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Entspannung und Mobilisation für zuhause

Sport bedeutet nicht nur Gewichteheben oder Ausdauertraining auf dem Laufband, sondern auch die regelmäßige Mobilisation der Gelenke und ein umfangreiches Stretching zur Entspannung der Muskeln nach dem Sport. Ansonsten kann es sehr schnell zu Zerrungen, Überdehnungen und Verspannungen kommen. Im Folgenden werden Dir nun einige Werkzeuge vorgestellt, mit denen Du Deine Muskeln, Gelenke und Wirbel bequem von Zuhause aus regenerieren kannst.

Elektrische Chiropraktik für den privaten Gebrauch

Kommt es trotz ausreichendem Dehnen einmal zu Gelenkschmerzen aufgrund einer Zerrung oder Verrenkung oder haben bestimmte Sportübungen Deine Wirbelsäule zu sehr strapaziert, kannst Du die verspannten Muskeln sowie verschobenen Gelenkstrukturen mit der Chiropraktik-Instrument-Technik, kurz CIT, selbständig behandeln. Die Chiropraktik ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die Funktionsstörungen des Bewegungsapparates durch eine Art Impulstherapie des Nervensystems behandelt. Meist liegen die Beschwerden im Schädel- und Beckenbereich sowie in den Rückenwirbeln. Eine beliebte Methode der Chiropraktik ist die Behandlung per CIT, auch Aktivator genannt. Dabei wird beispielsweise ein verschobener oder eingeklemmter Wirbel auf mechanische Weise wieder zurück in seine ursprüngliche Position gebracht. Dafür wird die Spitze des Gerätes an der entsprechenden Körperstelle angesetzt. Die Spitze ist mit einem Aufsatz versehen, der je nach Patient und Diagnose ausgetauscht werden kann, um die Behandlung individuell anzupassen. Ein Rad unterhalb der Spitze ermöglicht das Einstellen der Impulsstärke. Diese schwankt je nach Patient und Beschwerde. Der Aktivator wird mit Zeige- und Mittelfinger am unteren Griff gehalten. Der Daumen der gleichen Hand gibt schließlich den Impuls, indem er die beiden oberen Griffelemente zusammendrückt. Das mag vorerst schmerzhaft klingen, jedoch ist die Spitze des Gerätes nach Auslösen des Impulses kaum spürbar. Vielmehr verbirgt sich hinter der Chiropraktik-Instrument-Technik ein psychologischer Trick. Bei der Justierung wird zwar ein mechanischer Impuls gesetzt, aber vor allem die Information an das Nervensystem übermittelt, wie die entsprechende Struktur richtig positioniert sein muss. Diese Information soll den Organismus dabei unterstützen, die Selbstregulierungskräfte zu aktivieren. Doch bevor Du das Behandlungsgerät selbst anwendest, solltest Du Dich von einem professionellen Chiropraktiker oder Orthopäden diagnostizieren lassen und Ratschläge einholen. Achte beim Kauf vor allem darauf, dass das Material hochwertig und robust ist, um eine lange Haltbarkeit zu garantieren. Empfehlenswert sind zum Beispiel Modelle aus Edelstahl. Des Weiteren sollte der Aktivator möglichst leicht sein und der Griff muss gut in der Hand liegen, um einer bequeme Nutzung zu gewährleisten.

Do it yourself!

Rückenschmerzen und Muskelverspannungen beeinträchtigen unser Training. Die Ursache sind oftmals verklebte Faszien. Die Faszien sind die Weichteilkomponenten des Bindegewebes, die jeden Muskelstrang umschließen. Um Verspannungen zu lösen, kannst Du mithilfe einer Massagerolle, auch Faszienrolle genannt, Deine Muskeln massieren. Üblicherweise wird die Muskelmassagerolle für folgende Körperteile angewandt:

  • Rücken

  • Oberschenkel

  • Unterschenkel

  • Nacken

  • Arme

Die entsprechenden Körperpartien werden dann einfach über die Rolle bewegt. Diese Methode nennt sich auch Self Myofascial Release. Je nachdem für welche Körperregion und wie stark die Muskelmassagerolle angewandt werden soll, gibt es verschiedene Größen und Härtegrade. Für Anfänger sind aber eher weichere Rollen zu empfehlen. Eine Massagerolle ist auf alle Fälle jede Investition wert, da sie natürlich deutlich preiswerter ist als ein Termin beim Masseur. Außerdem kannst Du sie jederzeit zu Hause nutzen. Aufgrund ihrer kompakten Größe lässt sie sich zudem gut verstauen, so hast Du auch die Möglichkeit, die Rolle beispielsweise auf Reisen mitzunehmen.

Die 5-Minuten Rückendehnung mit dem Multi-Level-Rücken-Stretching-Gerät

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind breit gefächert: zu langes Sitzen, eine falsche Haltung, das Heben schwerer Gegenstände im Alltag oder schwere körperliche Arbeit können Deinem Rücken das Leben schwer machen. Natürlich sind einige dieser Beweggründe beruflich bedingt unvermeidbar. Doch ein tägliches Stretching für nur fünf Minuten genügt schon, um Rückenbeschwerden vorzubeugen. Am besten geht das mit dem Multi-Level-Rücken-Stretching-Gerät. Die rundbogenartige Konstruktion verfügt über viele kleine Massagepunkte und ist höhenverstellbar. Die gewölbte Oberfläche bietet genug Platz, damit Du Deinen Rücken darauf ablegen kannst. Die Vorderseite Deines Körpers kann sich dann durch die Schwerkraft mühelos nach oben ausdehnen, sodass sich die Muskeln entspannen. Somit werden die Bandscheiben in den Wirbeln sanft dekomprimiert, die Wirbelsäule wird neu ausgerichtet und Verspannungen sowie daraus resultierende Schmerzen werden gelindert.

Wie Du siehst, ist es also sinnvoll, Deinen Fitnesskeller mit ein paar weiteren Geräten zur Regeneration und Entspannung auszustatten.