Mikroskope (2.932 Produkte | 2.938 Varianten | 3.141 Angebote)

 

Mikroskope – Nah dran an der Wissenschaft

Mikroskopieren ist ein unglaublich spannendes, aber auch hochkomplexes Thema. Nicht nur für Wissenschaftler ist ein Mikroskop ein interessantes Werkzeug, auch für wissbegierige Schüler und Personen, die Lust auf Forschung haben, ist ein Mikroskop eine Anschaffung, die sich auszahlen wird. Worauf solltest Du beim Kauf also achten, damit Dir das Mikroskopieren richtig Spaß macht und Du den besten Durchblick hast?

Vergrößerungsbereich

Die meisten Mikroskope schaffen leicht eine 1.000-fache Vergrößerung. Doch viel wichtiger als die Vergrößerung selbst ist ihre Qualität. Denn bei einer zu geringen Auflösung wirst Du auch mit einer 2.000-fachen Vergrößerung nichts erkennen können. Viel wichtiger ist es also, in welchen Stufen die Vergrößerung angeboten wird. Zwei Stufen können zwar bereits ausreichen, mehrere Stufen sind aber immer von Vorteil, damit keine Details bei der Betrachtung übersehen werden. Denn jede Vergrößerungsebene hat ihre eigenen interessanten Besonderheiten.

Ausstattung

Mikroskope werden in sehr vielfältigen Ausführungen angeboten, doch das wichtigste Ausstattungsmerkmal ist das Okular. Wenn Du häufig mikroskopieren möchtest, empfiehlt es sich, ein binokulares Mikroskop zu kaufen, also ein Mikroskop mit zwei Okularen. Dadurch kannst Du zum einen besser sehen, zum anderen ist es auch angenehmer, auf längere Zeit beide Augen nutzen zu können. Ebenso wichtig ist die Beleuchtung. Von Vorteil ist eine LED-Lampe, da so eine möglichst gleichmäßige und helle Beleuchtung gewährleistet werden kann. Es gibt zwei gängige Lampenpositionen: unterhalb des Objekttischs, um durch dünne Präparate hindurch zu leuchten und oberhalb des Objekttischs, um die Oberseite zu beleuchten. Diese Beleuchtungsarten werden Durchlicht und Auflicht genannt. Mit einigen Mikroskopen kannst Du sowohl Auflicht als auch Durchlicht nutzen, allerdings ist dies nicht bei jedem Mikroskop der Fall.

Auflicht oder Durchlicht

Die zwei Belichtungstypen: Auflicht und Durchlicht eignen sich für verschiedene Präparate. Da einige Mikroskope nur einen bestimmten Belichtungstyp ermöglichen, solltest Du wissen, mit welcher Belichtungsart Du die besten Ergebnisse für Deine Zwecke erzielen kannst. Mit der Durchlichtbelichtung erkennst Du Strukturen in den Präparaten deutlich besser, da das Licht durch die Präparate hindurch wandert. Allerdings erfordert das Präparieren einiges an Geschick und Aufwand und ist zudem nicht bei jedem Objekt möglich, da das Präparat in hauchdünne Scheiben geschnitten werden muss. Objekte wie Insektenflügel oder Blätter bieten sich also für die Durchlichtbelichtung an, dickere Objekte dagegen nicht. Die Auflichtbelichtung erfordert keine dünnen Präparate und ermöglicht so die mikroskopische Untersuchung an fast allen Objekten. Bei beiden Belichtungsarten ist außerdem eine regulierbare Helligkeit von Vorteil, damit Du in dunklen sowie hellen Umgebungen optimale Kontraste erzielen kannst.

LCD-Mikroskope

Manche Mikroskope verfügen über eine integrierte Kamera und ein LCD-Display. Dadurch ist es Dir möglich, Objekte unter dem Mikroskop zu fotografieren und sie so für spätere Untersuchungen zu speichern. Diese Funktion ist besonders sinnvoll, wenn Du Dein Mikroskop nicht nur als spaßiges Hobby nutzen möchtest, sondern damit auch wissenschaftlich arbeiten willst. Eine Kamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln eignet sich bereits gut, um Objekte fein genug aufzulösen. Allerdings solltest Du beachten, dass nicht nur die Kameraauflösung ausschlaggebend für die Qualität ist. Das LCD-Display sollte mindestens eine Bildschirmdiagonale von 3 Zoll haben, damit genug Details erkennbar sind. Idealerweise verfügt das Mikroskop über einen Speicherkarten-Slot, um Bilder bequem auf den PC übertragen zu können.