die einen lieben es, die anderen hassen es. Wenn Du zum Team „Poloshirt“ gehörst, wird Dich sicher interessieren, worauf Du mein Kauf achten solltest.

Worauf muss ich beim Kauf eines Poloshirts achten?

Marke heißt nicht gleich Qualität – diese Gütekriterien gibt es

Es gibt kaum ein T-Shirt, das so viele bekannte und bewährte Marken hervorgebracht hat, wie das Poloshirt. Die meisten haben sich indessen ein gesticktes Emblem zum Wiedererkennungsmerkmal gemacht: allen voran Lacoste mit dem bekannten Krokodil, danach direkt Ralph Lauren mit seinem Polospieler in Aktion oder Fred Perry, wo die Polohemden mit einem Lorbeerkranz verziert sind. Weil die Marken alle unhinterfragt als Stellvertreter der Poloshirt-Szene angesehen werden, lohnt es sich, sich Rezensionen zu den marktbeherrschenden Labels anzusehen. Halten sie wirklich immer, was sie versprechen, oder steckt hinter der Marke längst nicht mehr das Qualitätssiegel von einst? Viele der großen Hersteller lassen ihre Poloshirts ebenso wie No-Name-Produkte in Billiglohnländern unter schlechten Bedingungen anfertigen. Achte deshalb beim Kauf besonders auf die Herkunft und ob Dir das Shirt auch gleich auf den ersten Blick wertig erscheint.

Überprüfen kannst Du das am besten, in dem Du zuerst auf die Nähte schaust: Lösen sich bereits Fäden heraus? Kannst Du die Nähte etwas auseinanderziehen, ohne, dass sie sich groß mitbewegen? Sind die Fäden sehr dünn und drohen schnell zu reißen? Daneben kannst Du dasselbe an den Knöpfen testen: Drehe sie einmal leicht zwischen den Fingern hin und her und kontrolliere dabei, ob sie wirklich fest sitzen. Danach nimmst Du Dir den Stoff vor: Er sollte nicht zu dünn sein und den Händen schmeicheln – in etwa so ähnlich, aber nicht ganz so dick wie ein frisches Handtuch.

Materialien – das ist das beste Material für ein Poloshirt

Ein echtes Poloshirt besteht zumeist aus Baumwoll-Piqué, das ist ein Gewebe aus Baumwolle, das durch die spezielle Webart aussieht, als sei es gesteppt und an die Oberfläche einer Waffel erinnert. Dies verleiht ihm das genannte Gefühl von weichem, frischen Frottee. Generell gibt es Piqué-Gewebe auch aus einem Gemisch von Baumwolle und Polyester, doch ist dies weniger für Poloshirts geeignet – gerade weil die Poloshirts aus der Idee heraus entstanden sind, die Schweißproduktion zu verringern. Deshalb ist in diesem Fall von einem Polyesteranteil abzuraten. Weitere Textilien, die für ein Poloshirt ideal sind, das in einer leichten Abwandlung des Klassikers daherkommt, und zwar mit glatter Oberfläche, sind einfach gewebte Baumwolle sowie der beliebte T-Shirt-Stoff Jersey.