Mützen (178.571 Produkte | 179.399 Varianten)

 

Tipps zum Mützenkauf

Die meiste Wärme geht zwar nicht, wie einst angenommen, über den Kopf verloren, sondern über die Extremitäten, die weit von Kopf und Rumpf entfernt sind. Dennoch sollte auch er im Winter vor Unterkühlung geschützt werden, zumal viele Menschen an den Ohren und am Kopf extrem kälteempfindlich sind. Sind diese Körperpartien dann nicht optimal vor Kälte gefeit, bekommen sie schnell Ohrenschmerzen oder -entzündungen sowie Erkältungen und andere Krankheiten. Dahingegen gibt es aber nicht ausschließlich Mützen für die kalten Tage, sondern auch solche, die nur als modisches Accessoire getragen werden. Hierzu zählen etwa die derzeit sehr angesagten Baskenmützen. Worauf es beim Mützenkauf letztlich ankommt und was zur richtigen Kaufentscheidung führt, soll im Folgenden erläutert werden.´

Auch Mützen gibt es in verschiedenen Größen

Mützen werden sehr oft in Einheitsgrößen verkauft, obwohl es vor allem beim Kopf genau wie beim Rest des Körpers verschiedene Größen gibt. Der Kopfumfang korreliert im Übrigen nicht zwingend mit der Körperfülle oder -größe. Zu diesem Zweck solltest Du ihn vor dem Kauf der neuen Kopfbedeckung zunächst einmal abmessen; auch voluminöse Haare sollten mit einbezogen werden. Dazu musst Du nur ein Maßband etwa auf Stirnhöhe um Deinen Kopf herumlegen. Gerade bei Hüten oder solchen Mützen, die eng sitzen sollen – etwa besagte Baskenmützen oder ähnlich geschnittene Varianten sowie für Stirnbänder – ist dies von hoher Relevanz. Aber auch Beanies oder andere feinere Strickwaren rutschen manchmal vom Kopf, wenn sie zu groß sind. Wenn die Mütze also dementsprechend eng oder weit sitzen soll, empfehlen sich die folgenden Größenabstufungen:

  • 52 – 53 cm: Gr. XS

  • 54 – 55 cm : Gr. S

  • 56 – 57 cm: Gr. M

  • 58 – 59 cm: Gr. L

  • 60 – 61 cm: Gr. XL

  • 62 – 63 cm: Gr. XXL

Zu bedenken ist bei diesen Abmessungen in jedem Fall, dass sich Kopfbedeckungen aus Strick dehnen und daher in der Größe variabler sind und mehr Spielraum bieten als beispielsweise Filzmützen. Hochwertige Shops für Kopfbedeckungen oder andere gut sortierte Modegeschäfte bieten Hüte, Stirnbänder und Mützen in verschiedenen Größen an. Das ist besonders deshalb wichtig, wenn nicht nur die Form, sondern auch der Zweck, den das Accessoire zu erfüllen hat, mit einbezogen wird.

Zweck der Kopfbedeckung

Die erste Frage, die Du Dir vor dem Mützenkauf stellen solltest, ist: Soll sie wärmen, nur gut aussehen oder gar etwas verdecken? Wichtig ist für die meisten Menschen im Falle einer wärmenden Wintermütze nämlich, dass die Ohren bedeckt sind, schließlich sind sie besonders kälteempfindlich. Für Rad- oder Skifahrer, genauso beim Ausführen anderer langer Outdoor-Tätigkeiten, muss manchmal sogar die Kinn- und Nasenpartie bedeckt sein, sodass diese Personen zu sogenannten Sturmhauben oder Skimasken greifen. Gefütterte Mützen und solche mit „Ohrenklappen“ (aus dem Russischen: Uschanka oder Schapka) sind außerdem ideal für einen längeren Aufenthalt in der Kälte, während dem die Ohren geschützt bleiben sollen. Für alle, die sich nur kurz in der Kälte aufhalten und die Frisur nicht ruinieren wollen, aber dennoch kälteempfindliche Ohren haben, sind Stirnbänder wohl die beste Wahl.

Für den Fall, dass ein Bad-Hair-Day vertuscht werden soll, kann die Mütze auch dünner und die Ohren müssen nicht bedeckt sein. Die Hauptsache ist hier, dass sie auf den ersten Blick gefällt und den gewünschten Zweck erfüllt: von den Haaren ablenken. Ein anderer, weniger schöner Anlass, eine Mütze als reine Kopfbedeckung und nicht nur als Schutz vor Kälte zu wählen, ist es, wenn die Person krankheitsbedingten Haarausfall verdecken möchte. Dann kann die Mütze auch aus feinerem Material, etwa Baumwoll- oder T-Shirt-Stoff sein, sodass es im Sommer nicht zu Hitzestau kommt, die Kopfhaut aber dennoch vor UV-Strahlung geschützt ist. Zu rein modischen Zwecken ist natürlich alles erlaubt, was gefällt.

Material der Mütze

Das Material einer Kopfbedeckung geht oftmals mit dem Zweck der Mütze Hand in Hand. Strickmützen sind nicht zwingend aus tierischer Wolle, wie viele Menschen annehmen. Es gibt sie ebenso aus Baumwolle oder Kunstfasern. Tierische Wolle kann Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen und lädt sich, was gerade bei Berührung mit Haaren vorteilhaft ist, nicht elektrostatisch auf. Zudem ist sie leicht dehnbar und nimmt Gerüche nicht so stark auf, sodass es oft genügen kann, sie einfach zu lüften; die Schweißproduktion soll außerdem bei tierischen Fasern geringer ausfallen als bei synthetischen. Nachteile sind aber, dass die Wolle schnell von Motten befallen wird und einige Menschen ihren Geruch als unangenehm empfinden. Außerdem kann sie kratzen und gemeinhin wird das mit der Produktion einhergehende tierische Leid als ethisch nicht vertretbar angesehen.

Für Menschen, die auf natürliches Gewebe schwören, sind deshalb Fasern aus Baumwolle, Hanf, Leinen oder Bambus eine willkommene Alternative. Sie sind umweltfreundlicher, leichter und kratzen meist nicht auf der Haut. Kunstfasern wie Polyester bergen hingegen den Vorteil, dass durch sie Körperwärme nur in geringem Maße nach außen dringt, dass sie leicht zu waschen sind und dass sie sehr schnell trocknen. Neben den Vorteilen ist es aber auch immer eine Frage der persönlichen Einstellung und der Materialpräferenz – sprich, ob der eigene Fokus nun eher auf Nachhaltigkeit, Hautgefühl, Geruch, wärmenden Eigenschaften oder Pflegeleichtigkeit liegt.